Die Mining-Schwierigkeit von Bitcoin hat sich diese Woche verringert; sie sank um 2,43 % gegenüber dem vorherigen Zielwert und lag schließlich bei 135,59 Billionen. Diese Anpassung folgt auf den Anstieg um 3,87 % in der vorangegangenen Epoche und ist die fünfte Abwärtskorrektur in diesem Jahr. Wichtige Erkenntnisse:
Entlastung für das Bitcoin-Netzwerk: Schwierigkeitsgrad sinkt um 2,43 % und Hashpreis steigt um 13,65 %

- Die Mining-Schwierigkeit von Bitcoin sank am 17. April 2026 um 2,43 % auf 135,59 T, was die Mining-Bedingungen erleichterte.
- Hashrateindex.com zeigt einen Anstieg des Hashpreises um 13,65 %, was die Einnahmen der Bitcoin-Miner kurzfristig steigert.
- Die Bitcoin-Hashrate übersteigt 1 ZH/s; schnellere Blöcke deuten auf einen möglichen Anstieg der Schwierigkeit bis zum 30. April hin.
Das Bitcoin-Netzwerk signalisiert Wandel
Bislang gab es im Jahr 2026 insgesamt acht Schwierigkeitsanpassungen, davon fünf Senkungen und drei Erhöhungen. Die Abwärtskorrekturen haben das Ziel deutlich gesenkt, wodurch das Bitcoin-Mining zumindest hinsichtlich der Schwierigkeit weniger anspruchsvoll ist als noch Ende 2025.
Bemerkenswert ist, dass das letzte Mal, dass die Schwierigkeit auf diesem Niveau lag, auf September 2025 bei Blockhöhe 913248 zurückgeht. Mit der jüngsten Anpassung bei Block 945504 sank die Mining-Schwierigkeit von 138,96 Billionen auf 135,59 Billionen, was einer Verschiebung um 2,43 % entspricht.

Die Bitcoin-Preise haben sich gefestigt, und zwischen dem 18. März und dem 18. April ist der Hashpreis laut den von hashrateindex.com erfassten Kennzahlen um 13,65 % gestiegen. Der Hashpreis entspricht im Wesentlichen dem Tageswert von 1 Petahash pro Sekunde (PH/s) der Hashrate, kann aber auch in anderen Einheiten wie Terahash oder Exahash ausgedrückt werden.
Verbesserte Einnahmen bei gleichzeitig gesunkener Schwierigkeit sollten den Minern kurzfristig etwas Luft verschaffen, zumindest bis zur nächsten Anpassung, die für den 30. April erwartet wird. Dennoch liegt die Hashrate des Netzwerks weiterhin über 1.000 Exahash pro Sekunde (EH/s) bzw. 1 Zettahash pro Sekunde (ZH/s), wobei sich die Blockintervalle verkürzen.
Zwar ist es noch viel zu früh, um endgültige Schlussfolgerungen zu ziehen, doch deutet das durchschnittliche Intervall von 9 Minuten und 35 Sekunden auf eine wahrscheinliche Anpassung nach oben hin. Für die Mining-Teilnehmer hat sich das Jahr 2026 als eine Phase der Anpassung entwickelt, wobei sich die On-Chain-Aktivität im Jahr 2025 abgekühlt hatte, nun aber erste Anzeichen einer erneuten Dynamik zeigt.
Die Gebühren sind nach wie vor recht gering; mempool.space und andere Bitcoin-Datenplattformen weisen einen Durchschnitt von etwa 1 Satoshi pro virtuellem Byte aus. Daten von hashrateindex.com zeigen zudem, dass die Gebühren im vergangenen Tag nur 0,45 % der gesamten an Miner ausgeschütteten Blockerträge ausmachten.

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Die neuesten Zahlen deuten auf ein Mining-Umfeld hin, das sich einerseits entspannt, andererseits aber auch verschärft. Eine geringere Schwierigkeit und ein höherer Hashpreis bieten kurzfristige Entlastung, doch die anhaltende Stärke der Hashrate und schnellere Blockzeiten deuten darauf hin, dass sich das Netzwerk bereits neu kalibriert. Sollten die aktuellen Bedingungen anhalten, könnte die nächste Anpassung eine Kehrtwende einleiten und verdeutlichen, wie schnell sich das Gleichgewicht verschiebt, wenn Miner auf Preise, Anreize und Wettbewerb reagieren.




