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Vitalik überarbeitet die Ethereum-Roadmap angesichts zunehmender Quantenrisiken

Vitalik Buterin, Mitbegründer von Ethereum, sagt, die Prioritäten des Netzwerks hätten sich seit 2023 so stark verschoben, dass er seine eigene Roadmap neu ausarbeiten musste.

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Vitalik überarbeitet die Ethereum-Roadmap angesichts zunehmender Quantenrisiken

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Vitalik Buterin verglich am Montag die Ethereum-Roadmap von 2023 mit der neuen „Strawmap“ für 2029.
  • Quantum-Sicherheit und leistungsstarke Datenschutz-Tools gehören nun zu den obersten Prioritäten bei den Upgrades von Ethereum.
  • KI-gestützte formale Verifikation und native Rollups sind seit 2023 neu hinzugekommen.

Am Montag veröffentlichte Buterin einen direkten Vergleich seiner Ethereum-Roadmap für 2023 mit der neuen „Strawmap“ der Ethereum Foundation, einem Planungsdokument, das Protokoll-Upgrades bis 2029 umreißt.

Quantensicherheit rückt nach vorne

Buterin erklärte, dass der Großteil der Roadmap weiterhin mit der ursprünglichen „Strawmap“ übereinstimme, einige Punkte jedoch in der Reihenfolge nach oben gerückt seien. Die Quantensicherheit – also die Bemühungen, Ethereum vor zukünftigen Quantencomputern zu schützen, die in der Lage sind, die derzeitige Kryptografie zu knacken – habe andere Upgrades überholt.

Andere Punkte wurden gestrichen, darunter überprüfbare Verzögerungsfunktionen und eine Reihe geplanter Verbesserungen der Ethereum Virtual Machine (EVM). Die EVM ist die Software, auf der Smart Contracts ausgeführt werden.

Ältere Entwürfe weichen neueren

Einige Pläne wurden gegen das ausgetauscht, was Buterin als überlegene Entwürfe bezeichnete. Verkle-Bäume, die einst dazu gedacht waren, Knoten dabei zu helfen, weniger Daten zu speichern, machten Platz für neuere Vorschläge. Ein Plan, alte Kontodaten verfallen zu lassen, wurde durch neue Zustandstypen ersetzt – eine andere Art, die Art und Weise zu organisieren, wie das Netzwerk Guthaben und Aktivitäten nachverfolgt.

Datenschutz und Quantenabwehr rücken in den Mittelpunkt

Am auffälligsten, so Buterin, seien Ergänzungen, die in seinen Überlegungen für 2023 überhaupt keine Rolle gespielt hätten. Starke Datenschutzmaßnahmen stehen nun ganz oben auf der Liste, darunter Tools wie „Keyed Nonces“ und „Shielded Transaction Pools“. Auch Arbeiten zur postquantenen Skalierung, die auf neuen Signatur- und Aggregationsmethoden basieren, haben es auf die Liste geschafft.

KI-Tools treiben die formale Verifikation voran

Buterin nannte die formale Verifikation – den Prozess, mathematisch nachzuweisen, dass sich Code wie beabsichtigt verhält – als einen der Haupttreiber hinter dieser Verlagerung. Er erklärte, dass dies in großem Maßstab erst durch KI-Tools möglich werde, die das Ethereum (ETH)-Protokoll in Richtung eines schlankeren, besser nachweisbaren Designs vorantreiben.

Rollups und Terminmärkte werden in den Plan aufgenommen

Zwei Neuzugänge spiegeln wider, wie weit die Zero-Knowledge-Proof-Technologie seit 2023 fortgeschritten ist. Native Rollups, eine Möglichkeit, Skalierungsschichten direkt innerhalb des Ethereum-Basisprotokolls auszuführen, waren vor drei Jahren noch nicht realistisch, da die kryptografischen Werkzeuge noch nicht ausgereift genug waren. Blob- und Gas-Futures, eine marktbasierte Methode zur Vorabpreisbildung von Netzwerkressourcen, existierten damals noch nicht einmal als Konzept.

Buterin sprach auch die Möglichkeit an, dass Ethereum Entwicklern irgendwann einen einfacheren Befehlssatz zur Verfügung stellen könnte, wobei Kandidaten wie leanISA und RISC-V zur Diskussion stehen. Er sagte, diese Idee sei selbst für die Strawmap noch zu früh.

Warum dies für Nutzer und Entwickler wichtig ist

Für normale Nutzer deuten die Änderungen auf ein Netzwerk hin, das so aufgebaut ist, dass es Zensur und Quantenangriffen widersteht und den Menschen gleichzeitig mehr Kontrolle darüber gibt, welche Transaktionsdaten öffentlich bleiben. Für Entwickler und Investoren signalisiert die Strawmap, in welche Richtung die technische Arbeit der Ethereum Foundation in den nächsten Jahren gehen wird.

Buterin fasste das Ziel direkt zusammen. Ethereum werde quantensicher sein, der Privatsphäre der Nutzer Priorität einräumen, sicher und zensurresistent bleiben sowie skalierbar sein und dabei schlank bleiben, betonte er.

Was als Nächstes zu beachten ist

Ethereum-Teilnehmer und Beobachter sollten in den kommenden Monaten auf konkrete Punkte der Strawmap achten, die den Standard-Vorschlagsprozess von Ethereum durchlaufen, sowie auf alle Zeitplan-Details, die die Ethereum Foundation zur Quantensicherheit veröffentlicht, und auf Funktionen zum Schutz der Sicherheit und Privatsphäre.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.