Die Regent University School of Law hat die SEC-Kommissarin Hester M. Peirce in den Lehrkörper berufen und damit eine prominente Stimme im Bereich der Kryptoregulierung in ihre akademischen Reihen aufgenommen. Peirce wird als außerordentliche Professorin an der juristischen Fakultät in Virginia Beach tätig sein.
SEC-Kommissarin Hester Peirce wird Mitglied der juristischen Fakultät der Regent University

Wichtige Erkenntnisse
- Die Regent Law hat Hester Peirce berufen, um die Lehrkompetenz im Bereich Wertpapieraufsicht zu stärken.
- Durch ihre Rolle in der Kryptopolitik bringt sie direkte SEC-Erfahrung in den Bereichen digitale Vermögenswerte und Marktaufsicht mit.
- Studierende können Einblicke in die sich entwickelnden Compliance-Debatten rund um Blockchain-basierte Finanzmärkte gewinnen.
Regent Law beruft Hester Peirce in eine Lehrtätigkeit
Die Regent University School of Law gab am 19. Mai 2026 bekannt, dass Hester M. Peirce im November 2026 als außerordentliche Professorin in den Lehrkörper aufgenommen wird. Mit dieser Ernennung ist die nächste Station der Kommissarin der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) an der juristischen Fakultät in Virginia Beach besetzt.
Peirce wechselt nach einer Karriere in den Bereichen Finanzregulierung, öffentliche Politik, Wertpapierrecht und Kapitalmarktforschung zur Regent Law. Die Regent Law erklärte, ihre Ernennung erweitere die Fachkompetenz der Fakultät in den Bereichen Wertpapierregulierung, Finanzmärkte, Verwaltungsführung, öffentliche Politik, digitale Vermögenswerte und berufliche Ausbildung. Ihr Hintergrund bringt zudem regulatorische Erfahrung in den Bereichen Märkte, Innovation und institutionelle Governance mit.
Regent Law ernannte zudem Gregory F. Jacob vor der Ansprache des Dekans zum Senior Associate Dean und Associate Professor. Jacob wird im Herbstsemester seine Tätigkeit aufnehmen, nachdem er leitende juristische Positionen im Weißen Haus, im US-Justizministerium und im US-Arbeitsministerium bekleidet hat. Jacob war außerdem als Rechtsberater von Vizepräsident Mike Pence und als stellvertretender Assistent des Präsidenten tätig. Als Solicitor of Labor leitete er bedeutende Rechtsstreitigkeiten im Rahmen von mehr als 180 Bundesgesetzen zu Arbeit und Beschäftigung. Zusammen stärken diese Ernennungen den Fokus der Fakultät auf Rechtsdienstleistungen in komplexen öffentlichen und wirtschaftlichen Institutionen. Dekan S. Ernie Walton sagte:
„Greg Jacob und Hester Peirce haben auf höchster Ebene in den Bereichen Recht, Regierung und öffentliches Leben gedient.“
Peirces Rolle bei der SEC prägt ihr nächstes Kapitel
Peirce ist seit 2018 als Kommissarin der SEC tätig. Auf der Website der SEC heißt es, dass Präsident Donald J. Trump sie ernannt habe und sie am 11. Januar 2018 vereidigt wurde. Dort wird ihre Amtszeit mit 2025 angegeben und sie als Leiterin der Krypto-Taskforce der SEC genannt. Auf der Website der SEC heißt es außerdem, dass Peirce bei Wilmer, Cutler & Pickering, heute WilmerHale, tätig war und als Referendarin für Richter Roger Andewelt am Court of Federal Claims arbeitete. Auf der Website der SEC wird nun Paul S. Atkins als Vorsitzender ab 2025 aufgeführt, mit Peirce und Mark T. Uyeda als Kommissare. Dort ist angegeben, dass Peirces Amtszeit 2025 endet, doch die Richtlinien der SEC erlauben es Kommissaren, nach Ablauf ihrer Amtszeit noch etwa 18 Monate im Amt zu bleiben, sofern kein Nachfolger bestätigt wurde. Diese Übergangsfrist erklärt, warum Peirce auch nach dem angegebenen Ablauf ihrer Amtszeit weiterhin als Kommissarin aufgeführt ist. Kommissar Mark Uyeda sagte zuvor:
„Ich freue mich auf die Bemühungen von Kommissarin Peirce, die Regulierungspolitik im Bereich Kryptowährungen voranzutreiben, an der mehrere Abteilungen und Büros der SEC beteiligt sind.“
Befürworter digitaler Vermögenswerte bezeichnen Peirce oft als „Crypto Mom“ wegen ihrer Kritik an der Regulierung durch Durchsetzung. Ihre Rolle in der Crypto Task Force rückt sie in den Mittelpunkt des Wandels der SEC hin zu klareren Rahmenbedingungen, Zusammenarbeit mit der Branche, realistischen Compliance-Wegen und gezielter Durchsetzung. Die Arbeit der Task Force umfasst Krypto-Taxonomie, den Handel auf dem Sekundärmarkt, die Verwahrung, den Status digitaler Vermögenswerte und potenzielle Produktmerkmale für börsengehandelte Krypto-Produkte. Auf ihrer Agenda stehen zudem Fragen rund um Staking, Sachleistungen, Rücknahmen, Offenlegungspflichten und die Marktstruktur.
Die Trennung der Task Force von der Durchsetzungsabteilung der SEC signalisiert einen politischen Fokus auf Rahmenbedingungen, Offenlegungsstandards und Zusammenarbeit mit der Branche. Peirces „Safe-Harbor“-Konzept würde Token-Teams Zeit geben, Netzwerkreife zu erreichen, bevor sie vollständigen Wertpapierregistrierungspflichten unterliegen. Sie hat argumentiert, dass Krypto-Unternehmen praktische Compliance-Wege, öffentliche Leitlinien und Regeln benötigen, die für Blockchain-basierte Märkte konzipiert sind, anstatt rückwirkende Durchsetzungsmaßnahmen.

SEC-Kommissarin Hester Peirce sagt, dass die meisten Krypto-Assets keine Wertpapiere sind.
Peirce machte die Bemerkungen am Montag in Washington D.C. während der Veranstaltung der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) mit dem Titel „SEC Spricht“. read more.
Jetzt lesen
SEC-Kommissarin Hester Peirce sagt, dass die meisten Krypto-Assets keine Wertpapiere sind.
Peirce machte die Bemerkungen am Montag in Washington D.C. während der Veranstaltung der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) mit dem Titel „SEC Spricht“. read more.
Jetzt lesen
SEC-Kommissarin Hester Peirce sagt, dass die meisten Krypto-Assets keine Wertpapiere sind.
Jetzt lesenPeirce machte die Bemerkungen am Montag in Washington D.C. während der Veranstaltung der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) mit dem Titel „SEC Spricht“. read more.










