In einem Schreiben des Weißen Hauses vom 9. Juli heißt es, Präsident Donald Trump habe nach demokratischen Kandidaten für freie Stellen bei der Börsenaufsichtsbehörde (SEC) gesucht, bevor die Demokraten im Senat der Regierung vorwarfen, parteiübergreifende Sitze in unabhängigen Behörden unbesetzt zu lassen.
Trump habe demokratische Kandidaten für die SEC angefordert, doch es seien keine Namen eingegangen, so das Weiße Haus

Das Wichtigste im Überblick
- Das Weiße Haus gibt an, dass es die Demokraten um Vorschläge für die Besetzung der freien Sitze bei der SEC und der CFTC gebeten habe, bevor die Demokraten Bedenken geäußert hätten.
- Senatsdemokraten warfen Trump vor, sich zu weigern, demokratische Kommissare für Behörden zu nominieren, die für eine parteiübergreifende Besetzung vorgesehen sind.
- Die freien Stellen bei der SEC gewinnen zusätzlich an Bedeutung, da republikanische Kommissare unter der Leitung von Paul Atkins die Aufsicht über Kryptowährungen neu gestalten.
Das Weiße Haus weist den Vorwurf der unbesetzten demokratischen Sitze zurück
Das Weiße Haus wehrte sich gegen die Kritik der Senatsdemokraten und argumentierte, die Regierung habe bereits Schritte unternommen, um demokratische Kandidaten für die Securities and Exchange Commission (SEC) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) zu ermitteln. In der Antwort vom 9. Juli wurde der Streit als Uneinigkeit über Empfehlungen dargestellt, nicht als Weigerung, parteiübergreifende Sitze zu besetzen.
„Darüber hinaus hatte das Weiße Haus bereits vor dem Schreiben der Senatsdemokraten vom 10. Juni 2026 um geeignete Namen demokratischer Kandidaten für die Commodity Futures Trading Commission und die Securities and Exchange Commission gebeten“, heißt es in dem Schreiben des Weißen Hauses, in dem es weiter heißt:
„Das Weiße Haus hat auf diese Anfrage hin keine Namen erhalten.“
Diese Behauptung bildet den Kern der Verteidigung der Regierung. Sie verortet die offenen Sitze bei der SEC und der CFTC in einem enger gefassten Verfahrensstreit: ob die Senatsdemokraten nach Aufforderung Namen vorgelegt haben und ob das Weiße Haus daraufhin Kandidaten zur Prüfung hatte.
Demokratische Senatoren hatten vor einem umfassenderen Muster gewarnt
Der Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer (D-NY), und elf hochrangige demokratische Ausschussmitglieder hatten zuvor eine Beschwerde an Trump und den Mehrheitsführer im Senat, John Thune (R-SD), gerichtet. Sie warfen der Regierung vor, sich zu weigern, demokratische Kommissare und Vorstandsmitglieder für Behörden zu nominieren, die für eine parteiübergreifende Besetzung ausgelegt sind.
In dem Schreiben vom 10. Juni ging ihre Warnung über die Securities and Exchange Commission (SEC) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hinaus. Die Senatoren nannten außerdem die Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), die Export-Import Bank of the United States (EXIM), das Defense Nuclear Facilities Safety Board (DNFSB) und den Verwaltungsrat des U.S. Postal Service (USPS) und argumentierten, dass viele Behörden nicht einmal mehr ein einziges demokratisches Mitglied hätten.
Regierung verweist auf andere demokratische Kandidaten
Um diesem Vorwurf entgegenzuwirken, verwies die Regierung auf Trumps Nominierungen der Demokraten Bartholomew Tanhauser und Samuel Negatu für die International Trade Commission (ITC). Sie verwies zudem auf David Prouty für das National Labor Relations Board (NLRB) und Karen Jean Hedlund für das Surface Transportation Board (STB) und argumentierte, dass die Bilanz fortlaufende Nominierungen beider Parteien zeige.
In ihrer Antwort ging das Weiße Haus auch auf das Verfahren im Senat ein. Es hieß, die Demokraten hätten während des 119. Kongresses keinem zivilen Kandidaten durch einstimmigen Konsens den Weg geebnet, während die Republikaner im Senat später die Bestätigungsverfahren änderten und 301 zivile, nicht-gerichtliche Kandidaten im Rahmen von Sammelabstimmungen bestätigten.
Die Kryptowährungspolitik macht die Vakanzen bei der SEC folgenreicher
Die SEC hat derzeit drei Kommissare, allesamt Republikaner: Paul Atkins, Hester M. Peirce und Mark T. Uyeda. Trump nominierte den Republikaner Atkins als Nachfolger von Gary Gensler, einem Demokraten und ehemaligen Vorsitzenden der Behörde. Unter Atkins hat sich die Behörde von Genslers stark auf Durchsetzung ausgerichteter Haltung gegenüber Kryptowährungen wegbewegt und eine kryptofreundliche Agenda verfolgt. Zu dieser Neuausrichtung gehören das „Project Crypto“, geplante „Safe-Harbor“-Vorschläge, eingestellte Durchsetzungsverfahren sowie Leitlinien zur Unterscheidung zwischen digitalen Rohstoffen und traditionellen Wertpapieren.
Die demokratische Kommissionsmitglied Caroline Crenshaw verließ die Behörde am 2. Januar 2026, nachdem ihre Amtszeit abgelaufen war und der Senat sie nicht für eine weitere Amtszeit bestätigt hatte. Durch ihren Weggang blieb die fünfköpfige Kommission ohne demokratisches Kommissionsmitglied, was die Behauptung des Weißen Hauses, es seien keine Namen von Demokraten eingegangen, noch deutlicher machte. Bei der CFTC nominierte Trump Michael S. Selig, der nach weiteren Abgängen und Entlassungen als einziges Mitglied der Kommission fungiert.
Die freien Stellen haben verstärkt Aufmerksamkeit auf sich gezogen, da der Kongress derzeit den CLARITY Act berät, der einen erheblichen Teil der Aufsicht über Kryptowährungen von der SEC auf die CFTC übertragen würde. Das Weiße Haus beharrt darauf, dass es auf Empfehlungen der Demokraten warte, während die Demokraten im Senat behaupten, die Regierung habe es versäumt, eine parteiübergreifende Vertretung in den Behörden aufrechtzuerhalten.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












