Willkommen bei „Latam Insights“, einer Zusammenstellung der wichtigsten Krypto-Nachrichten aus Lateinamerika der vergangenen Woche. In dieser Ausgabe: Tether unterstützt Mercado Bitcoin mit 10 Millionen US-Dollar, die brasilianische Polizei geht gegen einen illegalen Krypto-Wettring vor, und die 24-stündige Sperrfrist für Stablecoin-Transaktionen wird in Brasilien angefochten.
Latam Insights: Ein Blick hinter die Kulissen von Tethers 20-Millionen-Dollar-Wette auf Brasilien, der Operation „Veil of Maya“ und dem Streit um die Stablecoin-Bestände

Das Wichtigste auf einen Blick
- Tether investierte 20 Mio. US-Dollar in Mercado Bitcoin und beschleunigte damit das Wachstum tokenisierter Vermögenswerte und der Zahlungstechnologie in ganz Lateinamerika.
- Die brasilianische Polizei führte im Rahmen der Operation „Veil of Maya“ Razzien bei 87 Briefkastenfirmen durch, um gegen Geldwäsche mit Kryptowährungen vorzugehen.
- ABcripto sprach sich gegen eine vorgeschlagene 24-stündige Sperrfrist für Stablecoins aus und warnte, dass dies schnelle, regulierte Transaktionen beeinträchtigen würde.
Tether baut seine Präsenz in Lateinamerika mit einer Investition von 20 Millionen US-Dollar in Mercado Bitcoin aus
Die lateinamerikanischen Märkte und die dort regulierten Unternehmen ziehen die Aufmerksamkeit globaler Konzerne auf sich, die in der Region institutionell Fuß fassen wollen.
Tether, das globale Stablecoin-Unternehmen, gab eine Investition in Höhe von 20 Millionen US-Dollar in Mercado Bitcoin, ein brasilianisches Finanzdienstleistungsunternehmen, bekannt. Diese Investition ist Teil einer strategischen Wachstumsfinanzierungsrunde, an der auch SoftBank beteiligt war.
Mit diesen Mitteln wird Mercado Bitcoin den Ausbau seiner Zahlungsinfrastruktur, tokenisierte Anlageangebote und On-Chain-Kapitalmärkte finanzieren, um in anderen Ländern der Region Fuß zu fassen.
Das Unternehmen, das über 4,5 Millionen Kunden hat und in Brasilien sowie Europa tätig ist, wurde von Tether als „eine der umfassendsten regulierten On-Chain-Finanzplattformen in Lateinamerika“ bezeichnet und ist Teil einer Reihe ähnlicher Investitionen in Zahlungs- und Infrastrukturunternehmen, die Tether in der Region unterstützt.
Operation „Veil of Maya“: Brasilianische Polizei zerschlägt riesigen Ring für illegale Wetten und Geldwäsche mit Kryptowährungen
Am Montag führte die brasilianische Bundespolizei die Operation „Veil of Maya“ durch und ging dabei gegen einen illegalen Wettring vor, der über Scheinfirmen Gelder wusch und diese mithilfe von Fiat- und digitalen Währungen in diese Aktivitäten umleitete.
Die Operation trug den Codenamen „Veil of Maya“, da sie eine Fassade darstellt, die die Wahrnehmung der Realität behindert – was bedeutet, dass diese Briefkastenfirmen Ziele vorgaben, hinter denen sich ihre wahren Absichten verbargen.
Nach Angaben der Bundespolizei waren 87 Unternehmen Ziel dieser Operation, offizielle Zahlen zu den Beträgen wurden jedoch nicht bekannt gegeben. Die konkrete Nutzung von Krypto-Vermögenswerten im Rahmen der Operationen beschränkte sich offenbar auf den Transfer von Geldern ins Ausland.
Abcripto kritisiert die 24-Stunden-Sperre der brasilianischen Zentralbank für Stablecoins als „unverhältnismäßig“
ABcripto, der brasilianische Verband für Kryptoökonomie, in dem Branchenriesen wie Binance, Coinbase, Crypto.com und Tether zusammengeschlossen sind, hat ein Dokument vorgelegt, in dem er sich gegen einen früheren Vorschlag der Zentralbank ausspricht, der eine 24-stündige Sperrfrist für Stablecoin-Überweisungen empfahl.
Laut lokalen Medien stimmt ABcripto in einem Schreiben an die Finanzaufsichtsbehörde (Denor) zwar zu, dass Aufsichtsbehörden betrügerische und illegale Aktivitäten verfolgen müssen, argumentiert jedoch, dass diese Maßnahme unverhältnismäßig sei und einer gründlicheren Untersuchung des brasilianischen Kryptowährungsmarktes vorausgehen müsse.
Als Begründung für diese 24-stündige Sperrfrist bei Transaktionen über 10.000 US-Dollar führte die Bank einen Bericht von Chainalysis über Kryptokriminalität an und wies darauf hin, dass das Volumen illegaler Transaktionen im Jahr 2025 einen Rekordwert erreicht habe.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.











