Die fünftgrößte Geschäftsbank der Vereinigten Staaten, die U.S. Bank, gab diese Woche bekannt, dass das in Minneapolis ansässige Kreditinstitut eine Transaktion unter Verwendung einer Stablecoin abgeschlossen hat, die es selbst auf der öffentlichen Stellar-Blockchain ausgegeben hat.
163-Year-Old US Bank Just Moved Its Own Stablecoin Across Europe

Das Wichtigste auf einen Blick
- Die U.S. Bank setzte am 9. September den USBDC ein und übermittelte ihren eigenen Stablecoin über die Stellar-Blockchain grenzüberschreitend.
- Das 163 Jahre alte Finanzinstitut, das zu den fünf größten Kreditinstituten der USA zählt, entschied sich für den ungewöhnlichen Weg, seinen eigenen digitalen Dollar über eine öffentliche Blockchain zu transferieren.
- Die U.S. Bank erklärt, der Test vom 9. September sei ein weiterer Schritt hin zum praktischen Einsatz ihrer Digital Asset Platform.
U.S. Bank bringt ihren eigenen Stablecoin auf eine öffentliche Blockchain
Die Bankenbranche beschäftigt sich derzeit intensiv mit Blockchain und Stablecoins, und am Mittwoch gab die U.S. Bank bekannt, dass sie einen an den Dollar gekoppelten Stablecoin namens USBDC genutzt habe, um eine „grenzüberschreitende Zahlung zwischen Niederlassungen der U.S. Bank in Nordamerika und Europa“ durchzuführen.
Das Finanzinstitut ist kein kleiner Akteur im traditionellen Finanzwesen (TradFi). Die 163 Jahre alte Bank besteht bereits seit der Amtszeit von Abraham Lincoln, und im Juni 2026 belief sich das verwaltete Vermögen (AUM) der Bank auf 445,4 Milliarden US-Dollar. Interessanterweise erfolgte die auf Stellar basierende Überweisung nicht über ein geschlossenes privates Ledger, da der USBDC über ein offenes Netzwerk übertragen wurde, während er gleichzeitig mit den bestehenden Systemen der Bank vernetzt blieb.
„Dieser Live-Pilotversuch demonstriert unsere Fähigkeit, das globale Cash-Management und den Geldtransfer zu beschleunigen“, erklärte Gunjan Kedia, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der U.S. Bank, bei der Bekanntgabe. „Wir freuen uns darauf, Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen und die Möglichkeiten einer neuen Technologie innerhalb des Bankensystems zu nutzen.“
U.S. Bank: Der Stellar-Pilot ist nur ein weiterer Schritt
Die U.S. Bank wies zudem darauf hin, dass der Pilotversuch die Infrastruktur des Finanzinstituts, die sogenannte „Digital Asset Platform“, validiert. Diese Technologie bzw. Suite „prüft die Funktionen zur Ausgabe, Einlösung, Sperrung und Rückforderung“, teilte die U.S. Bank mit. Kaum eine Großbank hat bisher Ähnliches unternommen. Viele Finanzinstitute haben ähnliche, angrenzende Maßnahmen ergriffen. Am ehesten mit dem USBDC-Vorhaben vergleichbar wären Projekte wie das EURCV und USDCV der Société Générale über SG-FORGE, der SoFiUSD der SoFi Bank oder Avit der Custodia Bank und der Vantage Bank. JPMorgan betreibt JPMD auf dem öffentlichen Base-Netzwerk von Coinbase, betont jedoch, dass es sich um einen Einlagentoken und nicht um einen Stablecoin handelt. Vor der Meldung der U.S. Bank Anfang dieser Woche hatten Citi und DBS am Wochenende tokenisierte US-Dollar über das Swift-Blockchain-Netzwerk versendet.
Das Projekt kommt auch nicht aus dem Nichts. Die U.S. Bank und die Stellar Development Foundation arbeiten bereits zusammen, sodass dies eigentlich ein weiterer Schritt in dieser Partnerschaft ist. „Dieses Pilotprojekt ist ein weiterer Schritt vorwärts in unserer umfassenderen Strategie für digitale Vermögenswerte“, erklärte Jamie Walker, Leiter des Bereichs „Digital Assets and Money Movement“ bei der U.S. Bank.
„Unser Fokus liegt weiterhin darauf, Lösungen anzubieten, die echte Herausforderungen unserer Kunden lösen und gleichzeitig die Sicherheit und Zuverlässigkeit gewährleisten, die Kunden von der U.S. Bank erwarten“, fügte der Bankmanager hinzu.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.










