Corpay geht eine Partnerschaft mit BVNK ein, um Stablecoin-Wallets und Abwicklungsdienste in seine globale Zahlungsplattform zu integrieren. Dieser Schritt spiegelt die wachsende Nachfrage nach einer schnelleren, rund um die Uhr verfügbaren Infrastruktur für grenzüberschreitende Zahlungen wider.
Corpay geht eine Partnerschaft mit BVNK ein, um Stablecoin-Zahlungen in einem weltweiten Netzwerk mit einem Volumen von 12 Milliarden US-Dollar einzuführen

Die wichtigsten Punkte
- Corpay geht eine Partnerschaft mit BVNK ein, um Stablecoin-Wallets und Abwicklungsdienste rund um die Uhr anzubieten.
- Corpay wickelt monatlich Zahlungen im Wert von 12 Mrd. US-Dollar ab; Stablecoins könnten grenzüberschreitende Überweisungen beschleunigen.
- Die Integration von BVNK könnte die Liquiditätskosten senken, da die Akzeptanz von Stablecoins im Finanzsektor zunimmt.
BVNK unterstützt die Einführung von Stablecoins bei Corpay angesichts steigender Nachfrage nach grenzüberschreitenden Zahlungen
Corpay Inc. (NYSE: CPAY), einer der weltweit größten Anbieter von Unternehmenszahlungslösungen, erweitert seine Plattform durch eine Partnerschaft mit dem Krypto-Infrastrukturunternehmen BVNK um Stablecoin-Funktionen und signalisiert damit einen weiteren Schritt in Richtung der Integration digitaler Vermögenswerte in den Mainstream der Finanzdienstleistungen.
Die Vereinbarung ermöglicht es Corpay-Kunden, Stablecoin-Guthaben neben traditionellen Fiat-Konten zu führen und eingebettete Wallets zu nutzen, um digitale Dollar direkt innerhalb des Zahlungsökosystems des Unternehmens zu senden, zu empfangen, zu speichern und umzuwandeln. Die Partnerschaft soll Unternehmen Zugang zu rund um die Uhr verfügbaren Abwicklungsnetzwerken verschaffen, die außerhalb der üblichen Banköffnungszeiten operieren – eine Funktion, die zunehmend als zentraler Vorteil von Blockchain-basierten Zahlungen angesehen wird.
Corpay, das weltweit mehr als 800.000 Kunden betreut, wickelt jeden Monat Unternehmenszahlungen im Wert von über 12 Milliarden US-Dollar und Devisentransaktionen im Wert von rund 26 Milliarden US-Dollar in mehr als 145 Währungen ab. Die Einführung von Stablecoin-Zahlungswegen soll die grenzüberschreitenden Zahlungsmöglichkeiten des Unternehmens erweitern und gleichzeitig die Geschwindigkeit und Flexibilität globaler Geldtransfers verbessern.
Das Unternehmen plant zudem, die Stablecoin-Infrastruktur in seine internen Treasury-Abläufe zu integrieren. Damit will Corpay die Abhängigkeit von vorfinanzierten Konten verringern, die Kapitaleffizienz verbessern und das Liquiditätsmanagement in seinem internationalen Netzwerk optimieren.
„Bei unserer Größe ist die Fähigkeit, Liquidität schnell und zuverlässig zu bewegen, von entscheidender Bedeutung. Stablecoins bieten eine 24/7-Abwicklungsfähigkeit, die unsere bestehende Infrastruktur stärkt“, sagte Mark Frey, Group President von Corpay Cross-Border Solutions.
TradFi sucht Stablecoin-Lösung für internationale Zahlungen
BVNK, das Stablecoin-Zahlungsinfrastruktur für Unternehmen bereitstellt, wird die zugrunde liegende Technologie und das Compliance-Framework für die Integration liefern. Das in London ansässige Unternehmen arbeitet bereits mit Firmen wie Worldpay, Deel und Flywire zusammen und wickelt jährlich Transaktionen im Wert von mehreren Milliarden Dollar ab. CEO Jesse Hemson-Struthers sagte, die Partnerschaft spiegele einen umfassenderen Wandel wider, der sich im globalen Zahlungsverkehr vollzieht. „Wir glauben, dass Stablecoins die Grundlagen des globalen Zahlungsverkehrs neu gestalten. Die Größe und Reichweite von Corpay machen das Unternehmen zu einem idealen Partner. Gemeinsam ermöglichen wir Unternehmen schnellere und effizientere Wege, Geld grenzüberschreitend zu bewegen und zu verwalten.“ Die Zusammenarbeit kommt zu einer Zeit, in der traditionelle Finanzunternehmen Stablecoins zunehmend als praktisches Instrument für den internationalen Handel erkunden. Stablecoins haben an Bedeutung gewonnen, da sie nahezu sofortige Überweisungen mit geringerer operativer Reibung ermöglichen als viele herkömmliche Bankensysteme.
Für große Zahlungsdienstleister liegt der Reiz in schnelleren Abwicklungszeiten, kontinuierlichem Marktzugang und geringeren Kapitalanforderungen im Zusammenhang mit ungenutzter Liquidität. Der Schritt von Corpay unterstreicht zudem, wie sich die Infrastruktur für digitale Vermögenswerte zunehmend in etablierte Finanznetzwerke einbettet, anstatt getrennt von diesen zu operieren. Da sich die Regulierung rund um Stablecoins weltweit weiterentwickelt, wird erwartet, dass Partnerschaften zwischen traditionellen Finanzunternehmen und krypto-nativen Infrastrukturanbietern immer häufiger werden.

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