Robert Kiyosaki stellte die Frage, wie eine Regierung, die „40 % des Geldes aller Bürger“ einzieht, dennoch massive Schulden anhäufen kann. Der Autor von „Rich Dad Poor Dad“ verwies auf die wachsende Schuldenlast der USA und argumentierte, dass die hohen Steuereinnahmen Washington nicht davon abgehalten hätten, in großem Umfang Kredite aufzunehmen.
Robert Kiyosaki fragt, wie es sein kann, dass der Staat 40 % Ihres Geldes einzieht und dennoch Billionen an Schulden hat

Wichtige Erkenntnisse
- Kiyosaki stellte die Frage, wie es sein kann, dass Washington trotz des hohen Steuerdrucks weiterhin hoch verschuldet ist.
- Die Staatsverschuldung lag bei fast 39,2 Billionen Dollar, da die Haushaltslücken weiterhin groß waren.
- Gold, Silber und Bitcoin spielen weiterhin eine zentrale Rolle in seiner Warnung bezüglich Bargeld.
Autor von „Rich Dad Poor Dad“ macht aus einer 40-Prozent-Steuerforderung eine Schuldenwarnung
Robert Kiyosaki warnte in einem Beitrag vom 2. Juni auf X, dass die US-Schulden die Steuerzahler einem noch größeren finanziellen Problem aussetzen. Der renommierte Autor von „Rich Dad Poor Dad“ fragte, wie eine Regierung, die „40 % des Geldes aller“ einzieht, immer noch Schulden in Billionenhöhe anhäuft. Seine Frage verbindet Nettolohn, Bundesausgaben und öffentliches Misstrauen zu einer scharfen Kritik. Die Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die US-Schulden nahe historischen Höchstständen liegen. Daten des Finanzministeriums zeigten, dass die ausstehenden öffentlichen Schulden bei etwa 39,2 Billionen Dollar liegen. Das Congressional Budget Office (CBO) prognostiziert, dass die Bruttoverschuldung des Bundes bis 2036 64 Billionen Dollar erreichen wird, da die Bundesausgaben weiterhin die Einnahmen übersteigen. Diese Prognose untermauert Kiyosakis Warnung, dass selbst hohe Steuereinnahmen die Kreditaufnahme Washingtons nicht stoppen können.

Die Zahl von 40 % ist kein offizieller Steuersatz. Vielmehr spiegelt sie möglicherweise die kombinierten Auswirkungen von Bundessteuern, Lohnsteuern, Staatssteuern, Umsatzsteuern und Grundsteuern auf Lohnempfänger wider. Da diese Abgaben einen erheblichen Teil des Einkommens verschlingen können, scheint Kiyosaki 40 % als grobe Schätzung der Steuerlast zu verwenden, unter der viele Arbeitnehmer leiden.

Gold-Rallye weitet Kiyosakis Schuldenwarnung auf die Märkte aus
Kiyosaki weitete seine finanzpolitische Warnung in einem Beitrag vom 31. Mai auf X auf die Märkte aus. Er sagte, Gold sei innerhalb eines Jahres um 65 % gestiegen, während Sparkonten jährlich 4 % abwarfen. Dieser Vergleich verwandelte seine Kritik an der Verschuldung in ein Anlageargument. Er veranlasste Sparer zudem dazu, Bargeldrenditen gegen eine starke Rallye bei Sachwerten abzuwägen.
Der bekannte Finanzkommentator sagte außerdem, dass die Zentralbanken von US-Staatsanleihen auf Gold umsteigen. Diese Behauptung fand diese Woche Unterstützung, nachdem Daten der Europäischen Zentralbank (EZB) zeigten, dass Gold Ende 2025 27 % der weltweiten offiziellen Reserven ausmachte und damit US-Staatsanleihen mit 22 % übertraf. Diese Verlagerung weitete seine Warnung von den privaten Finanzen auf die globale Reservestrategie aus. Nach Kiyosakis Ansicht spiegelt die wachsende Nachfrage nach Gold die Besorgnis über die hoch verschuldeten Staatsfinanzen und die langfristige Stabilität von Papierwerten wider. Er schrieb:
„Zur Info: Gold ist innerhalb eines Jahres um 65 % gestiegen. Sparguthaben bringen 4 % pro Jahr. Zentralbanken verkaufen US-Staatsanleihen, um Gold zu kaufen. Verstehen Sie, worauf ich hinaus will?“
Die Warnung geht über Steuern und Staatsverschuldung hinaus. Kiyosaki hat davor gewarnt, dass ein großer Marktcrash zu einer Depression eskalieren könnte, die Millionen von Menschen erhebliche Verluste und finanzielle Not bescheren würde. Er führt dieses Risiko auf übermäßige Verschuldung, die Politik der Federal Reserve und das schwindende Vertrauen in staatliche Institutionen zurück. Daher plädiert er weiterhin für das Halten von Gold, Silber und Bitcoin und argumentiert, dass knappe Vermögenswerte Schutz bieten, wenn Papiervermögen, Bargeldersparnisse und traditionelle Finanzmärkte unter Druck geraten.











