Eine Welle von Sicherheitslücken im April führte zu Abflüssen in Höhe von rund 13 Milliarden US-Dollar aus dem Bereich der dezentralen Finanzen, wodurch der Gesamtwert der gebundenen Mittel stark zurückging und die On-Chain-Hebelwirkung wieder auf das Niveau von 2021 sank.Key Takeaways
Binance Research: DeFi-Sicherheitslücken im April führten zu Abflüssen in Höhe von 13 Milliarden US-Dollar

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- <li><span style="font-weight: 400;">Laut Binance Research führten die DeFi-Exploits im April zu Abflüssen in Höhe von rund 13 Milliarden US-Dollar und reduzierten die On-Chain-Hebelwirkung auf etwa 38 %. </span></li>
- <li><span style="font-weight: 400;">Ein Hack bei KelpDAO über Layerzero in Höhe von fast 300 Millionen US-Dollar trug dazu bei, dass der in Aave gebundene Wert um 44 % sank. </span></li>
- <li><span style="font-weight: 400;">Protokolle migrierten zu Chainlink CCIP und stärkten ihre Infrastruktur, um zu testen, ob sich die Einlagen wieder erholen.</span></li>
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Ein Verlust von 13 Milliarden US-Dollar innerhalb weniger Tage
Binance Research berichtete, dass die DeFi-Exploits im April Abflüsse in Höhe von rund 13 Milliarden US-Dollar ausgelöst und den Total Value Locked (TVL) auf den Kreditmärkten und dezentralen Börsen geschmälert haben. Die Flucht drückte die On-Chain-Hebelquote auf etwa 38 % – ein Wert, der laut dem Unternehmen eine Rückkehr auf das Niveau von 2021 markiert und gleichzeitig einen massiven Rückgang des Anlegervertrauens verdeutlicht.

Die Abflüsse lassen sich größtenteils auf eine Reihe von Angriffen zurückführen, von denen der größte das Liquid-Staking-Protokoll KelpDAO traf. Bitcoin.com News berichtete, dass KelpDAO nach einem Exploit in Höhe von rund 300 Millionen US-Dollar Layerzero scharf kritisiert und daraufhin seinen rsETH-Token auf das kettenübergreifende Protokoll CCIP von Chainlink verlagert habe.
Der Vorfall erschütterte auch das gesamte Ökosystem, wobei das Kreditprotokoll Aave mit einer Auszahlungskrise zu kämpfen hatte, als Einleger in Scharen ihre Gelder abzogen. Das Vertrauen schwankte weiter, als Aave einen monatlichen Rückgang des gesperrten Wertes um 44 % hinnehmen musste und sich die Abflüsse auf benachbarte Protokolle ausweiteten.
Die Mechanismen des Angriffs deckten eine wachsende kettenübergreifende Bedrohung auf, wobei Layerzero zuletzt einen RPC-Poisoning-Vorfall
(Remote Procedure Call) im Zusammenhang mit dem 292-Millionen-Dollar-Hack bei KelpDAO bekanntgab, bei dem Angreifer die Daten manipulierten, die in das Verifizierungsnetzwerk der Bridge eingespeist wurden.Ein Rekordmonat für Hacks
Der April stach selbst in einem Sektor hervor, der an Sicherheitslücken gewöhnt ist, da Branchenbeobachter im Laufe des Monats mehr als 20 separate Exploits zählten, was ihn zu einem der am stärksten von Hacks betroffenen Zeiträume seit Beginn der Aufzeichnungen machte. Allein bei Aave flossen innerhalb von 48 Stunden Einlagen in Milliardenhöhe ab, und mehrere Protokolle setzten bestimmte Operationen aus, als das Vertrauen schwand.
Dennoch hat die Branche Widerstandsfähigkeit bewiesen: Mehrere Protokolle haben ihre kettenübergreifende Kommunikation auf alternative Anbieter verlagert und die Verifizierung verschärft. Binance Research und andere Analysten argumentieren, dass sich DeFi weiterentwickelt, und verweisen dabei auf die Geschwindigkeit, mit der sich die Liquidität in der Vergangenheit wieder eingestellt hat, sobald sich das Vertrauen stabilisiert hat.
Der Hebelwert von 38 % ist die nächste Zahl, die es zu beobachten gilt, da eine Rückkehr zu den Niveaus von 2021 bedeuten könnte, dass das System stark entschuldet wurde (was möglicherweise das Risiko von Zwangsliquidationen verringert und auf eine geringere Risikobereitschaft hindeutet). In jedem Fall wird die Frage, ob sich die Einlagen von hier aus wieder erholen, darüber entscheiden, ob der April einen vorübergehenden Schock oder einen längerfristigen Neustart für die On-Chain-Finanzwelt markierte.












