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Strategys Äußerung zum Bitcoin-Verkauf rückt das Risiko für das Finanzministerium in den Fokus

Der mögliche Verkauf von BTC durch Strategy hat die Debatte über das Bitcoin-Treasury-Modell des Unternehmens nach einem Quartalsnettungsverlust von rund 12,5 Milliarden US-Dollar angeheizt. Das Unternehmen hält 818.869 Bitcoin im Wert von etwa 67 Milliarden US-Dollar, während Investoren Dividenden, Liquidität und Vorzugsanleihen bewerten.

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Strategys Äußerung zum Bitcoin-Verkauf rückt das Risiko für das Finanzministerium in den Fokus

Key Takeaways

  • Strategy könnte BTC verkaufen, um Dividenden zu finanzieren, und gleichzeitig versuchen, das Vertrauen in seinen Treasury-Ansatz zu wahren.
  • Vorzugswertpapiere machen Liquidität, Dividendendeckung und Marktzugang für Investoren wichtiger.
  • Zukünftige Signale umfassen BTC-Verkäufe, Veränderungen der USD-Reserven, die Deckung von Vorzugsaktien und Neuemissionen.

Strategys potenzieller BTC-Verkauf verändert die Treasury-Debatte

Strategy (Nasdaq: MSTR) veröffentlichte die Ergebnisse für das erste Quartal 2026, die neue Aufmerksamkeit auf die Frage lenkten, ob das Unternehmen jemals BTC verkaufen könnte. NYDIG, ein auf Bitcoin spezialisiertes Finanzdienstleistungs- und Forschungsunternehmen, erklärte in einem Bericht vom 8. Mai, dass das Management von Strategy diese Möglichkeit eingeräumt habe, nachdem das Unternehmen einen Nettoverlust von rund 12,5 Milliarden US-Dollar gemeldet hatte, der hauptsächlich auf den vierteljährlichen Rückgang des Bitcoin-Kurses zurückzuführen war. Strategy hält 818.869 BTC, die nach der letzten Bekanntgabe von Akquisitionen einen Wert von etwa 67 Milliarden US-Dollar haben.

Der Aufbau von Bitcoin-Beständen ist seit der Einführung des Bitcoin-Standards im August 2020 die zentrale Unternehmensstrategie geblieben. NYDIG beschrieb die Bereitschaft des Managements, den Verkauf von BTC zur Finanzierung von Dividenden in Betracht zu ziehen, als Teil einer umfassenderen Kapitaloptimierung und nicht als Abkehr von Strategy’s langfristigem Bitcoin-Ansatz. Vorzugsaktienprogramme, darunter STRC, gewinnen innerhalb der Finanzierungsstruktur des Unternehmens zunehmend an Bedeutung. Strategy’s CEO Phong Le sagte:

„Wir werden wahrscheinlich einen Teil der Bitcoins verkaufen, um eine Dividende zu finanzieren, nur um den Markt zu stabilisieren.“

Le hatte den Verkauf von Bitcoin zuvor als ein unwahrscheinliches Szenario beschrieben, das mit einem schweren und anhaltenden Abschwung verbunden sei. In einem Interview im Februar sagte er, Strategy würde diese Frage möglicherweise nur dann erneut prüfen, wenn Bitcoin fünf Jahre lang auf 8.000 US-Dollar fallen würde, wobei er GAAP-Verluste als nicht zahlungswirksame Marktwertanpassungen bezeichnete.

Investoren beobachten nun, wie Strategy seine BTC-Bestände neben Dividenden, Liquidität und Vorzugsanleihen verwaltet. Das Dashboard des Unternehmens wies 818.869 BTC, eine BTC-Reserve von 67,1 Milliarden US-Dollar, eine US-Dollar-Reserve von 2,25 Milliarden US-Dollar und jährliche Dividenden in Höhe von 1,49 Milliarden US-Dollar aus. Dasselbe Dashboard listete eine Dividendendeckung von 18,1 Monaten in US-Dollar und von 45,1 Jahren in BTC auf.

Warum Bitcoin-Anleger den Funding Stack von Strategy im Auge behalten sollten

Vorzugsaktien nehmen einen immer größeren Teil der Kapitalstruktur von Strategy ein – eine Verschiebung, die laut NYDIG die Bedeutung von Liquiditätsmanagement, Dividendendeckung und Marktzugang neben dem Aufbau von Bitcoin-Beständen erhöht. Der Fokus der Anleger beschränkt sich nicht mehr nur auf die BTC-Bestände des Unternehmens. Finanzierungsbedingungen und Kapitalflexibilität spielen nun eine größere Rolle bei der Bewertung der Aktie.

Eine weitere Kennzahl, die zunehmend Beachtung findet, ist das mNAV. Das Management wies darauf hin, dass die Ausgabe von MSTR-Aktien erst ab einem Wert von etwa dem 1,22-fachen des mNAV zu einer Wertsteigerung pro Bitcoin-Anteil führt, und nicht bereits bei Parität. NYDIG verband diesen Schwellenwert mit der Größe des Vorzugsaktienbestands und unterschiedlichen Verwässerungsannahmen. In dem Bericht heißt es:

„Der entscheidende Punkt ist weniger die Frage, welche Methodik verwendet wird, sondern vielmehr die Gewährleistung der Konsistenz zwischen den berichteten Kennzahlen und den Rahmenbedingungen für die Kapitalallokation.“

Zukünftige Signale umfassen, ob Strategy BTC verkauft, wie sich seine USD-Reserve verändert, die Deckung der Vorzugsdividende und das Tempo neuer Emissionen. Diese Indikatoren könnten zeigen, ob das Unternehmen in erster Linie ein Bitcoin-Sammler bleibt oder sich zu einer aktiveren, durch Bitcoin gestützten Kapitalmarktstruktur entwickelt.

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