Michael Saylor wies auf eine Veränderung im Entwicklungskurs von Bitcoin hin und argumentierte, dass dessen Zukunft weniger durch eine reduzierte Emission als vielmehr durch seine Nutzung als digitales Kapital auf den Kreditmärkten, in Institutionen und im globalen Finanzwesen geprägt sein werde.
Michael Saylor sieht die Verbreitung von Bitcoin auf einer neuen Ebene: Das sagt er dazu

Die wichtigsten Erkenntnisse
- Michael Saylor sagt, die nächste Phase von Bitcoin werde durch digitales Kapital bestimmt sein, nicht nur durch die „Buy-and-Hold“-Nachfrage.
- Er argumentiert, dass digitale Kredite Bitcoin stärker in Banken, Fonds, Versicherungen, Pensionskassen und die Staatsfinanzen integrieren könnten.
- Die entscheidende Frage ist, ob diese Expansion weiterhin an echtes Bitcoin gebunden bleibt oder in Papierforderungen abdriftet.
Saylor: Bitcoins nächste Wachstumsgeschichte beginnt mit einer neuen Rolle in der globalen Finanzwelt
Michael Saylor, Executive Chairman von Strategy (Nasdaq: MSTR), sagt, Bitcoin entwickle sich weiter, indem es sich auf der Protokollebene weniger verändere, während es in allen anderen Bereichen an Bedeutung gewinne. Das unterscheidet Bitcoin von Technologieunternehmen, Zahlungsnetzwerken und Softwareplattformen, die auf ständigen Upgrades basieren. Nach Saylors Ansicht ist Bitcoin ein monetäres Netzwerk. Seine Aufgabe besteht nicht darin, „schnell voranzukommen und Dinge zu verändern“, sondern langsam voranzukommen und nicht zu versagen. Diese Zurückhaltung bildet die Grundlage für eine breitere Akzeptanz. Saylor beschreibt BTC als digitales Kapital: knapp, beständig, tragbar, teilbar, programmierbar und weltweit übertragbar. In einem am 5. Juli auf X veröffentlichten Essay schrieb er:
„Die aussagekräftigste Formulierung lautet: ‚Bitcoin wird zum neutralen, globalen, knappen Vermögenswert, an dem sich Kapital, Kredit und Handel orientieren.‘“
Warum digitaler Kredit zum größten Katalysator für die Verbreitung von Bitcoin werden könnte
Diese These verlagert die Akzeptanz weg vom reinen Besitz hin zu Institutionen, die BTC als Kapital nutzen. Bilanzen, Sicherheiten-Systeme, Kreditmärkte, Reserven und strukturierte Produkte werden Teil des Ganzen.
„Zahlungsverkehr für Verbraucher, digitales Banking, Kreditvergabe, Kredite, wertstabile Instrumente und renditetragende Produkte werden sich rund um Bitcoin, auf der Grundlage von Bitcoin, in Verbindung mit Bitcoin und über institutionelle Schnittstellen zu Bitcoin entwickeln“, erklärte Saylor. Sein Argument lautet nicht, dass Bitcoin jedes Finanzprodukt ersetzt, sondern dass sich das Finanzwesen zunehmend um Bitcoin herum aufbaut.
Der Vorstandsvorsitzende von Strategy fügte hinzu:
„Das schwächt Bitcoin nicht. Es stärkt Bitcoin.“
Der Vergleich bezieht sich auf Märkte, die sich um Gold, Immobilien und Aktien herum aufgebaut haben. Nach Saylors Ansicht kann Bitcoin einen ähnlichen Weg einschlagen, da digitale Kredite es mit der Gesamtwirtschaft verbinden.
Die nächste Herausforderung ist möglicherweise nicht die Akzeptanz, sondern die Art und Weise, wie sie erfolgt
Die nächste Akzeptanzwelle wird nach Saylors Ansicht über Privatanleger hinausgehen. Er schrieb:
„Die nächste Akzeptanzwelle wird sich nicht auf Menschen beschränken, die Bitcoin kaufen. Sie wird Privatpersonen, Unternehmen, Banken, Fonds, Versicherer, Pensionskassen, Staaten und Kreditmärkte umfassen, die Bitcoin als Kapital nutzen.“
Diese Ausweitung wirft schwierigere Fragen auf. Einige Nutzer werden private Schlüssel besitzen, während andere über ETFs, Banken, Unternehmenswertpapiere, Bitcoin-besicherte Kredite oder andere institutionelle Produkte ein Engagement eingehen. Jede Schnittstelle erweitert den Zugang, bringt aber gleichzeitig Verwahrungs-, Transparenz- und Gegenparteirisiken mit sich.
Bitcoin selbst dürfte in Saylors Rahmenkonzept kaum das schwache Glied sein. Das größere Risiko liegt in dem Finanzsystem, das um Bitcoin herum aufgebaut ist. Wenn digitale Kredite weiterhin an echtes Bitcoin gekoppelt bleiben, könnte sich die Akzeptanz im globalen Finanzwesen vertiefen. Wenn die Papierforderungen die Reserven übersteigen, geht das Risiko von den Institutionen aus, die um Bitcoin herum aufgebaut sind – nicht von Bitcoin selbst.
Dieser Ansatz deckt sich zudem mit der allgemeinen Ausrichtung von Strategy auf den Kapitalmärkten. Saylors Essay erwähnt weder STRC noch verknüpft er digitale Kredite mit einem bestimmten Produkt des Unternehmens. Dennoch passt sein Fokus auf Bitcoin-besicherte Kredite, renditeträchtige Produkte und institutionelle Schnittstellen zur Ausrichtung eines Unternehmens, das versucht, sein Bitcoin-Engagement in eine aktivere Finanzstruktur umzuwandeln.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












