Samsung SDS plant, sein Geschäft in den Bereichen Cloud, Cybersicherheit und IT-Dienstleistungen mit der Blockchain-Expertise von Dunamu zu bündeln, um gemeinsam vom aufstrebenden Markt für digitale Vermögenswerte in Südkorea zu profitieren.
Samsung SDS plant Ausbau im Bereich Stablecoins gemeinsam mit dem Upbit-Betreiber Dunamu

Das Wichtigste auf einen Blick
- CEO Lee Jun-hee erklärte, Samsung SDS werde seine Cloud-Expertise mit der Blockchain-Technologie von Dunamu kombinieren.
- Samsung SDS nannte die Validierung von der Ausgabe bis zur Abwicklung von Stablecoins als eine wichtige Wettbewerbsfähigkeit.
- Samsung SDS erklärte, dass die Investition in Dunamu die Möglichkeiten im Bereich der Infrastruktur für digitale Vermögenswerte erweitern werde.
Präsident und CEO Lee Jun-hee skizzierte die Strategie am 29. Juli während der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des zweiten Quartals 2026 von Samsung SDS und beschrieb die jüngste Investition des Unternehmens in Dunamu, den Betreiber von Upbit, Südkoreas größter Kryptowährungsbörse, als Teil umfassenderer Bemühungen, seine Präsenz im Bereich der digitalen Vermögenswerte auszubauen.
„Durch die Kombination der IT-Dienstleistungen, Cloud- und Sicherheitskompetenzen von Samsung SDS mit der Blockchain-Expertise von Dunamu wollen wir auf diesem Markt eine führende Rolle einnehmen“, erklärte Lee während der Telefonkonferenz zum Geschäftsergebnis.
Aufbauend auf bestehenden Erfahrungen mit Stablecoins
Lee erklärte, Samsung SDS steige nicht von Null in diesen Sektor ein. Das Unternehmen habe bereits an Projekten im Bereich tokenisierter Wertpapiere und der Stablecoin-Infrastruktur mitgewirkt und dabei Erfahrungen gesammelt, die sich durch die Investition von Samsung in Dunamu weiter ausbauen ließen.
„Wir haben uns bereits differenzierte Geschäftskompetenzen im Bereich der Infrastruktur für digitale Vermögenswerte gesichert – durch das Projekt zur Plattform für tokenisierte Wertpapiere der Korea Securities Depository sowie durch die End-to-End-Validierung des gesamten Stablecoin-Prozesses von der Emission bis zur Abwicklung gemeinsam mit inländischen Finanzinstituten“, erklärte Lee während der Konferenz.
Er fügte hinzu, dass Samsung SDS beabsichtige, auf diesen Kompetenzen aufzubauen, indem es das Blockchain-Know-how von Dunamu nutze. Lee erklärte:
„Auf dieser Grundlage werden wir Synergien mit Dunamu schaffen, um unsere Geschäftsmöglichkeiten auf dem Markt für die Infrastruktur digitaler Vermögenswerte weiter auszubauen.“
Eine strategische Investition
Samsung SDS erörterte die Investition als Teil seiner umfassenderen Strategie zur Erschließung anorganischer Wachstumschancen, zu der auch Investitionen im Bereich der künstlichen Intelligenz und der Robotik gehören.
Im Mai erwarben Samsung SDS, Samsung Securities und Samsung Card gemeinsam eine Beteiligung von 4 % an Dunamu, Südkoreas größtem Betreiber einer Börse für digitale Vermögenswerte. Während der Telefonkonferenz zum Geschäftsergebnis bezeichnete Lee die Investition als eine der strategischen Initiativen des Unternehmens, die auf eine Expansion in den Bereich der Infrastruktur für digitale Vermögenswerte abzielt.
Die Übernahme ergänzt das breitere Technologieportfolio von Samsung SDS, zu dem Bereiche und Produkte in den Bereichen Cloud-Computing, IT-Dienstleistungen für Unternehmen, Cybersicherheit und künstliche Intelligenz (KI) gehören. Anstatt ein direkt auf Verbraucher ausgerichtetes Kryptowährungsgeschäft zu starten, positioniert sich das Unternehmen als Anbieter der zugrunde liegenden Infrastruktur zur Unterstützung von Dienstleistungen im Bereich digitaler Vermögenswerte.
Regulatorisches Umfeld bleibt im Fokus
Die Strategie von Samsung SDS erfolgt vor dem Hintergrund, dass Südkorea weiterhin seinen regulatorischen Rahmen für digitale Vermögenswerte und Stablecoins ausbaut.
Der Gesetzgeber berät derzeit über Gesetzesvorlagen, die Regeln für die Ausgabe von Stablecoins und andere Aktivitäten im Bereich digitaler Vermögenswerte festlegen sollen, während politische Entscheidungsträger weiterhin abwägen, welche Rolle Banken und Nichtbanken in diesem Sektor spielen sollten. Diese Diskussionen werden voraussichtlich die Entwicklung der Infrastruktur für digitale Vermögenswerte des Landes in den kommenden Jahren prägen.
Obwohl Samsung SDS während der Telefonkonferenz zum Geschäftsergebnis keine neuen Produkte oder kommerziellen Markteinführungen im Zusammenhang mit Dunamu ankündigte, deuten Lees Äußerungen darauf hin, dass das Unternehmen langfristige Chancen in der Bereitstellung von Unternehmensinfrastruktur für tokenisierte Vermögenswerte und Stablecoin-Systeme sieht. Die Strategie steht zudem im Einklang mit der allgemeinen technologischen Expansion von Samsung SDS. Während der Telefonkonferenz zum Geschäftsergebnis erklärte Lee, das Unternehmen plane, seine KI-Infrastrukturkapazität im Zuge des Ausbaus seines Cloud- und KI-Geschäfts von derzeit rund 110 Megawatt auf 230 Megawatt bis 2029 und auf über 800 Megawatt bis 2031 zu erhöhen.
Ausblick
Samsung SDS hat weder einen Zeitplan für neue Infrastrukturangebote im Bereich digitaler Vermögenswerte mit Dunamu oder Upbit bekannt gegeben, noch hat das Unternehmen während der Telefonkonferenz konkrete gemeinsame Projekte vorgestellt.
Stattdessen stellte Lee die Investition als Teil einer längerfristigen Strategie vor, die die Unternehmenstechnologiekompetenzen von Samsung SDS mit der Blockchain-Expertise von Dunamu kombiniert, um Chancen auf dem sich entwickelnden Markt für digitale Vermögenswerte in Südkorea zu nutzen. Ob sich dies auszahlen wird, bleibt eine Frage, die nur die Zeit beantworten kann.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












