Der Kurs von SIREN brach um mehr als 95 % ein, nachdem ein einzelner Großinvestor innerhalb von zwei Tagen rund 670 Millionen Token (etwa 92 % des Gesamtangebots der Währung) abgestoßen und dabei schätzungsweise 64,8 Millionen US-Dollar in Stablecoins ausgezahlt hatte.Key Takeaways
Der SIREN-Token bricht ein, nachdem ein Großinvestor 92 % des Gesamtangebots für 64,8 Millionen Dollar abgestoßen hat

- </span></p>
- <p><span style="font-weight: 400;">Wichtige Erkenntnisse: </span></p>
- <ul>
- <li><span style="font-weight: 400;">Ein einzelner Großinvestor verkaufte etwa 670 Millionen SIREN, also 92 % des Gesamtangebots, für 64,8 Millionen USDT, wodurch der Kurs des Vermögenswerts um über 95 % einbrach. </span></li>
- <li><span style="font-weight: 400;">Die Marktkapitalisierung von SIREN sank von rund 1,7 Milliarden US-Dollar auf etwa 102 Millionen US-Dollar, was einem Rückgang von fast 96 % gegenüber dem Allzeithoch entspricht. </span></li>
- <li><span style="font-weight: 400;">Laut Lookonchain wurden 25,7 Millionen USDT an Börsen transferiert, was auf mögliche weitere Verkäufe hindeutet.</span></li>
- </ul>
- <p><span style="font-weight: 400;">
Ein Wallet, ein Einbruch um 95 %
Ein einzelner Großinvestor verkaufte in nur zwei Tagen rund 670 Millionen SIREN, was etwa 92 % des Gesamtangebots des Tokens entspricht, wodurch dessen Preis um mehr als 95 % fiel. Im Gegenzug erhielt der Verkäufer 64,8 Millionen USDT, eine an den Dollar gekoppelte Stablecoin, die von Tether ausgegeben wird.
Von dieser Summe wurden 25,7 Millionen USDT auf Börsen eingezahlt – typischerweise ein Vorbote weiterer Verkäufe –, während 39,1 Millionen USDT in der Blockchain verblieben. Die Konzentration des Angebots in einer einzigen Wallet machte den Token besonders anfällig für genau diese Art von Kettenreaktion.

Anatomie eines Angebotsschocks
On-Chain-Analysten wiesen bereits vor dem Crash auf eine extreme Konzentration hin; einigen Schätzungen zufolge befanden sich bis zu 94 % des SIREN-Angebots unter der Kontrolle einer einzigen Entität. Als dieser Inhaber mit dem Verkauf begann, bot das dünne Orderbuch kaum Unterstützung.
In der akutesten Phase des Kursverfalls fiel SIREN am 13. Juni innerhalb von 24 Stunden um etwa 75 % auf rund 0,126 US-Dollar. Der Verkaufsdruck führte zu großen Überweisungen an Börsen wie Bitget und löste Long-Liquidationen im Wert von mehr als 2,4 Millionen US-Dollar aus, da gehebelte Bullen aus dem Markt gedrängt wurden. Das Handelsvolumen stieg inmitten der Panik auf rund 191 Millionen US-Dollar.

Für einen Token, dessen Angebot so streng kontrolliert wurde, folgte die Episode einem bekannten „Pump-and-Dump“-Muster, bei dem ein dominanter Inhaber seine Bestände an Privatanleger verteilt, bevor der Kurs einbricht.
Ein Szenario, das Memecoin-Händler schon kennen
Der Ausverkauf von SIREN hat erneut die Risiken aufgezeigt, die mit Token mit geringem Float und hoher Konzentration verbunden sind, d. h. mit Vermögenswerten, bei denen eine einzige Adresse den überwiegenden Großteil des Angebots kontrolliert. Konzentrierter Besitz hat die Volatilität im gesamten Memecoin-Sektor wiederholt verstärkt und wenig gehandelte Token zu Vehikeln für plötzliche, totale Kursverluste gemacht. Da der Großteil des SIREN-Angebots nun liquidiert ist und bereits mehrere zehn Millionen USDT an Börsen geparkt sind, sieht die Zukunft des Tokens düster aus. Als Nächstes werden Händler beobachten, ob die verbleibenden 39,1 Millionen USDT weitere Verkäufe signalisieren und ob noch eine echte Nachfrage nach einem Token besteht, der gerade fast seinen gesamten Wert verloren hat.











