Charles Hoskinson, Mitbegründer von Cardano, erklärte, dass 1.096 BTC – die heute einen Wert von rund 70 Millionen US-Dollar haben – aus dem Bestand einer Stiftung auf der Isle of Man zur Deckung der Prüfungskosten für den Crowdsale des Projekts im Jahr 2016 verwendet wurden.Key Takeaways
Cardano-Gründer Hoskinson sagt, die umstrittenen 1.096 Bitcoin hätten eine Prüfung aus dem Jahr 2016 finanziert – inmitten eines 70-Millionen-Dollar-Rätsels

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- <li><span style="font-weight: 400;">Hoskinson sagte, dass 1.096 BTC, die heute einen Wert von etwa 70 Millionen US-Dollar haben, für die Prüfung des Cardano-Crowdsales von 2016 verwendet wurden. </span></li>
- <li><span style="font-weight: 400;">Der Investor Thomas Braziel fordert Belege; die auf der Isle of Man ansässige Einrichtung, die die Gelder verwahrte, wurde im Dezember 2025 aufgelöst. </span></li>
- <li><span style="font-weight: 400;">Der Streit eskalierte, als der ADA-Kurs innerhalb einer Woche um mehr als 25 % fiel, was die Kritik am Gründer verschärfte.</span></li>
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Gründer klärt ein seit langem bestehendes Rätsel
Charles Hoskinson, Mitbegründer von Cardano und Geschäftsführer von Input Output, hat das Schicksal von 1.096 BTC geklärt, die mit den Anfängen des Projekts in Verbindung stehen. Die Gelder, die von einer Stiftung auf der Isle of Man verwaltet wurden, dienten laut Hoskinson dazu, eine Prüfung des Cardano-Crowdsales aus dem Jahr 2016 zu finanzieren und die Prüfer zu vergüten, die diese durchgeführt hatten, so der Investor Thomas Braziel, der Ansprüche aus der Krypto-Insolvenz geltend macht.
Die Offenlegung erfolgte nach gezielten Forderungen von Braziel, der auf Rechnungen, Genehmigungen und Zahlungsbelege im Zusammenhang mit der Verwahrung und Kontrolle der frühen Cardano-Gelder gedrängt hatte. Der Bestand hat bei aktuellen Bitcoin-Preisen einen Wert von etwa 70 Millionen US-Dollar, obwohl sich der angegebene Betrag für die Prüfung nach den Bewertungen von 2016 auf rund 454.000 US-Dollar belief.

Einblick in Cardanos Genesis-Crowdsale
Cardanos Genesis-Crowdsale lief von Oktober 2015 bis Januar 2017 und brachte insgesamt etwa 108.844,5 BTC ein. Der Großteil dieser Mittel wurde der Schweizer Cardano Foundation zugewiesen, während ein kleinerer Teil (etwa 1.090 bis 1.096 BTC) an die Gesellschaft auf der Isle of Man ging, die eine Rolle im frühen rechtlichen und operativen Rahmen des Projekts spielte.
Diese Gesellschaft auf der Isle of Man wurde im Dezember 2025 aufgelöst – ein Detail, das Fragen zur Buchführung und Aufsicht aufgeworfen hat. Braziel, der sich auf Insolvenzforderungen im Bereich notleidender Kryptowährungen spezialisiert hat, argumentierte, dass eine millionenschwere Kasse eine dokumentierte Papierspur erfordere.
Zum Kontext: Eine mehrstufige Prüfung, die eine internationale Kapitalbeschaffung über mehrere Rechtsordnungen hinweg abdeckt, könnte die Ausgaben in Höhe von rund 454.000 US-Dollar (zu Preisen von 2016) plausibel rechtfertigen. Der Streit dreht sich weniger darum, ob die Summe angemessen war, als vielmehr darum, ob sie vollständig durch Belege nachgewiesen werden kann.
Der Druck steigt, während ADA nachgibt
Die genaue Prüfung fällt in eine schwierige Phase für Cardano. Die Kontroverse entbrannte, als ADA, der native Token des Netzwerks, monatliche Verluste von fast 30 % verzeichnete, was die Aufmerksamkeit auf die Verwaltung der frühen Gelder durch den Gründer lenkte. Hoskinson ist kein Unbekannter in öffentlichen Auseinandersetzungen, und Bitcoin.com News hat bereits zuvor über seine Klagen über die Kluft zwischen der Wahrnehmung von Cardano und seinen Fundamentaldaten berichtet.

Hoskinson hat die Klarstellung als einen in gutem Glauben unternommenen Versuch dargestellt, die Angelegenheit beizulegen, doch ob dies Braziel und andere Kritiker zufriedenstellt, könnte von den Unterlagen abhängen, die der Erklärung folgen. Mit Blick auf die Zukunft bleibt abzuwarten, ob Hoskinson und Input Output die Art von Belegen vorlegen, die das Rätsel um die 1.096 BTC entweder lösen oder es auf absehbare Zeit offen lassen könnte.












