Brian Armstrong, CEO von Coinbase, gab am 13. Juni bekannt, dass Gold- und Silber-Futures in den Vereinigten Staaten nun rund um die Uhr auf Coinbase gehandelt werden, wodurch Edelmetalle in die für Kryptowährungen geschaffenen, stets geöffneten Handelsplattformen integriert werdenKey Takeaways
Coinbase: Gold- und Silber-Futures werden in den USA nun rund um die Uhr gehandelt

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- <li><span style="font-weight: 400;">Coinbase Derivatives verzeichnete im ersten Quartal 2026 ein Handelsvolumen von über 52 Milliarden US-Dollar bei Rohstoff-Futures, da die Nachfrage nach Metallen stieg. </span></li>
- <li><span style="font-weight: 400;">Die CFTC hat Coinbase am 11. Juni als ersten FCM zugelassen, der US-Händlern globale Krypto-Perpetual-Futures anbietet. </span></li>
- <li><span style="font-weight: 400;">Die rund um die Uhr verfügbaren Metallkontrakte von Coinbase bringen ein Übernacht-Hebelrisiko mit sich – ein entscheidender Test für die Akzeptanz der Börse bis 2026.</span></li>
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Eine „Weltneuheit“ für Metalle
Armstrong kündigte die Änderung am 13. Juni an und teilte seinen Followern mit, dass das Unternehmen „in letzter Zeit viele Weltneuheiten eingeführt“ habe und dass die jüngste davon der 24/7-Handel mit Gold- und Silber-Futures in den USA sei. Diese Umstellung erweitert einen Markt, der traditionell nachts und an Wochenenden pausierte, auf den kontinuierlichen Zeitplan, den Krypto-Händler bereits erwarten.Die Futures werden über Coinbase Derivatives (CDE) abgewickelt, einen von der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) regulierten Designated Contract Market. Coinbase hat erklärt, dass es mit der CFTC zusammenarbeitet, um berechtigten US-Händlern einen rund um die Uhr verfügbaren Zugang zu ermöglichen, wobei Kunden über zugelassene Futures-Kommissionshändler und Brokerplattformen auf CDE-Produkte zugreifen können, vorbehaltlich Wartungsfenstern und Zulassungsregeln.

Die Ankündigung erfolgt nur wenige Wochen, nachdem Coinbase Financial Markets als erster von der CFTC zugelassener Futures-Commission-Merchant US-Händlern direkten Zugang zu globalen Krypto-Perpetual-Futures im Inland ermöglichte. Diese Entscheidung ebnet den Weg für die Art von rund um die Uhr verfügbaren Derivaten, die die Börse nun auf Metalle ausweitet.
Kleinere Kontrakte, Abrechnung in USDC
Coinbase hat seinen Vorstoß im Metallbereich als einen Weg präsentiert, die Barrieren zu senken, die viele Händler vom traditionellen Rohstoff-Futures-Handel fernhalten. Das Unternehmen verwies auf einen Goldmarkt mit einem Wert von über 13 Billionen US-Dollar und einen Silbermarkt von fast 1,4 Billionen US-Dollar und argumentierte, dass der Zugang zu herkömmlichen Kontrakten aufgrund großer Kontraktgrößen, begrenzter Handelsfenster und Makleranforderungen schwierig sein kann.
Die Antwort darauf ist ein Design im Krypto-Stil, bei dem die Börse Gold- und Silberprodukte eingeführt hat, die darauf ausgelegt sind, ein 24/7-Rohstoffengagement so kapitaleffizient wie den Handel mit Perpetual-Kontrakten zu gestalten – mit kleinen Ordergrößen und Risikomanagement-Kontrollen, die sowohl auf Privatanleger als auch auf institutionelle Nutzer abzielen.Für Händler außerhalb der Vereinigten Staaten hatte Coinbase bereits den ersten Schritt getan. Im Mai führte das Unternehmen die unbefristeten Futures GOLD-PERP und SILVER-PERP für berechtigte Nutzer außerhalb der USA ein, die in USD Coin (USDC) abgerechnet werden und eine Hebelwirkung von bis zu 25x bieten.
Die Expansion im Metallbereich passt zu einer umfassenderen Strategie, die Armstrong als „Everything Exchange“ bezeichnet hat – ein Bestreben, Krypto-Assets, aktiengebundene Produkte und Rohstoffe unter einem Dach zu vereinen. Coinbase Derivatives meldete im ersten Quartal 2026 ein Nominalvolumen von mehr als 52 Milliarden US-Dollar bei traditionellen Rohstoff-Futures – eine Zahl, mit der das Unternehmen argumentiert, dass die Nachfrage nach stets geöffneten Märkten für reale Vermögenswerte steigt.
Der Zeitpunkt spiegelt auch einen Wandel in Washington wider, da die CFTC nach jahrelangen Spannungen zwischen US-Aufsichtsbehörden und Krypto-Unternehmen damit begonnen hat, den Weg für regulierte Produkte im Perpetual-Stil zu ebnen, darunter den ersten Bitcoin-Perpetual an einer registrierten US-Börse.
Ständig geöffnete Märkte werden zur Norm
Coinbase ist nicht das einzige Unternehmen, das darauf setzt, dass der „Marktschluss“ bald der Vergangenheit angehört. Der Datenanbieter Pyth Network hat diesen Monat rund um die Uhr verfügbare Indexprodukte für Metalle, Öl und US-Aktien auf den Markt gebracht, und konkurrierende Plattformen haben kontinuierliche Referenzpreise für Vermögenswerte eingeführt, die historisch gesehen nur während festgelegter Handelszeiten gehandelt wurden. Der rote Faden ist das Bestreben, jeden Markt so zu gestalten, dass er sich wie Kryptowährungen verhält: rund um die Uhr geöffnet, auf der Blockchain oder in Stablecoins abgerechnet und ohne traditionelles Brokerkonto zugänglich.

Mit dieser Bequemlichkeit gehen jedoch Risiken einher. Eine rund um die Uhr verfügbare Hebelwirkung kann Verluste bei geringer Liquidität über Nacht verstärken, und Metalle können aufgrund von makroökonomischen Schlagzeilen, die außerhalb der US-Handelszeiten erscheinen, stark schwanken. Coinbase hat erklärt, dass seine Kontrakte Risikokontrollen beinhalten, aber der 24/7-Zugang bedeutet, dass Margin Calls nicht mehr auf eine Markteröffnung warten.
Ob der 24/7-Metallhandel ein nennenswertes Volumen anzieht (oder größtenteils die spekulativen Ströme widerspiegelt, die bereits bei Krypto-Perpetuals zu beobachten sind), wird sich mit der Fälligkeit der Kontrakte zeigen. Unabhängig davon wird die nächste große Bewährungsprobe für das neue Angebot von Coinbase die breite Akzeptanz sein.









