Eine plötzliche Verschärfung der Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie militärische Auseinandersetzungen bremsten die Bitcoin-Rallye im Juli aus und lösten einen Kursrückgang um 3,5 % auf unter 62.000 US-Dollar aus.
Krypto-Optimisten verlieren 310 Millionen Dollar, als Bitcoin aufgrund der Eskalation im Nahen Osten auf 61.481 Dollar fällt

Das Wichtigste im Überblick
- Am Mittwoch stoppte die Eskalation der Spannungen im Nahen Osten die Juli-Rallye von Bitcoin und ließ den Kurs um 3,5 % fallen.
- Die Volatilität ließ die Marktkapitalisierung von Bitcoin um 40 Milliarden US-Dollar schrumpfen und löste Krypto-Liquidationen im Gesamtwert von 372 Millionen US-Dollar aus.
- Sollte die Trump-Regierung die Ölsanktionen aufrechterhalten, könnten hohe Rohölpreise die Fed zu einer Zinserhöhung zwingen.
Geopolitische Spannungen bremsen den Aufwärtstrend von Bitcoin
Der Aufwärtstrend von Bitcoin im Juli kam am Mittwoch abrupt zum Stillstand, und der Kurs fiel unter 62.000 US-Dollar, da die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten Befürchtungen schürten, dass der wackelige Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran zusammengebrochen sei. Marktdaten zeigen, dass Bitcoin von einem Tageshoch von knapp über 64.100 US-Dollar bis 11:15 Uhr auf ein Tief von 61.481 US-Dollar abstürzte – ein rascher Rückgang um 3,5 % innerhalb von 24 Stunden.
Die plötzliche Kehrtwende machte eine beeindruckende Woche mit schrittweisen Gewinnen zunichte, die die führende Kryptowährung seit Monatsbeginn um fast 10 % nach oben getrieben hatten. Der Kryptowährungsmarkt wurde nicht nur durch aktive militärische Auseinandersetzungen verunsichert, sondern auch durch die Entscheidung der Trump-Regierung, die Sanktionsausnahmen für iranisches Rohöl zu beenden. Äußerungen von Präsident Donald Trump, die darauf hindeuteten, dass die Absichtserklärung (MOU) zwischen Washington und Teheran „tot“ sei, trübten die Stimmung der Anleger weiter.
Zwar konnte Bitcoin schließlich die 62.000-Dollar-Marke zurückerobern, doch der Rückgang ließ die Gesamtmarktkapitalisierung von einem Höchststand im Juli von 1,28 Billionen Dollar auf rund 1,24 Billionen Dollar sinken. Die Volatilität löste eine massive Liquidationswelle aus, bei der Long-Positionen im Wert von mehr als 65 Millionen US-Dollar ausgelöscht wurden, verglichen mit nur 13 Millionen US-Dollar bei Short-Positionen. Die Liquidationen am gesamten Kryptomarkt beliefen sich auf über 372 Millionen US-Dollar, wobei Long-Positionen 310 Millionen US-Dollar des Schadens ausmachten.
Reaktionen an den globalen Märkten
Obwohl US-Leitindizes wie der Nasdaq und der S&P 500 sich über Wasser halten konnten und weitgehend unverändert schlossen, sendeten die eskalierenden militärischen Vergeltungsmaßnahmen Schockwellen durch die globalen Aktienmärkte. Asien bekam die Risikoaversion am stärksten zu spüren, wobei der technologieorientierte südkoreanische Kospi-Index einen steilen regionalen Rückgang anführte. Umgekehrt wirkte die kriegerische Rhetorik der beiden Protagonisten als Katalysator für die Energiemärkte. Der globale Referenzpreis für Brent-Rohöl schoss aufgrund dieser Nachrichten in die Höhe und durchbrach zum ersten Mal seit dem 19. Juni deutlich die kritische Schwelle von 80 Dollar pro Barrel. Zwar hatte die Ausnahmeregelung bei den US-Sanktionen es dem Iran ermöglicht, Millionen Barrel von der Insel Kharg zu transportieren, doch deuten Berichte darauf hin, dass der Großteil dieser Lieferungen noch aussteht. Die Beendigung der Ausnahmeregelung erschwert es dem Iran erheblich, Öleinnahmen zu erzielen, und erhöht das Risiko, dass iranische Streitkräfte oder ihre Verbündeten Vergeltungsmaßnahmen ergreifen könnten, indem sie wichtige Schifffahrtsengpässe wie die Straße von Hormus und die Schifffahrtswege bei Bandar Abbas blockieren.
Gleichzeitige Störungen auf beiden Routen würden dem globalen Ölmarkt, der bereits unter dem anhaltenden Konflikt im Nahen Osten leidet, einen verheerenden Schlag versetzen. Höhere Rohölpreise erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die Federal Reserve, was wiederum die optimistischen Aussichten für Bitcoin dämpft. Sollte die Trump-Regierung jedoch einige der Äußerungen des US-Präsidenten rasch zurücknehmen, werden die Ölpreise wahrscheinlich sinken und Bitcoin wieder auf das Niveau vor der jüngsten Eskalation zurückbringen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.











