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Trump erklärt das Iran-Abkommen für beendet und öffnet die Straße von Hormus wieder – Bitcoin steigt über 65.000 Dollar

Präsident Donald Trump erklärte am Sonntag das Abkommen mit dem Iran für abgeschlossen und ordnete umgehend die Wiederöffnung der Straße von Hormus für den freien Schiffsverkehr sowie die Aufhebung der US-Seeblockade an.

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Trump erklärt das Iran-Abkommen für beendet und öffnet die Straße von Hormus wieder – Bitcoin steigt über 65.000 Dollar

Wichtige Punkte

  • Trump genehmigte am 14. Juni 2026 die gebührenfreie Wiederöffnung der Straße von Hormus und hob die US-Seeblockade auf.
  • WTI-Rohöl fiel um rund 3,2 % auf 84,88 $/Barrel, und Brent gab um 3,4 % auf 87,33 $ nach, da das Versorgungsrisiko zurückging.
  • Bitcoin kletterte aufgrund des Friedenssignals über 65.000 US-Dollar, wobei eine formelle Unterzeichnungszeremonie für den 19. Juni in der Schweiz angesetzt ist. Die führende Kryptowährung erreichte ein Tageshoch von 65.641 US-Dollar.

Trump veröffentlichte die Ankündigung am 14. Juni 2026 auf Truth Social. Die vollständige Erklärung lautete: „Das Abkommen mit der Islamischen Republik Iran ist nun abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch an alle! Hiermit genehmige ich die vollständige Öffnung der Straße von Hormus und genehmige gleichzeitig die sofortige Aufhebung der Seeblockade durch die US-Marine. Schiffe der Welt, startet eure Motoren. Lasst das Öl fließen!“

Märkte reagieren schnell

Die Öl-Futures fielen innerhalb weniger Stunden stark ab. West Texas Intermediate-Rohöl schloss bei 84,88 $ pro Barrel, was einem Tagesverlust von rund 3,2 % entspricht. Brent-Rohöl rutschte um etwa 3,4 % auf rund 87,33 $ pro Barrel ab und erreichte damit ein Mehrmonatstief. Zu Beginn der Krise hatte Brent noch über 100 $ pro Barrel gehandelt, als Befürchtungen über Versorgungsengpässe die globalen Energiemärkte erfassten.

Bitcoin reagierte positiv. Die Kryptowährung handelte angesichts einer risikofreudigen Stimmung am breiteren Markt in Richtung der 65.000-Dollar-Marke.

BTC hatte während des gesamten Konflikts eine konsequente Sensitivität gezeigt, bei Eskalationen nachgab und sich bei Fortschritten in Richtung Frieden erholte. Frühere Signale für eine Deeskalation während dieser Krise hatten bereits zu Tagesgewinnen von rund 3 % geführt.

Wie die Krise begann

Der Konflikt eskalierte am 28. Februar 2026, als die USA und Israel im Rahmen der Operation „Epic Fury“ koordinierte Angriffe auf iranische Militär- und Nuklearanlagen starteten. Der Iran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, regionale US-Stützpunkte und die Infrastruktur der Golfstaaten und sperrte gleichzeitig die Straße von Hormus oder schränkte den Schiffsverkehr dort stark ein. Über die Meerenge werden schätzungsweise 20 bis 25 % des weltweiten Ölhandels auf dem Seeweg abgewickelt. Der Iran setzte Minen, Schnellboote, Drohnen und GNSS-Störgeräte ein, um den Schiffsverkehr zu stören. Dutzende von Schiffen wurden beschädigt oder aufgegeben. Die Versicherungskosten stiegen sprunghaft an. Der Tankerverkehr brach ein.

Am 13. April 2026 verhängten die USA unter dem Kommando des CENTCOM eine Seeblockade gegen iranische Häfen, wodurch die Ölexportkapazitäten des Iran unterbrochen wurden und geschätzte Einnahmeverluste in Milliardenhöhe entstanden. Mehrere Versuche, einen Waffenstillstand zu erreichen, darunter Gespräche unter Vermittlung Pakistans, Katars, Saudi-Arabiens und der Türkei, scheiterten vor dem heutigen Durchbruch.

Rahmenvereinbarung

Der stellvertretende iranische Außenminister Kazem Gharibabadi bestätigte die Absichtserklärung in den staatlichen Medien. Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif, der als wichtiger Vermittler fungierte, erklärte, beide Parteien hätten sich auf die „sofortige und dauerhafte Einstellung der Militäroperationen an allen Fronten, einschließlich im Libanon“, geeinigt.

Eine feierliche Unterzeichnungszeremonie ist für Freitag, den 19. Juni 2026, in der Schweiz geplant. Zu den gemeldeten Vertragsbestandteilen gehören die vollständige Wiederöffnung der Straße von Hormus ohne Mautgebühren, die Aufhebung der US-Blockade sowie iranische Verpflichtungen zur Nicht-Nuklearwaffenisierung. Minenräumungsmaßnahmen und der Umgang mit angereichertem Uran sollen ebenfalls in anschließenden technischen Gesprächen behandelt werden.

Was dies für Händler bedeutet

Niedrigere Ölpreise mildern den Inflationsdruck und senken die Inputkosten im Transport- und Fertigungssektor, was das makroökonomische Umfeld für Risikoanlagen verbessert. Für Kryptowährungen beseitigt das Abkommen eine anhaltende Quelle geopolitischer Unsicherheit, die seit Ende Februar auf der Stimmung lastete. Das Verhalten von Bitcoin während des gesamten Konflikts bestätigt seine anhaltende Sensibilität gegenüber makroökonomischen Risikosignalen. Nach der Aufhebung der Blockade und der Wiederöffnung der Straße von Hormus beobachten Händler nun, ob die 65.000-Dollar-Marke als Basis für weitere Aufwärtsbewegungen hält. Die Unterzeichnung am 19. Juni und die ersten Umsetzungsschritte bleiben die nächsten wichtigen Katalysatoren. Jegliche Rückschläge bei der Einhaltung der Vereinbarung oder erneute Feindseligkeiten könnten die Gewinne schnell zunichte machen.