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100.000 Unterschriften entfernt: Wie die 'Bitcoin-Initiative' das Schweizer Bankwesen neu definieren könnte

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Berichte zeigen, dass die Schweizerische Bundeskanzlei offiziell die „Bitcoin-Initiative“ in ihr Register aufgenommen hat, mit dem Ziel, Bitcoin über eine Verfassungsänderung in die Reserven der Schweizerischen Nationalbank zu integrieren.

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100.000 Unterschriften entfernt: Wie die 'Bitcoin-Initiative' das Schweizer Bankwesen neu definieren könnte

Schweizer Kanzlei registriert „Bitcoin-Initiative“

Am Dienstag, dem 31. Dezember 2024, bestätigte die Schweizerische Bundeskanzlei die Registrierung der „Bitcoin-Initiative“. Diese Initiative, die von Yves Bennaïm, dem Gründer des gemeinnützigen Think Tanks 2B4CH angeführt wird, wird von Luzius Meisser von Bitcoin Suisse unterstützt. Beide Befürworter argumentieren, dass die Einbeziehung von Bitcoin (BTC) in die Reserven der Zentralbank die Autonomie der Schweiz stärken könnte, während sie ihre Wirtschaft vor äußeren Einflüssen wie der Europäischen Zentralbank (EZB) schützt.

Etwa eine Woche zuvor gab Dr. Paolo Pamini, Nationalrat in der Bundesversammlung, bekannt, dass er und Kollegen aus anderen politischen Parteien eine parlamentarische Anfrage an den Bundesrat bezüglich Bitcoin und der Schweizerischen Nationalbank eingereicht haben. „Wir streben Klarheit darüber an, ob die Schweizerische Nationalbank den gesetzlichen Rahmen hat, um Bitcoin als Vermögenswert zur Unterstützung der Geldversorgung einzubeziehen, und welche Anpassungen erforderlich wären, wenn dies nicht der Fall ist“, teilte er in einem LinkedIn-Beitrag mit.

In einem Dienstagspost auf X teilte ein Bericht mit, dass die Schweizerische Bundeskanzlei die Initiative offiziell registriert hat. Wenn sie die im schweizerischen Bundesgesetz über politische Rechte festgelegten Anforderungen erfüllt, könnte das Vorhaben voranschreiten. Mit diesem Schritt hat die Initiative nun die Chance, je nach Erfüllung spezifischer rechtlicher Bedingungen fortzuschreiten. „Jetzt, da die Initiative offiziell registriert ist, hat das hinter der Initiative stehende Komitee 18 Monate Zeit, um mindestens 100.000 Unterschriften von wahlberechtigten Schweizer Bürgern zu sammeln“, erklärte das X-Konto.

Dieses Update kommt inmitten lebhafter Diskussionen über strategische Bitcoin-Reserven, mit wachsendem Interesse unter einzelnen Staaten, großen Nationen, Finanzinstituten und Zentralbanken. Während die Diskussionen über strategische Bitcoin-Reserven zunehmen, könnte die Entscheidung der Schweiz, eine Verfassungsänderung zu verfolgen, ein Präzedenzfall für andere Nationen sein, die ähnliche Ansätze erwägen. Das Ergebnis dieser Initiative und anderer ähnlicher Vorhaben könnte globale Finanzstrategien beeinflussen und potenziell die Rolle von Bitcoin in traditionellen Finanzsystemen (TradFi) neu gestalten.