Die US-Notenbank hat ihren Leitzins am Mittwoch unverändert belassen. Der Offenmarktausschuss (FOMC) beschloss angesichts der hohen Inflation und der wachsenden globalen Unsicherheit, den Leitzins im Zielkorridor von 3,5 % bis 3,75 % zu belassen. Die wichtigsten Erkenntnisse:
Die US-Notenbank belässt die Zinssätze unverändert bei 3,5–3,75 %

- Die Fed beschloss am 29. April 2026 mit 8 zu 4 Stimmen, den Leitzins bei 3,5–3,75 % zu belassen, wobei Stephen Miran für eine Senkung stimmte.
- Der FOMC nannte die Unsicherheit im Nahen Osten und die über dem Zielwert von 2 % liegende Inflation als Hauptgründe für die Beibehaltung der Zinsen.
- Bowman, Kashkari, Logan und Miran waren sich in ihrer Herangehensweise uneinig, was auf interne Spaltungen innerhalb der Fed im Vorfeld der nächsten Sitzung im Jahr 2026 hindeutet.
Fed: Keine Änderung
Die Entscheidung des FOMC vom 29. April fiel nicht einstimmig. Acht Mitglieder stimmten für eine Beibehaltung, während vier aus unterschiedlichen Gründen dagegen stimmten. Stephen I. Miran stimmte für eine Senkung des Zielkorridors um einen Viertelprozentpunkt. Michelle W. Bowman, Neel Kashkari und Lorie K. Logan stimmten für eine Beibehaltung der Zinsen, lehnten jedoch Formulierungen in der Erklärung ab, die ihrer Meinung nach auf eine lockere Ausrichtung hindeuteten.
Fed-Chef Jerome Powell und die Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder führten die anhaltende Inflation und einen stabilen Arbeitsmarkt als Gründe für die Beibehaltung an. Der Ausschuss erklärte in seiner Stellungnahme, dass „die Inflation erhöht ist, was zum Teil den jüngsten Anstieg der globalen Energiepreise widerspiegelt“, und stellte fest, dass „die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze im Durchschnitt niedrig geblieben ist und sich die Arbeitslosenquote in den letzten Monaten kaum verändert hat“.
Die Fed verwies zudem auf die internationalen Rahmenbedingungen als einen Faktor für ihre vorsichtige Haltung. Der Ausschuss erklärte, dass „die Entwicklungen im Nahen Osten zu einer hohen Unsicherheit hinsichtlich der wirtschaftlichen Aussichten beitragen“, und sagte, er „beobachte aufmerksam die Risiken für beide Seiten seines doppelten Mandats“.
Hinsichtlich künftiger Zinsanpassungen ließ das FOMC die Tür offen, ohne sich auf einen Zeitplan festzulegen. Der Ausschuss erklärte, er werde „die eingehenden Daten, die sich entwickelnden Aussichten und die Risikobilanz sorgfältig bewerten“, bevor er Änderungen in Betracht ziehe, und fügte hinzu, er sei „bereit, den geldpolitischen Kurs gegebenenfalls anzupassen, sollten Risiken auftreten“, die seine Ziele behindern könnten.
Für eine Beibehaltung der Zinsen stimmten Powell, der stellvertretende Vorsitzende John C. Williams, Michael S. Barr, Bowman, Lisa D. Cook, Philip N. Jefferson, Anna Paulson und Christopher J. Waller. Die geteilte Meinung spiegelt echte Meinungsverschiedenheiten innerhalb des Ausschusses wider, wobei ein Mitglied auf eine sofortige Senkung drängte und drei andere sich gegen jede Formulierung wehrten, die als Signal für eine Lockerung gedeutet werden könnte.
Bei der nächsten geplanten Sitzung der Fed werden den Entscheidungsträgern eine weitere Runde von Inflations- und Beschäftigungsdaten zur Bewertung vorliegen. Bis dahin bleiben die Kreditkosten in den USA auf ihrem aktuellen Niveau, ohne dass es klare Signale von der Mehrheit des Ausschusses gibt, wann eine Entlastung kommen könnte.

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