Standard Chartered prognostiziert, dass Bitcoin bis Q3 die Marke von 135.000 US-Dollar überschreitet und bis zum Jahresende 200.000 US-Dollar erreichen wird, angetrieben durch ETF-Momentum, institutionelle Nachfrage und politische Katalysatoren in den USA.
Standard Chartered prognostiziert, dass Bitcoin bis Q3 auf $135K klettern wird, $200K bis Jahresende.
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Bitcoin peilt bis Jahresende 200.000 USD an mit ETF-Anstieg und Rückenwind durch US-Politik
Die starke institutionelle Nachfrage und sich entwickelnde politische Rahmenbedingungen in den USA treiben die Prognosen an, dass Bitcoin in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 neue Allzeithochs erreichen könnte. Geoff Kendrick, Global Head of Digital Assets Research bei der Standard Chartered Bank, erklärte in einem Bericht vom 2. Juli, dass Bitcoin bis Ende des dritten Quartals 135.000 US-Dollar erreichen und bis zum Jahresende weiter auf 200.000 US-Dollar steigen könnte. Er bekräftigte die Prognosen der Bank:
Wir erwarten weiterhin, dass BTC bis Ende Q3 auf rund 135.000 USD steigt und bis Ende Q4 auf 200.000 USD.
Der Bericht, der im Rahmen eines Updates zur digitalen Vermögensforschung veröffentlicht wurde, führt das erwartete Wachstum auf einen Anstieg der Zuflüsse in börsengehandelte Fonds (ETF) und die zunehmenden Allokationen in Unternehmensschatzkammern zurück, die den Kauf von 245.000 BTC im zweiten Quartal übertreffen. Kendrick nannte auch zwei bevorstehende makroökonomische und regulatorische Ereignisse als entscheidende Einflüsse: den möglichen frühzeitigen Rücktritt des Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, und die wahrscheinliche Verabschiedung eines US-Regelwerks für Stablecoins. Beide Entwicklungen werden voraussichtlich ein günstigeres Umfeld für digitale Vermögenswerte schaffen.
Der Chef der Digital Assets Research von Standard Chartered skizzierte die Grundlage für die Prognose der Bank und erklärte:
Wir erwarten, dass Bitcoin (BTC) in der zweiten Jahreshälfte neue Allzeithochs erreichen wird, gestützt durch wachsende ETF- und Unternehmensschatzflüsse sowie durch US-politische und regulatorische Entwicklungen.
Die Analyse legt nahe, dass sich Bitcoin über das traditionelle Preisrückgangsmuster nach einem Halving hinaus bewegt hat, das traditionell etwa 18 Monate nach einem Halving-Ereignis beobachtet wurde. Laut Standard Chartered hat das gestiegene institutionelle Interesse und klarere regulatorische Leitlinien diese Dynamik verschoben. Skeptiker warnen vor einer möglichen Überhitzung nach der starken Leistung von Bitcoin Anfang 2025. Unterstützer argumentieren jedoch, dass das aktuelle Momentum des Assets auf grundlegenden Veränderungen beruht, einschließlich institutioneller Adoption und sich entwickelnder Politik, anstatt auf spekulativem Verhalten der Einzelhändler. Im Mai entschuldigte sich Kendrick für seine Bitcoin-Preisprognose von 120.000 US-Dollar, indem er erklärte, dass sie möglicherweise zu niedrig sei.




