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Cboe startet Prognosemärkte mit „Ja“-oder-„Nein“-Kontrakten auf den S&P 500-Index

Die Cboe führt binäre Optionen im Stil von Prognosemärkten ein, die an den Mini-S&P-500-Index gekoppelt sind – dieser entspricht einem Zehntel des S&P-500-Referenzindexes. Damit können Händler über Broker-Plattformen wie Interactive Brokers „Ja“- oder „Nein“-Positionen eingehen, wobei bei Abrechnung feste Auszahlungen in Höhe von 100 $ oder 0 $ erfolgen.

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Cboe startet Prognosemärkte mit „Ja“-oder-„Nein“-Kontrakten auf den S&P 500-Index

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Cboe hat über Interactive Brokers die binären Optionen „XSP“ eingeführt und ist damit in den Markt für auf Privatanleger ausgerichtete Derivate im Stil von Prognosemärkten eingestiegen.
  • Die Kontrakte bieten feste Auszahlungen von 100 $ oder 0 $ basierend auf dem Indexabschluss und vereinfachen so das Engagement im S&P 500.
  • Charles Schwab plant, den Zugang zu erweitern, sobald Cboe den Vertrieb ausbaut.

Einführung von binären Optionen über Privatkunden-Brokerkanäle

Cboe Global Markets (CBOE) gab am 23. Juni 2026 die Einführung von „Cboe Predicts“ bekannt, einer neuen Produktreihe von binären Optionen, die an den Mini-S&P-500-Index (XSP) gekoppelt sind.

Die ersten Kontrakte, die unter den Symbolen XSPBW und XSPBX notiert sind, sind nun über Interactive Brokers erhältlich. Dies markiert die erste Phase des Vertriebs über Privatkunden-Brokerplattformen, wobei erwartet wird, dass weitere Unternehmen den Zugang im Laufe der Zeit integrieren werden.

Charles Schwab gehört zu den Brokern, die sich darauf vorbereiten, die Kontrakte anzubieten, was eine breiter angelegte Einführungsstrategie widerspiegelt, die sich eher auf vermittelte Handelssysteme als auf direkten Börszugang konzentriert.

Das Produkt basiert auf dem XSP, der den S&P-500-Index mit einem Zehntel des Volumens von Standard-SPX-Kontrakten nachbildet. Dieser geringere Umfang senkt die Kapitalanforderungen, während das Engagement in dem breiter gefassten Aktien-Benchmark erhalten bleibt. Cboe Global Markets erklärte:

„Händler können ihre Einschätzung darüber, wo der XSP schließen könnte, durch eine ‚Ja‘-Position (Zahlung von 100 US-Dollar, wenn der Index auf oder über einem festgelegten Niveau schließt, andernfalls 0 US-Dollar) oder eine ‚Nein‘-Position (Zahlung von 100 US-Dollar, wenn er unter diesem Niveau schließt, andernfalls 0 US-Dollar) zum Ausdruck bringen.“

Die Abwicklung erfolgt weiterhin im Rahmen der bestehenden Infrastruktur für börsennotierte Optionen, wobei die Handelsgeschäfte über regulierte Brokerplattformen geleitet werden, die bereits Aktienderivate unterstützen.

Clearing-Infrastruktur und Pläne zur Produkterweiterung

Die Kontrakte werden über die Options Clearing Corporation (OCC) abgewickelt, die die Abwicklung und das Gegenparteirisiko für in den USA notierte Optionen verwaltet. Durch diese Integration werden die binären Produkte in die etablierten regulatorischen und operativen Rahmenbedingungen für börsengehandelte Derivate eingebunden.

James Kostulias, Leiter des Handelsbereichs bei Charles Schwab, erklärte: „Wir unterstützen Ansätze, die Transparenz, definierte Risiken und die Aufklärung der Anleger in finanzbezogenen Prognosemärkten fördern.“ Der Geschäftsführer fuhr fort:

„Wir planen, unseren Kunden in den kommenden Monaten Zugang zu diesen binären Optionskontrakten zu bieten, wobei wir auf unserer bestehenden Plattform und der Nachfrage aktiver Händler aufbauen.“

Cboe hat die Einführung mit Aufklärungsinitiativen verbunden, darunter Ressourcen des Options Institute und eine spezielle Plattform mit Schwerpunkt auf Prognosemärkten. Das Unternehmen plant außerdem, das Angebot um XSP-Vertikal-Spreads unter Verwendung seines „Quoted Spread Book“-Frameworks zu erweitern, das mehrteilige Strategien standardisiert und gleichzeitig definierte Risikostrukturen beibehält.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

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