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Elon Musk verliert OpenAI-Prozess und kündigt Berufung an, nachdem die Geschworenen die Klage wegen Verjährung abgewiesen haben

Ein Bundesgericht hat alle Klagepunkte in Elon Musks Klage gegen OpenAI und Sam Altman abgewiesen und festgestellt, dass die Klage nach Ablauf der gesetzlichen Frist eingereicht worden war.

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Elon Musk verliert OpenAI-Prozess und kündigt Berufung an, nachdem die Geschworenen die Klage wegen Verjährung abgewiesen haben
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  • <li><span style="font-weight: 400;"> Eine Bundesjury wies Musks Klage gegen OpenAI am 18. Mai unter Berufung auf die Verjährungsfrist ab.</span></li>
  • <li><span style="font-weight: 400;"> Musk bezeichnete das Urteil als „formalen Kalenderfehler“ und plant, beim Berufungsgericht des Neunten Bezirks Berufung einzulegen.</span></li>
  • <li><span style="font-weight: 400;"> OpenAI, dessen Wert vor der Finanzierung auf rund 730 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, strebt einen Börsengang bis Ende 2026 an.</span></li>
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  • <p><span style="font-weight: 400;">

Urteil gefällt, aber der Kampf ist noch nicht vorbei

Ein Bundesgericht in Oakland, Kalifornien, gab OpenAI am 18. Mai Recht

und wies einstimmig alle Klagen in Elon Musks Klage gegen Sam Altman und das von ihm mitbegründete Unternehmen ab. Die Jury befand, dass Musks Klagen außerhalb der dreijährigen Verjährungsfrist eingereicht worden waren, woraufhin die Bezirksrichterin Yvonne Gonzalez Rogers das beratende Urteil der Jury unverzüglich übernahm.

Die Klage, die erstmals 2024 eingereicht wurde, drehte sich um Musks Vorwurf, Altman habe ein grundlegendes Versprechen gebrochen, OpenAI als gemeinnützige Organisation im Dienste des öffentlichen Wohls zu strukturieren. Das Gericht entschied nicht darüber, ob dieses Versprechen bestand oder gebrochen wurde, und die Frage des Zeitpunkts machte die materiellen Ansprüche rechtlich irrelevant, bevor Beweise zur Sache gewürdigt wurden.

Kurz nach dem Urteil bezeichnete Musk das Ergebnis in einem Beitrag auf X als „kalendarische Formalität“ und bestätigte, dass er die Angelegenheit vor das Berufungsgericht des Neunten Bezirks bringen werde. Sein Anwaltsteam behielt sich vor Gericht offiziell das Recht auf Berufung vor.

Bildquelle: X

Richterin Gonzalez Rogers äußerte daraufhin offen ihre Skepsis und deutete an, dass sie angesichts der Beweiskraft hinter dem Urteil der Jury bereit sei, eine solche Berufung abzuweisen.

Ein zweijähriger Rechtsstreit

Das Urteil ist nur ein einzelnes Kapitel in einem umfassenderen Konflikt zwischen Musk und OpenAI, der sich sowohl vor Gericht als auch in den sozialen Medien abspielte, denn kurz nachdem Musk seine ursprüngliche Klage eingereicht hatte, reichte OpenAI eine Gegenklage ein und warf Musk vor, eine böswillige Rechtskampagne als Wettbewerbswaffe zu führen.

Musk gründete 2023 xAI, dessen Grok-Modell in direkter Konkurrenz zu OpenAIs ChatGPT steht, was einen klaren finanziellen Anreiz für den Rechtsstreit schuf, auf den sich die Anwälte von OpenAI während des gesamten Verfahrens stützten.

Hintergrund des Urteils ist ein Unternehmen, das ungeachtet des Gerichtsdramas weiter gewachsen ist. OpenAI nähert sich einer Bewertungssumme von 730 Milliarden US-Dollar vor der Finanzierung und strebt einen Börsengang vor Ende 2026 an. Das Unternehmen sorgte im vergangenen Jahr (zusammen mit Robinhood) für Schlagzeilen, als sein Name in einer Debatte über tokenisierte Aktien und Aktienengagements auftauchte – ein Zeichen dafür, wie tief sein Einfluss mittlerweile über die reine KI hinaus bis in die Finanzmärkte reicht.

Musks X-Plattform bleibt einer der aktivsten Orte für den Krypto-Diskurs, und xAI hat aktiv nach Integrationsmöglichkeiten zwischen KI und dezentralen Anwendungen gesucht. Bei all dem bleibt abzuwarten, ob der Ninth Circuit den Fall aufgreift, denn sollte er dies ablehnen, schließt sich die Tür für Musks Argument der Verletzung des Non-Profit-Status endgültig (zumindest im US-Bundesgerichtssystem).

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