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Die US-Geldmenge erreicht einen Rekordwert von 23 Billionen Dollar – Kritiker sehen darin eine neue, von der Fed angeheizte Blase

Die Geldmenge in den USA stieg im Mai auf 23,05 Billionen US-Dollar – damit hat der M2-Indikator der Federal Reserve erstmals die 23-Billionen-Dollar-Marke überschritten. Dieser Rekord fällt zu einer Zeit, in der Kritiker der Fed vorwerfen, still und leise wieder Konjunkturmaßnahmen einzuleiten.

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Die US-Geldmenge erreicht einen Rekordwert von 23 Billionen Dollar – Kritiker sehen darin eine neue, von der Fed angeheizte Blase

Das Wichtigste im Überblick

  • Laut FRED-Daten stieg M2 im Mai 2026 um 247,8 Milliarden Dollar auf 23,05 Billionen Dollar, was einem Anstieg von 623 Milliarden Dollar seit Januar entspricht.
  • Das Mises Institute erklärt, das Geldmengenwachstum im Jahr 2026 habe ein Mehrjahreshoch erreicht, da die Fed „neue quantitative Lockerung (QE) betreibt“.
  • Daten des WGC zeigen, dass die Zentralbanken im Mai 41 Tonnen Gold hinzugekauft haben, da Absicherungen gegen Geldentwertung an Beliebtheit gewinnen.

Ein Blick auf die neuesten Zahlen der Federal Reserve

Die gestern veröffentlichte H.6-Geldmengenstatistik der Federal Reserve bezifferte die saisonbereinigte M2-Geldmenge für Mai auf 23.052,3 Milliarden US-Dollar, nach 22.804,5 Milliarden US-Dollar im April (ein Anstieg um 247,8 Milliarden US-Dollar innerhalb eines Monats). M2 ist die umfassendste und am häufigsten zitierte Messgröße für die US-Geldmenge und umfasst Bargeld, Giroeinlagen, Spareinlagen und Geldmarktfonds für Privatkunden.

Der Indikator ist in diesem Jahr nun jeden Monat gestiegen, von 22.429,3 Milliarden US-Dollar im Januar – ein Zuwachs von rund 623 Milliarden US-Dollar in vier Monaten. Zum Vergleich: Allein dieser Anstieg in vier Monaten entspricht fast der jährlichen Wirtschaftsleistung eines mittelgroßen europäischen Landes.

Chart showing US M2 money supply hitting a record $23.1 trillion, up $698.6 billion since January, the fastest start to a year in 5 years.
Grafik: Die US-Geldmenge M2 erreicht laut Fed-Daten einen Rekordwert von 23,1 Billionen US-Dollar, ein Anstieg um 698,6 Milliarden US-Dollar seit Januar

Dieser Meilenstein hat die Debatte darüber verschärft, was dieses Wachstum bedeutet, zumal das Mises Institute (ein Thinktank der Österreicher Schule und langjähriger Kritiker der Fed) kürzlich schrieb, dass das Geldmengenwachstum im Jahr 2026 auf ein Mehrjahreshoch gestiegen sei, da die Zentralbank „neue QE-Maßnahmen durchführt“, ein Verweis auf die quantitative Lockerung (QE), also die Praxis, die Bilanz der Fed durch den Kauf von Wertpapieren zu erweitern. Die Fed selbst veröffentlicht die Zahlen ohne Kommentar, und Mainstream-Ökonomen weisen darauf hin, dass die Geldmenge normalerweise parallel zur Wirtschaft wächst. M2 schrumpfte in den Jahren 2022 und 2023 – der stärkste Rückgang seit der Zeit der Weltwirtschaftskrise –, bevor es wieder zu wachsen begann. Folglich stellt ein Teil des aktuellen Anstiegs eher eine Rückkehr zum Trend als eine reine Konjunkturbelebung dar. Das Tempo dieses Anstiegs ist es jedoch, das die Befürworter einer strengen Geldpolitik in Alarmbereitschaft versetzt.

Der „Devaluation Trade“ erhält neue Munition

Für Bitcoin-Anleger ist die Zahl von 23 Billionen Dollar weniger ein Datenpunkt als vielmehr eine These, da das Angebot der führenden Kryptowährung auf 21 Millionen Coins begrenzt ist und ihr beständigstes Anlageargument (nämlich der Schutz vor Geldentwertung) jedes Mal an Stärke gewinnt, wenn die Geldmenge einen neuen Rekord erreicht. Viele Analysten argumentieren, dass die mehrjährigen Zyklen von Bitcoin in der Vergangenheit den globalen Liquiditätsausweitungen gefolgt sind, auch wenn die Korrelation in der Vergangenheit keine Garantie für eine Wiederholung bietet.

Die Zentralbanken selbst verhalten sich wie Absicherer gegen Geldentwertung. Der World Gold Council berichtete, dass offizielle Institutionen im Mai netto 41 Tonnen Gold hinzugekauft haben, womit sich eine vierjährige Serie von jährlichen Käufen in Höhe von rund 1.000 Tonnen fortsetzte; dabei planen rekordverdächtige 45 % der Reserveverwalter weitere Käufe.

Announcement from the World Gold Council regarding Central Banks' commitment to holding gold.
Bildquelle: World Gold Council

Nigel Green, Geschäftsführer der Devere Group, argumentierte, dass die daraus resultierende Goldrallye neue Zweifel an dem nächsten Schritt der Federal Reserve geweckt habe, und erklärte den Anlegern, die Stärke des Edelmetalls signalisiert schwindendes Vertrauen in die Stabilität von Fiat-Währungen. Zudem wächst die Infrastruktur rund um Sachwerte im Gleichschritt: Coinbase bietet nun rund um die Uhr den Handel mit Gold- und Silber-Futures in den USA an – eine Produktentscheidung, die widerspiegelt, wie sich die Nachfrage nach Inflationsabsicherungen auf krypto-native Plattformen verlagert hat.

Die nächste H.6-Veröffentlichung, die den Juni abdeckt, soll Ende Juli erscheinen und wird zeigen, ob sich die Serie monatlicher Zuwächse auf sechs Monate ausweitet. Die Märkte beobachten zudem den geldpolitischen Kurs der Fed, da schwächere US-Arbeitsmarktdaten die Erwartungen auf eine lockerere Geldpolitik im Herbst verstärkt haben, was das Geldmengenwachstum wahrscheinlich weiter beschleunigen würde.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.