Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, wertete Präsident Trumps Krypto-Beitrag als Zeichen für eine neue politische Öffnung der USA gegenüber digitalen Vermögenswerten. XRP bleibt weiterhin Teil der breiteren Marktdebatte, während der Gesetzgeber über klarere Bundesvorschriften berät.
Die Anti-Krypto-Fraktion hat verloren: Ripple-CEO verweist auf Trumps zukunftsorientierten Vorstoß im Kryptobereich

Wichtige Erkenntnisse
- Brad Garlinghouse sagte, Gerichte, Wähler und Trump hätten eine auf Durchsetzung ausgerichtete Krypto-Regulierung abgelehnt.
- Das XRP-Urteil von Ripple bleibt von zentraler Bedeutung, während der Gesetzgeber klarere Regeln für den Kryptomarkt erwägt.
- Anhängige Gesetzgebungsverfahren könnten die Aufsicht, den Zugang zu Börsen, die Verwahrung und die Prüfung von ETFs neu gestalten.
Ripple-CEO wertet Trumps Beitrag als Kurswechsel in der Krypto-Politik
Ripple-CEO Brad Garlinghouse verwies auf den Truth-Social-Beitrag von Präsident Donald Trump vom 27. Mai als Beweis für eine neue Öffnung der US-Krypto-Politik. Sein Beitrag vom 28. Mai auf X verband Ripples politisches Argument mit Trumps Versprechen einer „zukunftssicheren“ Marktstruktur für digitale Vermögenswerte und einer erneuten Aufmerksamkeit für XRP.
In Trumps Beitrag kritisierte er den ehemaligen Vorsitzenden der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC, Gary Gensler, und die „Anti-Krypto-Armee“ dafür, dass sie Bitcoin, Krypto-Perpetuals und Innovationen ins Ausland drängen. In seiner Antwort argumentierte Garlinghouse, dass der Widerstand gegen digitale Vermögenswerte alte Finanzinteressen schütze, anstatt die Märkte zu verbessern. Ripple vertritt seit Jahren eine ähnliche Position und drängt gleichzeitig auf eine klarere Behandlung von XRP, Token-Märkten und der Blockchain-Zahlungsinfrastruktur.
Garlinghouse schrieb:
„Die ‚Anti-Krypto-Armee‘ wurde besiegt … von den Gerichten … von den Wählern. Und von Trump. Sie ergab weder politisch noch rechtlich jemals einen Sinn.“
Die Prozessgeschichte von Ripple verleiht dieser Aussage direkte Marktrelevanz. Im Jahr 2023 entschied ein Bundesrichter, dass Ripples programmatische XRP-Verkäufe über Börsen keine Wertpapiertransaktionen darstellten, während institutionelle Verkäufe gegen das Wertpapierrecht verstießen. Die SEC bemühte sich später um eine Beilegung des Falls, wodurch das Urteil weiterhin im Mittelpunkt der Debatten zur Kryptopolitik steht.
Die XRP-Debatte verlagert sich auf die Marktstruktur
Der politische Kampf dreht sich nun darum, ob der Kongress die durch Rechtsstreitigkeiten geprägte Aufsicht durch klarere Marktregeln ersetzen kann. Der „Digital Asset Market Clarity Act“ von 2025 würde einen umfassenderen Rahmen für digitale Vermögenswerte schaffen und die Aufsichtsrollen der SEC und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) definieren.
Die Aufmerksamkeit des Marktes rund um XRP bleibt hoch, während in Washington über diese Regeln debattiert wird. Trump hat zudem eine strategische Bitcoin-Reserve und eine US-Vorratshaltung für digitale Vermögenswerte befürwortet, wodurch BTC und andere digitale Vermögenswerte stärker in die politischen Diskussionen auf Bundesebene einbezogen wurden. Diese Verlagerung hat den Fokus auf Token jenseits von Bitcoin, einschließlich XRP, verstärkt. Garlinghouse sagte:
„Der Kampf gegen finanzielle Innovationen diente nur dazu, diejenigen zu schützen, die ein altes, oft kaputtes System aufrechterhalten wollten.“
Der Beitrag stellt Ripple in den Kontext einer breiteren Debatte über Gesetzgebung, Durchsetzung und die Wettbewerbsfähigkeit der USA im Bereich digitaler Vermögenswerte. Für XRP-Anleger stehen unter anderem der Zugang zu Börsen, die institutionelle Verwahrung, die ETF-Prüfung und die Einführung in Zahlungsnetzwerke auf dem Spiel. Garlinghouses Botschaft signalisiert, dass Ripple sein rechtliches Schicksal weiterhin mit der nächsten Phase der bundesstaatlichen Krypto-Regulierung verknüpfen wird.












