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US könnte russische Sanktionen aufheben, wenn Gespräche über die Ukraine Fortschritte machen, sagt Experte

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Die USA könnten Sanktionen gegen Russland aufheben, wenn die Verhandlungen mit der Ukraine fortschreiten, sagt ein Experte, da die Trump-Administration sich zu sofortigen diplomatischen Gesprächen verpflichtet, angesichts sich verändernder globaler Wirtschaftsallianzen.

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US könnte russische Sanktionen aufheben, wenn Gespräche über die Ukraine Fortschritte machen, sagt Experte

Potenzielle US-Sanktionslockerungen gegen Russland im Zuge der Ukraine-Verhandlungen

Die Vereinigten Staaten könnten die Sanktionen gegen Russland lockern, wenn die diplomatischen Bemühungen über die Ukraine erheblichen Fortschritt machen, so der politische Analyst und Forscher Christopher Helali. In einem Interview mit Tass sprach Helali über das jüngste Telefonat zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem US-Präsidenten Donald Trump. Er bemerkte, dass die Trump-Administration sich zu sofortigen Verhandlungen verpflichtet hat, wobei Vizepräsident J.D. Vance die Gespräche mit ukrainischen Amtsträgern leitet. Sollten diese Diskussionen erfolgreich verlaufen, könnte die Aufhebung einiger Sanktionen Teil einer breiteren Vereinbarung werden.

Helali erklärte: “Ich denke, dass der Rahmen dieses Prozesses, wenn er mit Verhandlungen fortschreitet, was die Trump-Administration über soziale Medien, Trumps Beitrag auf Truth Social, angekündigt hat, sofort mit einem Verhandlungsteam unter der Leitung von Vizepräsident J.D. Vance beginnen soll, um mit den ukrainischen Gegenüber zu sprechen.” Er fügte hinzu:

Wenn dies voranschreitet und die Verhandlungen fortgeführt werden, kann ich mir möglicherweise in der Zukunft vorstellen, dass die USA Sanktionen gegen Russland aufheben könnten, wenn Vereinbarungen über die Ukraine erreicht werden.

Wirtschaftliche Themen waren ebenfalls Teil des Gesprächs zwischen Trump und Putin, insbesondere die Rolle des US-Dollars auf den globalen Märkten.

“Ich weiß auch, dass ein Teil des Telefongesprächs zwischen den Präsidenten Trump und Putin den US-Dollar und verschiedene wirtschaftliche Themen behandelte. Ich bin sicher, dass auch BRICS erwähnt wurde. Es gibt laufende Fragen zur De-Dollarisierung und zur Entwicklung einer multipolaren Welt,” bemerkte er.

Länder innerhalb der BRICS, einschließlich Russland, haben Alternativen zum Dollar im internationalen Handel vorangetrieben. Moskau hat die Nutzung nationaler Währungen gefördert, um die Abhängigkeit von westlichen Finanzsystemen zu reduzieren. Diese Bemühungen haben sich angesichts von Sanktionen und breiteren wirtschaftlichen Veränderungen intensiviert. Präsident Trump hat gedroht, BRICS-Nationen 100%ige Zölle aufzuerlegen, wenn sie versuchen, eine gemeinsame Währung zu schaffen oder den US-Dollar als globale Reserve abzulösen. Der Kreml erklärte, dass BRICS keine eigene Währung plane, sondern sich auf gemeinsame Investitionsplattformen konzentriere. Analysten glauben, dass die Zollandrohungen BRICS-Erweiterungsbemühungen wahrscheinlich nicht aufhalten werden.

Während Trumps “Amerika zuerst”-Haltung seine Außenpolitik leitet, wies Helali auf die konkurrierenden Interessen innerhalb der US-Regierung hin. Er sagte:

Natürlich kommt Trump mit einer “Amerika zuerst”-Agenda. Aber natürlich gibt es mächtige Kräfte in den Vereinigten Staaten, die die US-Hegemonie aufrechterhalten möchten. Es gibt also vieles zu sehen, vieles zu entwickeln. Und ich freue mich darauf, den Fortschritt in diesen Verhandlungen zu sehen.

Da die diplomatischen Gespräche weitergehen, bleibt die Zukunft der US-russischen Beziehungen ungewiss, wobei Sanktionen, globaler Handel und sich verändernde Allianzen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung des Ergebnisses spielen.

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