Bereitgestellt von
Featured

KI und Krypto-Zahlungen werfen neue Fragen im Zusammenhang mit autonomen Transaktionen auf

KI-Agenten könnten schon bald eigenständig Transaktionen durchführen, doch die eigentliche Herausforderung besteht darin, ob bestehende Zahlungssysteme Maschinen bewältigen können, die programmierbare, stets verfügbare Zahlungswege benötigen.

GESCHRIEBEN VON
TEILEN
KI und Krypto-Zahlungen werfen neue Fragen im Zusammenhang mit autonomen Transaktionen auf

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Autonome KI-Agenten benötigen programmierbare Zahlungswege, die rund um die Uhr verfügbar sind.
  • Agentengestützte Zahlungen sind noch zwei bis drei Jahre von der breiten kommerziellen Nutzung entfernt.
  • Eine separate Studie ergab, dass KI-Modelle in kontrollierten Währungsszenarien Bitcoin und Stablecoins gegenüber traditionellen Fiat-Währungen bevorzugten.

Warum die Zahlungsinfrastruktur zur zentralen Frage wird

KI und Krypto-Zahlungen werden zunehmend in ein und demselben Diskurs behandelt, da autonome Agenten möglicherweise mehr als nur Intelligenz benötigen, um kommerziell zu agieren. Sie bräuchten zudem eine Möglichkeit, Werte zu transferieren, ohne auf Zahlungssysteme angewiesen zu sein, die hauptsächlich für den menschlichen Gebrauch entwickelt wurden. Für Alex Kozenko, Chief Marketing Officer bei WhiteBIT, macht dies die Infrastruktur zum zentralen Thema.

In einer Stellungnahme gegenüber Bitcoin.com News erklärte er diese Woche:

„Die Schnittstelle zwischen KI und Krypto-Zahlungen ist einer der interessantesten strukturellen Trends, die wir derzeit beobachten. KI-Agenten, die in der Lage sind, autonome Transaktionen durchzuführen, benötigen Zahlungswege, die programmierbar und rund um die Uhr verfügbar sind. Die Krypto-Infrastruktur erfüllt diesen Bedarf auf natürliche Weise.“

Der entscheidende Punkt ist nicht, dass KI-Agenten den Zahlungsverkehr bereits in großem Maßstab verändern. Vielmehr würden autonome Transaktionen andere Anforderungen an die Zahlungsinfrastruktur stellen. Kozenkos Argument lautet, dass die von KI-Agenten genutzten Systeme programmierbar, ständig verfügbar und mit maschinengesteuerten Abläufen kompatibel sein müssten.

An dieser Stelle kommt die Krypto-Technologie ins Spiel. Kozenko argumentierte, dass die Krypto-Infrastruktur diese Anforderungen von Natur aus erfülle, da sie programmierbar und rund um die Uhr verfügbar sei. Die offene Frage ist, ob diese Eigenschaften ausreichen werden, um Krypto-Zahlungen für den agentenbasierten Handel praktikabel zu machen.

Eine separate Studie zeigt, warum „digital-native“ Zahlungsmittel Teil der Debatte sind

Eine separate Studie des Bitcoin Policy Institute, die am 3. März 2026 veröffentlicht wurde, liefert Hintergrundinformationen für die breitere Diskussion, stand jedoch in keinem Zusammenhang mit Kozenkos Äußerungen. Die Studie testete 36 wegweisende KI-Modelle von Anthropic, DeepSeek, Google, MiniMax, OpenAI und xAI anhand von 9.072 offenen monetären Szenarien.

Die Studie ergab, dass Bitcoin in 48,3 % aller Antworten ausgewählt wurde – häufiger als jede andere Option –, während Stablecoins mit 33,2 % an zweiter Stelle folgten. Mehr als 90 % der Antworten bevorzugten digital natives Geld, einschließlich an den Dollar gekoppelter Stablecoins, gegenüber traditionellem Fiatgeld. Der Studie zufolge wählte kein Modell Fiatgeld als erste Präferenz. Die Ergebnisse zeigten zudem eine Aufteilung hinsichtlich der unterschiedlichen Verwendungszwecke von Geld. Bitcoin führte bei den Szenarien zur Wertspeicherung mit 79,1 %, während Stablecoins bei den alltäglichen Zahlungsszenarien mit 53,2 % an der Spitze lagen. Die Studie liefert zwar keinen Beweis dafür, wie sich echte KI-Agenten in kommerziellen Umgebungen verhalten werden, hilft jedoch zu erklären, warum digital natives Geld im Zusammenhang mit autonomen Transaktionen diskutiert wird.

Der schwierige Teil liegt noch vor uns

Kozenko sagte, dass agentische Zahlungen noch keine gängige kommerzielle Realität seien. Seiner Einschätzung nach wird dieser Wandel in etwa zwei bis drei Jahren stattfinden. Das macht die heutigen Entscheidungen wichtig, da Unternehmen möglicherweise Systeme entwerfen, die zukünftige KI-Agenten entweder problemlos nutzen können oder auf die sie nur schwer zugreifen können. Kozenko sagte:

„Wir sind wahrscheinlich noch zwei bis drei Jahre davon entfernt, dass agentische Zahlungen zur gängigen kommerziellen Realität werden, aber die heute getroffenen Infrastrukturentscheidungen werden bestimmen, wie diese Zukunft aussehen wird. Unternehmen, die Zahlungssysteme entwickeln, sollten bereits jetzt über maschinenlesbare Schnittstellen nachdenken.“

Der Begriff „maschinenlesbare Schnittstellen“ verweist auf die noch ungelöste technische Herausforderung. Kozenkos Hinweis deutet darauf hin, dass Zahlungssysteme, die für autonome Agenten entwickelt werden, nicht nur für Menschen, sondern auch für Software verständlich und nutzbar sein müssten. Ohne diese Ebene könnten zwar programmierbare Zahlungswege existieren, aber KI-Agenten würde möglicherweise weiterhin eine praktische Möglichkeit fehlen, diese in großem Maßstab zu nutzen.

Die verbleibende Frage ist nicht, ob KI und Krypto-Zahlungen Aufmerksamkeit erregen. Die Frage ist, ob Zahlungsunternehmen eine Infrastruktur aufbauen können, die autonome Transaktionen vom Konzept in ein funktionierendes kommerzielles System verwandelt. Solange maschinenlesbare Schnittstellen und echte Anwendungsfälle für agentenbasierte Zahlungen noch nicht ausgereift sind, bleibt die von Kozenko beschriebene Zukunft zwar möglich, aber noch nicht gesichert.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.