Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am Freitag Nettozuflüsse in Höhe von 85,85 Millionen US-Dollar, wobei keiner der 12 erfassten Fonds Abflüsse hinnehmen musste, während Spot-Ethereum-ETFs bereits den vierten Tag in Folge Verluste verzeichneten.Key Takeaways
Blackrocks IBIT führt den Zufluss von 86 Millionen Dollar in Bitcoin-ETFs an, während Ethereum-Fonds ihre Abflussserie fortsetzen

- </span></p>
- <ul>
- <li><span style="font-weight: 400;">Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten am 12. Juni Zuflüsse in Höhe von 85,85 Millionen US-Dollar, wobei der IBIT von Blackrock mit 57,7 Millionen US-Dollar etwa zwei Drittel davon auf sich vereinte. </span></li>
- <li><span style="font-weight: 400;">Keiner der 12 Bitcoin-Fonds verzeichnete Abflüsse, womit eine Negativserie durchbrochen wurde, nachdem in der Vorwoche 1,67 Milliarden US-Dollar aus dieser Kategorie abgeflossen waren. </span></li>
- <li><span style="font-weight: 400;">Spot-Ethereum-ETFs verzeichneten den vierten Tag in Folge Verluste in Höhe von 4,95 Millionen US-Dollar, wodurch sich die Kluft zwischen der Nachfrage nach Bitcoin und Ether weiter vergrößerte.</span></li>
- </ul>
- <p><span style="font-weight: 400;">
Blackrocks IBIT erneut an der Spitze
Die Zahlen, die auf von Sosovalue erfassten Daten basieren, zeigen eine klare Spaltung des institutionellen Interesses zwischen den beiden größten Krypto-Assets. Der Bitcoin-Zufluss des Tages belief sich auf rund 1.350 BTC, wobei Blackrocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) den Großteil des Volumens ausmachte und etwa 57,7 Millionen US-Dollar (rund 907 BTC oder fast zwei Drittel des Tagesgesamtvolumens) einnahm.
Der FBTC von Fidelity und die übrigen Fonds teilten sich den Rest. Noch bemerkenswerter ist, dass keines der 12 Produkte einen Nettoabfluss verzeichnete – ein Indikator, den Bullen als Zeichen dafür werten, dass der Verkaufsdruck nachlässt. Spot-Ethereum-ETFs entwickelten sich hingegen in die entgegengesetzte Richtung und verzeichneten Nettoabflüsse in Höhe von etwa 4,95 Millionen US-Dollar, womit sie den vierten Tag in Folge im Minus lagen.

Der Zufluss ist aufgrund seines Zeitpunkts bemerkenswert, da er auf eine harte Phase folgte, in der die 12 erfassten Bitcoin-Fonds kürzlich mehr als 1,67 Milliarden US-Dollar verloren – einer der stärksten Rückgänge des Jahres 2026. Bitcoin.com News berichtete zudem, dass die Kategorie in einer mehrtägigen Abflussserie steckte, wobei die Fonds am 11. Juni 19 Millionen US-Dollar verloren, obwohl der IBIT seinen ersten Zufluss in dieser Woche verzeichnete.
Analysten haben eine „Winner-takes-most“-Dynamik auf dem Bitcoin-ETF-Markt beschrieben, in der Blackrock und Fidelity die Kapitalflüsse dominieren, während kleinere Emittenten bestenfalls eine Nebenrolle spielen. Dieses Muster bestätigte sich erneut, wobei allein IBIT etwa zwei Drittel der Tageszuflüsse ausmachte.Der anhaltende Abfluss bei Ethereum steht in scharfem Kontrast dazu, da Spot-Ether-ETFs, die erst kürzlich zugelassen wurden, Schwierigkeiten haben, die gleiche anhaltende institutionelle Nachfrage zu generieren, und die viertägige Abflussphase eine schwächere Phase für die zweitgrößte Kryptowährung verlängert. Diese Divergenz spiegelt ein Thema wider, das sich durch das Jahr 2026 zieht: Bitcoin-Produkte übertreffen Ethereum-Fonds bei den Nettomittelzuflüssen immer wieder.
Warum die Zahlen wichtig sind
ETF-Ströme sind einer der deutlichsten Echtzeit-Indikatoren für die institutionelle Stimmung gegenüber Kryptowährungen, da die Fonds tatsächliche Bitcoin kaufen und verkaufen, um der Nachfrage der Anleger gerecht zu werden. Anhaltende Zuflüsse können das verfügbare Angebot verknappen, während starke Abflüsse den Verkaufsdruck auf dem Spotmarkt erhöhen können. Ein einzelner Tag mit 86 Millionen US-Dollar kann einen wöchentlichen Abfluss von 1,67 Milliarden US-Dollar nicht umkehren, aber eine saubere Sitzung ohne Fonds im Minus ist die Art von Breite, die Analysten als vorläufiges Zeichen dafür werten, dass sich der Verkauf erschöpft hat.
Mit Blick auf die Zukunft erscheint das Gesamtbild nach wie vor fragil, da die Bitcoin-ETF-Ströme im Laufe des Jahres 2026 stark schwankten und von zweistelligen Abflussserien zu starken Tageszuflüssen und wieder zurück schwankten, oft angeführt von denselben ein oder zwei riesigen Fonds. Auf jeden Fall scheint sich die Nachfrage auf die größten, günstigsten und liquidesten Produkte konzentriert zu haben, sodass kleinere Fonds um die Reste kämpfen müssen und die Auswirkungen der täglichen Bewegungen eines einzelnen großen Fonds verstärkt werden.










