Standard Chartered geht davon aus, dass der Tiefpunkt des Bitcoin-Kurses bei 59.000 US-Dollar erreicht sein könnte, nachdem dieser gegenüber seinem Höchststand von 126.000 US-Dollar um 53 % gefallen war. Die Bank erklärt, der Krypto-Winter sei vorbei, und nennt ETF-Zuflüsse, die Schwäche des Ölpreises sowie neue Marktkatalysatoren als mögliche Bestätigungssignale.
Bitcoin hat die Talsohle erreicht: Standard Chartered verkündet das Ende des Krypto-Winters

Wichtige Erkenntnisse
- Standard Chartered geht davon aus, dass die Talsohle für Bitcoin bei 59.000 US-Dollar liegen könnte.
- ETF-Zuflüsse, niedrigere Ölpreise und strategische Käufe könnten die Erholung bestätigen.
- Die Bank sagt, der Krypto-Winter sei vorbei, während sie in ihrem Februar-Bericht die langfristigen Ziele für 2030 unverändert ließ.
Standard Chartered: Bitcoin-Tief nach 59.000-Dollar-Tief erreicht
Geoffrey Kendrick, globaler Leiter der Digital-Assets-Forschung bei der Standard Chartered Bank, erklärte am 12. Juni, dass die Preise für Krypto-Assets wahrscheinlich ihren zyklischen Tiefpunkt erreicht hätten, wobei er die Untergrenze für Bitcoin bei 59.000 US-Dollar ansetzte, nachdem der Kurs von seinem Höchststand von 126.000 US-Dollar um 53 % gefallen war. Kendrick brachte diese Einschätzung mit den in dieser Woche auftretenden Katalysatoren in Verbindung.
Diese Einschätzung markierte eine Abkehr vom Ausblick der Standard Chartered vom Februar, als die Bank prognostizierte, dass Bitcoin auf 50.000 $ fallen könnte, bevor es sich im Laufe des Jahres wieder erholt. Kendricks jüngste Notiz deutete darauf hin, dass der Markt seinen zyklischen Tiefpunkt bei 59.000 $ bereits erreicht haben könnte. Er schrieb:
„Ich glaube, wir haben nun den Tiefpunkt der Krypto-Asset-Preise für diesen Zyklus gesehen. Das wären 59.000 US-Dollar für BTC (ein Rückgang um 53 % gegenüber dem Höchststand von 126.000 US-Dollar).“
Der Leiter der Digital-Assets-Forschung identifizierte zwei Entwicklungen, die diese Wende stützen könnten. Er verwies auf ein G7-bezogenes Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran, das Druck auf die Ölpreise und die Renditen von US-Staatsanleihen ausüben könnte. Außerdem wies er auf den Börsengang von SpaceX hin und erklärte, dass Inhaber von börsengehandelten Fonds (ETFs) ihre Bitcoin-Positionen verkauft hätten, um Liquidität für die Zeichnung freizusetzen.
Eine Bestätigung würde laut Kendrick mehrere Indikatoren erfordern. Er möchte, dass Strategy (Nasdaq: MSTR) am Montag zusätzliche Bitcoin-Käufe ankündigt. Er sagte außerdem, dass eine Rückkehr zu positiven ETF-Zuflüssen und anhaltende Rückgänge der Ölpreise dazu beitragen würden, die Prognose zu bestätigen.
ETF-Verkäufe und makroökonomische Gegenwinde prägten den früheren Bitcoin-Ausblick
In einem Global-Research-Bericht vom 12. Februar 2026 prognostizierte Standard Chartered, dass Bitcoin auf rund 50.000 US-Dollar und Ethereum auf etwa 1.400 US-Dollar fallen könnte, bevor es sich im Laufe des Jahres wieder erholt.
Kendricks jüngste Mitteilung markierte eine Abkehr von diesem Ausblick, wobei der Leiter der Digital-Assets-Forschung der Bank erklärte, dass Bitcoin seinen Zyklustiefpunkt wahrscheinlich bei 59.000 US-Dollar erreicht habe. Er schrieb am 12. Juni:
„Der Winter ist vorbei. Willkommen zurück im Krypto-Frühling.“
Langfristige Krypto-Prognosen bleiben trotz Senkungen für 2026 bestehen
Durch Prognoseanpassungen im Februarbericht senkte die Bank ihre Ziele für Ende 2026 auf 100.000 US-Dollar für Bitcoin und 4.000 US-Dollar für Ethereum. Standard Chartered hatte zuvor 150.000 US-Dollar für BTC und 7.500 US-Dollar für ETH prognostiziert, während die Prognosen für Ende 2030 unverändert blieben.

Die langfristigen Ziele blieben bei 500.000 US-Dollar für Bitcoin, 40.000 US-Dollar für Ethereum, 2.000 US-Dollar für Solana (SOL) und 28 US-Dollar für XRP. Die Bank senkte zudem ihre Prognosen für die Jahre 2027, 2028 und 2029. In der Forschungsnotiz vom Februar hieß es:
„Sobald die Tiefststände erreicht sind, erwarten wir, dass sich die Anlageklasse für den Rest des Jahres 2026 erholt.“











