Polymarket, der weltweit größte Prognosemarkt, ermöglicht nun sofortige Bitcoin-Einzahlungen über das Lightning-Netzwerk. Dank neuer, auf dem Spark-Protokoll basierender Verbindungswege werden die Beträge in weniger als einer Sekunde gutgeschrieben.
Polymarket führt sofortige Bitcoin-Lightning-Einzahlungen ein und verkürzt die Wartezeit von 60 Minuten auf unter eine Sekunde

Das Wichtigste auf einen Blick
- Polymarket schreibt Bitcoin-Einzahlungen über das Lightning-Netzwerk nun in weniger als einer Sekunde über Spark gut, im Gegensatz zu 10–60 Minuten auf der Blockchain.
- Spark validiert BTC-Überweisungen bereits bei der Übertragung und ersetzt damit die 3–6 Bestätigungen, die Polymarket seit Oktober 2025 verlangt hatte.
- Kalshis Vorsprung von 5,42 Milliarden US-Dollar beim Handelsvolumen im April gegenüber Polymarket erhöht den Druck, im Jahr 2026 schnellere Einzahlungswege zu etablieren.
Neue Wege erschließen
Polymarket hat sofortige Bitcoin-Einzahlungen über das Lightning-Netzwerk aktiviert, eine auf dem Bitcoin-Netzwerk aufbauende Zahlungsschicht (basierend auf dem Spark-Protokoll). Das Upgrade ersetzt einen Einzahlungsablauf, der zuvor zwischen 10 und 60 Minuten dauerte; über den neuen Weg werden Einzahlungen in weniger als einer Sekunde und nahezu gebührenfrei gutgeschrieben.
Diese Änderung stellt eine deutliche Abkehr von den standardmäßigen On-Chain-Bitcoin-Einzahlungen dar, die Polymarket im Oktober 2025 eingeführt hatte und bei denen drei bis sechs Netzwerkbestätigungen erforderlich waren, bevor die Plattform den Betrag einem Konto gutschrieb. Diese Einzahlungen waren mit einem höheren Mindesteinzahlungsbetrag verbunden, der die Brückenkosten widerspiegelte, doch der Lightning-Weg ändert diesen Status quo: Transaktionen werden innerhalb von Sekunden abgewickelt, während die Mindestbeträge niedrig bleiben.
Paolo Ardoino, CEO von Tether, dessen Unternehmen den Stablecoin USDT herausgibt, lobte die zugrunde liegende Technologie und beschrieb sie als:
„Ein Weg zu programmierbarem Bitcoin über Lightning.“
So funktionieren die Zero-Conf-Rails von Spark
Spark wurde von Lightspark entwickelt und basiert auf der Statechain-Technologie – einem Konzept, das den Besitz von Bitcoin aus der Hauptkette auslagert, während die Verwahrung durch den Nutzer erhalten bleibt. Das Protokoll validiert eine Bitcoin-Transaktion zum Zeitpunkt ihrer Übertragung und prüft dabei auf das Risiko von Doppelausgaben, die Angemessenheit der Gebühren sowie „Replace-by-Fee“-Flags, bevor die Einzahlung gutgeschrieben wird.
Die Struktur entlastet zudem den Betrieb von Polymarket, da die Plattform keine Bestätigungsschwellen verwalten oder eigene Lightning-Knoten betreiben muss, da ein einziges Spark-Software-Development-Kit (SDK) die On-Chain-, Lightning- und Stablecoin-Kanäle abdeckt. Einzahlungen bleiben in Selbstverwahrung, wobei jede Wallet an die eigenen Schlüssel des Nutzers gebunden ist, sodass Händler die Kontrolle über ihre Gelder behalten, bis sie einen Handel platzieren.
Derzeit bauen Wallet-Anbieter wie Breez, Xverse und Cake auf dem Protokoll auf, was darauf hindeutet, dass die sofortige Bitcoin-Abwicklung eher zu einer Standardfunktion in Krypto-Apps für Verbraucher als zu einem Nischen-Add-on werden könnte.
Ein Wettrüsten um Finanzmittel mit Kalshi
Das Upgrade erfolgt inmitten eines sich verschärfenden Kampfes um das Volumen auf den Prognosemärkten, da die konkurrierende Börse Kalshi im April ein Taker-Volumen von 5,42 Milliarden US-Dollar verzeichnete und damit erstmals die 1,99 Milliarden US-Dollar von Polymarket überholte, während das monatliche Gesamtvolumen der Branche 8,6 Milliarden US-Dollar erreichte.
Letztere hat zudem kürzlich den Handel mit unbefristeten Futures für US-Märkte eingeführt und damit ihr Angebot über einfache Ereignis-Kontrakte hinaus erweitert, um gegenüber ihrem regulierten Konkurrenten wieder Boden gutzumachen.
Bitcoin-Einzahlungen verschaffen Polymarket Zugang zum größten Kapitalpool im Kryptobereich. Indem die Plattform die Bitcoin-Inhaber dort abholt, wo sie sind, entfällt ein Umtauschschritt, der zuvor einige potenzielle Einzahler dazu veranlasste, stattdessen auf Stablecoins zurückzugreifen.
Da Kalshi monatliche Rekorde aufstellt und beide Plattformen um denselben Kreis von Händlern werben, dürften Einzahlungsgeschwindigkeit, Gebühren und die Abdeckung der Vermögenswerte darüber entscheiden, wo die nächste Kapitalwelle im Prognosemarkt landet.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












