Die Inflation in den USA hat sich im Januar stärker als erwartet abgekühlt, was den Haushalten vorläufige Erleichterung verschafft und neue Diskussionen darüber anheizt, wann die Federal Reserve ihre Geldpolitik lockern könnte.
Die Inflation in den USA kühlt sich im Januar auf 2,4 % ab, während die Märkte die nächsten Schritte der Fed abwägen.

Januar-VPI fällt gering aus, Kerninflation bleibt bei 2,5 %
Der am 13. Februar vom US-Arbeitsministerium veröffentlichte Verbraucherpreisindex (CPI) für Januar 2026 zeigte einen Anstieg der Gesamtinflation um 0,2 % gegenüber dem Vormonat und um 2,4 % gegenüber dem Vorjahr, was unter den Prognosen der Ökonomen lag. Die Kerninflation, die Lebensmittel und Energie ausschließt, stieg um 0,3 % gegenüber dem Vormonat und um 2,5 % gegenüber dem Vorjahr und entsprach damit den Erwartungen, blieb jedoch über dem Zielwert der Fed von 2 %.

Die Wohnkosten übten jedoch weiterhin Druck aus und stiegen im Monatsvergleich um 0,2 % und im Jahresvergleich um 3,0 %. Die Lebensmittelpreise stiegen im Monatsvergleich um 0,2 % und im Jahresvergleich um 2,9 %, während Dienstleistungskategorien wie medizinische Versorgung und Freizeit ebenfalls Zuwächse verzeichneten.
Die Märkte reagierten gemischt. Aktien-Futures fielen zunächst, bevor sie wieder anzogen, was eher Erleichterung als Euphorie signalisierte. Die Aktien wurden am Freitagvormittag uneinheitlich gehandelt, wobei die meisten großen Werte überwiegend nachgaben, während die Krypto-Wirtschaft ebenfalls eine uneinheitliche Entwicklung bei den wichtigsten Tokens zeigte. Unterdessen stieg Gold um 1,6 % auf 4.998,61 USD pro Unze und Silber legte zu, was die anhaltende Nachfrage nach Sachwerten widerspiegelt.

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Der Bericht erscheint, nachdem die Inflation während eines Großteils des Jahres 2025 über dem Zielwert lag, und folgt auf eine kurze Verzögerung aufgrund eines teilweisen Regierungsstillstands. Die Daten für Januar enthalten aktualisierte saisonale Faktoren und Korrekturen für die Vorjahre, allerdings wurden keine wesentlichen Trendverschiebungen gemeldet.
Darüber hinaus gehen die Märkte weitgehend davon aus, dass die Federal Reserve den Leitzins unverändert lassen wird, da das Fedwatch-Tool der CME derzeit die Wahrscheinlichkeit einer unveränderten Zinspolitik mit 90,3 % angibt.

Für die Verbraucher ist die Botschaft nuanciert: Benzin hat für Entlastung gesorgt, aber die Kosten für Wohnen und Dienstleistungen bleiben hoch. Der Weg zurück zu 2 % scheint näher zu sein als im letzten Herbst, ist aber noch nicht abgeschlossen.
FAQ ❓
- Wie hoch war der Gesamt-VPI im Januar 2026? Der Gesamt-VPI stieg im Monatsvergleich um 0,2 % und im Jahresvergleich um 2,4 %.
- Wie entwickelte sich die Kerninflation? Der Kern-VPI stieg um 0,3 % gegenüber dem Vormonat und um 2,5 % gegenüber dem Vorjahr.
- Was hat den Rückgang der Inflation verursacht? Die Energiepreise, insbesondere für Benzin, sind gesunken und haben die Gesamtinflationsrate nach unten gezogen.
- Was bedeutet dies für die Politik der Federal Reserve? Die schwächeren Zahlen könnten die Erwartungen einer Zinssenkung im Laufe des Jahres 2026 stützen, obwohl die Kerninflation weiterhin über dem Zielwert liegt.




