Das Technologieunternehmen Siada aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Innovation City haben in Ras Al Khaimah das erste betriebsbereite staatliche KI-Rechenzentrum der Region in Betrieb genommen.
Siada nimmt Nvidia-B200-GPUs in Betrieb, während die VAE sensible KI-Daten innerhalb ihrer Landesgrenzen behalten

Das Wichtigste im Überblick
- Siada und Innovation City haben im Jahr 2026 ein betriebsbereites, souveränes KI-Rechenzentrum in Betrieb genommen.
- Die Anlage bietet sofortigen Zugang zu Nvidia B200-GPUs und umgeht damit Wartelisten, die bis ins Jahr 2027 reichen.
- Siada plant den Aufbau eines umfassenderen Netzwerks souveräner Rechenzentren in den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Golfregion.
Umgehung globaler Chip-Engpässe
Um globale Lieferengpässe im Technologiebereich zu umgehen und die Datensicherheit zu erhöhen, gaben das Technologieunternehmen Siada aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Innovation City am 6. Juli die Inbetriebnahme des landesweit ersten voll funktionsfähigen souveränen Rechenzentrums für künstliche Intelligenz (KI) bekannt. Die Anlage, die sich in der Freihandelszone „Innovation City“ in Ras Al Khaimah befindet, bietet sofortigen Zugriff auf leistungsstarke Nvidia B200-Grafikprozessoren (GPUs).
Die Inbetriebnahme erfolgt vor dem Hintergrund einer weltweiten Knappheit an KI-Chips, wobei die Wartelisten für die fortschrittliche Hardware von Nvidia derzeit bis ins Jahr 2027 reichen. Siada, das als Tochtergesellschaft der Muttergesellschaft IOPn agiert, wird die Recheninfrastruktur besitzen und betreiben. Innovation City, eine spezielle Freihandelszone für Technologieunternehmen, wird als Partner für die kommerzielle Markteinführung fungieren.
In einer Pressemitteilung erklärten die Unternehmen, dass das Rechenzentrum den ersten Knotenpunkt in einem geplanten Netzwerk souveräner KI-Einrichtungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und der gesamten Golfregion darstellt. „Diese Partnerschaft mit Siada beweist, was Innovation City auszeichnet“, sagte Paul Dawalibi, CEO von Innovation City. „Wir gehen [tech company pain points] mit einer souveränen Recheninfrastruktur, die sonst niemand in diesem Umfang bereitstellt.“ Die Einführung fällt mit einer strengeren behördlichen Kontrolle im gesamten Golf-Kooperationsrat (GCC) hinsichtlich grenzüberschreitender Datenübertragungen zusammen. Durch die lokale Weiterleitung und Verarbeitung aller Informationen soll das Rechenzentrum die Einhaltung neuer nationaler Gesetze zur Datenresidenz gewährleisten.
Im Rahmen des Dienstleistungsangebots können Unternehmen, die in der Freihandelszone tätig sind, Rechenleistung stundenweise mieten, langfristige Kapazitäten sichern oder verwaltete On-Premises-Umgebungen nutzen. Die Infrastruktur richtet sich an Branchen mit strengen Datenvorschriften oder hohen Leistungsanforderungen, darunter Finanztechnologie, Gaming und KI-Entwicklung.
„Bei der Datenhoheit geht es nicht nur darum, wo sich die Daten befinden – es geht darum, wer darüber entscheiden darf“, sagte Mojtaba Asadian, CEO von IOPn. Er wies darauf hin, dass die Einrichtung im Einklang mit dem strategischen Schwerpunkt der VAE auf dem Datenschutz stehe, und beschrieb die Umsetzung als Blaupause dafür, wie Institutionen die Kontrolle über Daten und digitale Identität behalten können.
Die finanziellen Bedingungen für den Aufbau der Infrastruktur sowie der konkrete Umfang der anfänglichen GPU-Zuweisung wurden nicht bekannt gegeben.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












