China könnte Einfluss auf die Standards für digitale Vermögenswerte gewinnen, sollte der Kongress den CLARITY Act nicht verabschieden. Ein Stratege hat davor gewarnt, dass das Zögern der USA Auswirkungen auf die Finanzinfrastruktur, die Dominanz des Dollars und die globale Regelsetzung haben könnte.
China könnte groß gewinnen, sollte der CLARITY Act in Washington scheitern, warnt ein Stratege

Das Wichtigste auf einen Blick
- China könnte davon profitieren, wenn es Washington nicht gelingt, Regeln für digitale Vermögenswerte festzulegen, bevor sich globale Standards verfestigen.
- Laut dem Strategen geht es beim CLARITY Act um Marktstruktur, Dollar-Kanäle und die Führungsrolle im Finanzbereich.
- US-Gesetzgeber stehen unter Druck, da die digitale Finanzwelt zunehmend mit geopolitischem Wettbewerb verknüpft ist.
Regelungen für digitale Vermögenswerte werden in Washington zu einer geopolitischen Frage
China könnte erheblichen Einfluss auf globale Standards für digitale Vermögenswerte gewinnen, sollte der Kongress den CLARITY Act nicht verabschieden, so James E. Thorne, Chef-Marktstratege bei Wellington-Altus Private Wealth. In einem X-Beitrag vom 27. Juni argumentierte er, dass die Debatte weit über die Regulierung von Kryptowährungen hinausgeht und die zukünftige Architektur des globalen Finanzwesens betrifft. Thorne widersprach Kritikern, die davon ausgehen, dass die Gesetzgebung in Washington ins Stocken geraten wird. Er merkte an, dass Gegner oft davon ausgehen, dass sich die US-Senatorin Elizabeth Warren und Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase, durchsetzen werden, und dieses Ergebnis als umsichtigen und verantwortungsvollen Ansatz darstellen. Er sagte: „Was sie dabei übersehen, ist, dass der eigentliche Gewinner in diesem Szenario nicht die ‚Umsicht‘ ist, sondern China.“ Der Stratege betonte:
„Viele der heutigen Kritiker übersehen eine einfache Tatsache: Wenn die USA nicht die Standards in der Welt der Kryptowährungen und digitalen Vermögenswerte setzen, wird Peking nur allzu gerne einspringen.“
Die Debatte in Washington ist zunehmend zu einem Stellvertreter für umfassendere Fragen der Marktführerschaft, der Dominanz des Dollars und der Regulierungshoheit geworden. Thorne argumentierte, dass die Kontrolle über die Regelsetzung häufig den Wettbewerb entscheidet, noch bevor die Märkte vollständig ausgereift sind.
Um seine Warnung zu unterstreichen, verwies Thorne auf historische Präzedenzfälle. Vom Transfer der Transistortechnologie nach dem Zweiten Weltkrieg bis hin zur schrittweisen Verlagerung der Halbleiterfertigung ins Ausland wies er darauf hin, dass die Vereinigten Staaten zeitweise zugelassen hätten, dass strategische Vorteile schwanden. Seiner Ansicht nach stellt die digitale Finanzwelt nun einen vergleichbaren Wendepunkt dar.
Debatte um den CLARITY Act dreht sich um US-Märkte und Dollar-Schienen
Thorne stellte den CLARITY Act nicht als Befürwortung jedes Krypto-Assets dar, sondern als eine entscheidende Weichenstellung hinsichtlich der Marktstruktur und der finanziellen Führungsrolle. Er beschrieb die Gesetzgebung als Teil eines umfassenderen Wettstreits darum, ob die US-Kapitalmärkte die nächste Generation der Finanzinfrastruktur prägen werden. Der Chef-Marktstratege merkte an:
„Beim CLARITY Act geht es nicht darum, jeden neuen Token abzusegnen; es geht darum, ob die US-Kapitalmärkte und der Dollar im Zentrum der nächsten Finanzarchitektur stehen oder letztendlich auf Schienen operieren, die anderswo entworfen wurden.“
Standards für digitale Vermögenswerte werden letztendlich bestimmen, wie Token, Börsen, Abwicklungssysteme und Marktteilnehmer grenzüberschreitend agieren. Thorne warnte, dass Zögern in Washington China die Möglichkeit eröffnen könnte, alternative finanzielle Rahmenbedingungen und Standards zu definieren. Präsident Donald Trump hat Kryptowährungen wiederholt als entscheidendes Schlachtfeld im umfassenderen technologischen Wettstreit zwischen den USA und China bezeichnet. Er argumentierte, dass die Vereinigten Staaten bei digitalen Vermögenswerten eine Führungsrolle einnehmen müssten, da sie sonst Gefahr liefen, Boden an Konkurrenten wie China zu verlieren. Trump hat den Ehrgeiz bekundet, die USA zu einer „Bitcoin-Supermacht“ und zu einem globalen Zentrum für Krypto-Innovation zu machen, und deutete an, dass die Förderung dieses Sektors die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit stärken und gleichzeitig die Rolle des US-Dollars festigen könnte.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












