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Anthropic entpuppt sich als „Frontier AI Lab“ hinter Riots 9,1-Milliarden-Dollar-KI-Deal

Anthropic hat sich bereit erklärt, 191 Megawatt Rechenleistung auf dem Rockdale-Campus von Riot Platforms in Texas abzunehmen. Der auf 20 Jahre angelegte Vertrag könnte letztlich ein Volumen von 16,1 Milliarden US-Dollar erreichen und damit Riots Wandel vom Bitcoin-Miner zum Anbieter von KI-Infrastruktur beschleunigen.

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Anthropic entpuppt sich als „Frontier AI Lab“ hinter Riots 9,1-Milliarden-Dollar-KI-Deal

Das Wichtigste im Überblick

  • Riot hat mit Anthropic einen Vertrag über 191 MW bis 2048 abgeschlossen, dessen Wert sich auf bis zu 16,1 Mrd. US-Dollar beläuft.
  • Riots Neuausrichtung auf künstliche Intelligenz (KI) steigerte den Umsatz im Rechenzentrumsbereich auf 23,2 Mio. US-Dollar, während der Umsatz aus dem Bitcoin-Mining auf 113,7 Mio. US-Dollar sank.
  • Riot plant 96 MW bis Dezember 2027 und die gesamten 191 MW bis Juni 2028, wodurch KI zum Kern des Wachstums wird.

Riot wandelt texanischen Bitcoin-Strom in KI-Umsätze von 9,1 Mrd. US-Dollar um

Anthropic wendet sich an einen ehemaligen reinen Bitcoin-Miner, um die enorme Rechenkapazität zu erhalten, die zur Unterstützung seines schnell wachsenden KI-Geschäfts benötigt wird.

Der Entwickler von „Claude“ ist laut Bloomberg – unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen – das namentlich nicht genannte „führende Pionier-KI-Labor“, das hinter dem neuen 20-jährigen Rechenzentrumsvertrag von Riot Platforms steht. Riot selbst hat die Identität des Kunden nicht bekannt gegeben. Der Vertrag umfasst 191 Megawatt an kritischer IT-Kapazität auf dem Firmengelände in Rockdale, Texas. Riot erwartet, dass der Basisvertrag, der bis Juni 2048 läuft, einen Umsatz von etwa 9,1 Mrd. US-Dollar generieren wird. Zwei optionale Verlängerungen um jeweils fünf Jahre könnten den Gesamtwert des Vertrags auf rund 16,1 Milliarden US-Dollar erhöhen. Die Riot-Aktie stieg am Dienstag, dem 11. August, im vorbörslichen Handel um 18,3 %, nachdem Anthropic als Kunde identifiziert worden war.

Riot verwandelt Bitcoin-Strom in KI-Umsatz

Riot wird die Anlage schrittweise fertigstellen. Die ersten 96 MW sollen im Dezember 2027 in Betrieb gehen, die gesamten 191 MW werden voraussichtlich bis Juni 2028 ans Netz gehen. Morgan Stanley stellt für die anfängliche Entwicklung eine Zwischenfinanzierung in Höhe von 573 Millionen US-Dollar bereit.

Das Unternehmen schätzt, dass der Vertrag während seiner anfänglichen Laufzeit einen kumulierten Nettobetriebsertrag zwischen 7,3 und 8,2 Milliarden US-Dollar generieren wird, was einem Durchschnitt von 365 bis 411 Millionen US-Dollar pro Jahr entspricht.

„Dies ist ein entscheidender Meilenstein in unserer Entwicklung zu einem führenden Entwickler von Großrechenzentren“, sagte CEO Jason Les.

Die Vereinbarung mit Anthropic folgt auf den im Januar geschlossenen Mietvertrag von Riot mit Advanced Micro Devices. Riot hat nun mit den beiden Kunden insgesamt 241 MW in Rockdale unter Vertrag genommen, was langfristigen vertraglich vereinbarten Umsätzen in Höhe von rund 9,8 Milliarden US-Dollar entspricht.

Rechenzentren beginnen, das Geschäft von Riot neu zu gestalten

Die Ergebnisse von Riot für das zweite Quartal zeigen bereits, dass der Wandel Einzug hält. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 14 % auf 174,2 Millionen US-Dollar, darunter 23,2 Millionen US-Dollar aus dem Rechenzentrumssegment. Der Umsatz aus dem Bitcoin-Mining sank hingegen von 140,9 Millionen US-Dollar auf 113,7 Millionen US-Dollar.

Das Unternehmen schürfte im Quartal 1.587 Bitcoin und schloss den Juni mit 11.380 BTC sowie 548,9 Millionen US-Dollar an Barmitteln ab. Riot ist Teil einer breiteren Entwicklung unter Bitcoin-Minern hin zur KI. Ihre wertvollsten Vermögenswerte sind zunehmend nicht mehr die Mining-Maschinen, sondern Stromanschlüsse und Netzverbindungen – Ressourcen, um deren Sicherung sich KI-Entwickler derzeit ein heftiges Rennen liefern. Für Riot verwandelt der Vertrag mit Anthropic diesen Stromvorteil in zwei Jahrzehnte potenzieller Einnahmen, wodurch die KI-Infrastruktur zu einem Kerngeschäft und nicht mehr nur zu einem Nebengeschäft wird.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.