Am Dienstag gab das dezentrale Orakel-Netzwerk Chainlink eine strategische Partnerschaft mit dem IT-Riesen Infosys bekannt. Chainlink erklärte, dass die Unternehmen zusammenarbeiten, um großen Institutionen des traditionellen Finanzsektors (TradFi) dabei zu helfen, ihre Systeme problemlos direkt an Blockchain-Netzwerke anzubinden.
Chainlink geht eine Partnerschaft mit Infosys ein, dem IT-Riesen hinter 1,7 Milliarden Konten

Das Wichtigste auf einen Blick
- Chainlink und Infosys haben sich zusammengeschlossen, um TradFi-Institute bis 2026 an Blockchain-Infrastrukturen anzubinden.
- Infosys betreut 1,7 Milliarden Konten und verschafft Chainlink damit einen weiteren wichtigen institutionellen Zugang.
- Chainlinks CCIP und CRE sind Teil der Zusammenarbeit, doch Infosys hat bislang noch nicht im Detail dargelegt, wie die beiden Technologien zum Einsatz kommen sollen.
Chainlinks Vorstoß im institutionellen Bereich gewinnt einen weiteren IT-Riesen hinzu
Chainlink hat in den letzten zwei Jahren eine ganze Reihe institutioneller Verträge abgeschlossen, darunter die Anbindung von Mastercard-Karten an die Blockchain, NAV-Daten von Fidelity International, die Abwicklung von Kapitalmaßnahmen über Swift/Euroclear sowie die Zusammenarbeit mit SBI in Japan. Am X gab die Oracle-Netzwerkplattform eine Partnerschaft mit Infosys bekannt.
„Infosys (NYSE: INFY), der weltweit führende IT-Konzern mit einem Umsatz von über 40 Mrd. US-Dollar, geht eine strategische Partnerschaft mit Chainlink ein, um die institutionelle On-Chain-Finanzierung voranzutreiben“, schrieb Chainlink auf X. „Infosys unterstützt die kritische Bank- und Zahlungsinfrastruktur für mehr als 1,7 Milliarden Kundenkonten weltweit und standardisiert nun den Einsatz der Chainlink-Plattform.“
Chainlink hob in der Ankündigung mehrere seiner Technologien hervor, darunter das Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP), die Chainlink Runtime Environment (CRE), die Automated Compliance Engine (ACE) und den Proof of Reserve. Das Unternehmen verwies zudem auf seine Datenströme und Feeds, ging jedoch nicht näher darauf ein, wie Infosys diese Tools konkret nutzen wird.
Infosys ist kein Neuling im Bereich Blockchain
Infosys ist ein indischer multinationaler Konzern, der verschiedene Dienstleistungen im Bereich Beratung und IT anbietet. Das börsennotierte Unternehmen steht im Wettbewerb mit Firmen wie Tata Consultancy Services (TCS), Wipro und Accenture. Infosys hat bereits in der Vergangenheit den Schritt in den Blockchain-Bereich gewagt, und die Bankensoftware „Finacle“ des Unternehmens nutzt die Distributed-Ledger-Technologie.
Finacle arbeitet mit Ethereum, R3-Corda und Hyperledger zusammen. Infosys arbeitete außerdem mit der ICICI Bank und Emirates NBD an einem Blockchain-Pilotprojekt, das speziell für internationale Zahlungen konzipiert wurde. Infosys gibt an, die Blockchain neben dem Bankwesen auch in anderen Unternehmensbereichen einzusetzen. Dazu gehören Anwendungen und Dienste wie die Nachverfolgung der pharmazeutischen Lieferkette, das Datenmanagement von Gesundheitsdienstleistern und die Abwicklung von Versicherungsgeschäften.
Von Blockchain-Pilotprojekten zu produktionsreifen Plattformen
Die Chainlink-Allianz zeigt, dass sich IT-Giganten nicht mehr nur oberflächlich mit Blockchain beschäftigen. Auch Wettbewerber von Infosys wie Accenture und TCS verfolgen denselben Ansatz, wobei Accenture zudem eine Partnerschaft mit Chainlink unterhält. Der Ansatz von TCS spiegelt jedoch direkt den von Infosys wider: Dabei wird proprietäre Software eingesetzt, um bestehende Finanzsysteme mit der Blockchain zu verbinden. Der eigentliche Gewinner bei all dem? Das Vertrauen der Institutionen in dezentrale Systeme und Ideen, die endlich den Sprung von Pilotprojekten zu produktionsreifen Plattformen schaffen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.










