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Binance-CEO: Tokenisierung steht vor einem Wendepunkt – die nächsten 12 bis 18 Monate werden entscheidend sein

Richard Teng, CEO von Binance, erklärte, die Tokenisierung stehe kurz vor einem entscheidenden Wendepunkt, da Regulierung, Zugang für institutionelle Anleger, Akzeptanz und Marktinfrastruktur zusammenwachsen. Er sagte, die nächsten 12 bis 18 Monate könnten für die tokenisierte Finanzwelt entscheidend sein.

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Binance-CEO: Tokenisierung steht vor einem Wendepunkt – die nächsten 12 bis 18 Monate werden entscheidend sein

Wichtige Erkenntnisse

  • Richard Teng von Binance sagte, die Tokenisierung bewege sich auf einen wichtigen Wendepunkt im Markt zu.
  • Klarere Regeln könnten Institutionen dabei helfen, Blockchain-Systeme mit regulierten Kapitalmärkten zu verbinden.
  • Abwicklungs-, Verwahrungs- und Transfersysteme könnten die nächste Phase der tokenisierten Finanzwelt prägen.

Ausblick auf die Tokenisierung: Regulierung und Zugang im Mittelpunkt

Richard Teng, CEO von Binance, teilte am 21. Mai auf X mit, dass die Tokenisierung sich einem „großen Wendepunkt“ nähert. Teng verwies auf klarere Vorschriften, einen besseren Zugang für institutionelle Anleger, die zunehmende Akzeptanz in der realen Welt sowie Integrationswege zur Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC) und zur Nasdaq. Er sagte, die nächsten 12 bis 18 Monate könnten für die tokenisierte Finanzwelt entscheidend sein.

„Die Tokenisierung nähert sich einem wichtigen Wendepunkt“, schrieb Teng. Die regulatorischen Rahmenbedingungen bewegen sich auf operative Regeln für die tokenisierte Finanzwelt im Jahr 2026 zu. In den USA wurde der CLARITY Act am 14. Mai vom Bankenausschuss des Senats als zentraler Vorschlag zur Marktstruktur für digitale Vermögenswerte gebilligt. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, zu klären, welche digitalen Vermögenswerte der Aufsicht der Securities and Exchange Commission (SEC) und welche der Aufsicht der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) unterliegen. Tokenisierte Aktien, Anleihen und Fonds bleiben Wertpapiere, wenn sie Wertpapiere auf einer Blockchain-Infrastruktur repräsentieren.

Der institutionelle Zugang erweitert sich, da Banken, Verwahrstellen, ETF-Emittenten und Börsen die Tokenisierung mit Kapitalmarktsystemen verknüpfen. Der tokenisierte BUIDL-Treasury-Fonds von Blackrock, die Blockchain-basierte Fondsverwaltung von Franklin Templeton und die Kinexys-Plattform von JPMorgan verdeutlichen diesen Wandel. Goldman Sachs und BNY Mellon bauen eine Infrastruktur für tokenisierte Geldmarktinstrumente auf. Die Partnerschaft von Securitize mit Computershare verbindet tokenisierte Wertpapiere mit traditionellen Transferagent-Systemen. Spot-Bitcoin- und Ethereum-Exchange-Traded Funds (ETFs) haben zudem den institutionellen Zugang über Broker-, Altersvorsorge- und Portfolio-Plattformen erweitert.

Die Einführung in der Praxis rückt in die Marktinfrastruktur vor

Die reale Einführung im Jahr 2026 konzentriert sich auf tokenisiertes Geld, Sicherheiten, Staatsanleihen und die Abwicklungsinfrastruktur. Die Bank of Montreal stellte am 24. März Pläne für tokenisierte Bargeldfunktionen vor, die das genehmigte Netzwerk der CME Group auf Google Cloud Universal Ledger nutzen. JPMorgan baut tokenisierte Sicherheitenübertragungen und tokenisierte Repo-Geschäfte aus. Citi entwickelt tokenisierte Einlagensysteme. HSBC hat Pilotprojekte für tokenisiertes Gold und tokenisierte Einlagen in Hongkong ausgeweitet.

Die Wege von DTCC und Nasdaq verbinden die Tokenisierung mit der zentralen Finanzmarktinfrastruktur. Nasdaq erhielt kürzlich die Genehmigung der SEC für eine Regeländerung, die den Handel mit Wertpapieren in tokenisierter Form unter definierten Bedingungen erlaubt. DTCC entwickelt die Infrastruktur des DTC Tokenization Service für reale Vermögenswerte in einer kontrollierten und regulierten Umgebung. Die Intercontinental Exchange arbeitet mit Citigroup, BNY Mellon und anderen Institutionen an tokenisierten Einlagensystemen, die an Clearingstellen gekoppelt sind. Teng erklärte:

„Die nächsten 12 bis 18 Monate könnten entscheidend sein.“

Die vier Punkte in Tengs Beitrag skizzieren einen Tokenisierungsmarkt, der sich durch Regulierung, institutionelle Infrastruktur, reale Nutzung und Abwicklungsintegration entwickelt. Das kurzfristige Modell deutet auf eine genehmigungsbasierte Blockchain-Abwicklung hin, die mit regulierten Bank-, Börsen-, Verwahrungs-, Clearing- und Transfersystemen verbunden ist. Diese Struktur stellt tokenisierte Vermögenswerte neben die bestehende Wertpapierinfrastruktur auf den globalen Kapitalmärkten. Sie definiert die Tokenisierung zudem als operative Marktinfrastruktur, wobei Banken und Börsen Blockchain-Lösungen für die Mobilität von Sicherheiten, Abwicklungsgeschwindigkeit, Transparenz und Compliance-Kontrollen nutzen.

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