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Riot Games macht das zu Stake gehörende Unternehmen Kick zum offiziellen E-Sport-Sender – nur ein Jahr nach Aufhebung des Sponsorenverbots

Riot Games hat Kick, die Streaming-Plattform der Gründer des Krypto-Casinos Stake, zum offiziellen Sender für sein E-Sport-Angebot ernannt. Dies ist eine völlige Kehrtwende gegenüber dem langjährigen Verbot, das in mehreren Schritten aufgehoben wurde: Vor etwa einem Jahr erlaubte das Unternehmen erstmals Wettanbietern, als Teamsponsoren aufzutreten, bestand jedoch darauf, dass die eigenen Kanäle „wettfrei“ bleiben würden.

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Riot Games macht das zu Stake gehörende Unternehmen Kick zum offiziellen E-Sport-Sender – nur ein Jahr nach Aufhebung des Sponsorenverbots

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Riot hat die zu Stake gehörende Plattform Kick am 26. Juni zum offiziellen E-Sport-Sender ernannt, beginnend mit dem MSI am 28. Juni.
  • Der Deal kommt etwa ein Jahr, nachdem Riot sein langjähriges Verbot von Wett-Sponsoren aufgehoben hat.
  • Riot verbietet weiterhin Wettlogos in den Übertragungen; das von Stake gesponserte Team Vitality tarnt seinen Deal als „E.Leclerc“.

Von „wettenfrei“ zur Plattform eines Krypto-Casinos

Riot Games gab bekannt, dass die Streaming-Plattform Kick ab dem Mid-Season Invitational am 28. Juni offizieller Sender für seine E-Sport-Turniere in „League of Legends“, „VALORANT“ und „Teamfight Tactics“ wird. Der Haken für ein Unternehmen, das den Glücksspielbereich die meiste Zeit seiner Geschichte auf Distanz gehalten hat: Kick befindet sich im gemeinsamen Besitz von Ed Craven und Bijan Tehrani, den Gründern des Krypto-Casinos Stake.

Jahrelang hatte Riot Wettanbieter gänzlich aus seinen Ligen ausgeschlossen. John Needham, President of Publishing and Esports, räumte dies ein, als sich die Richtlinie schließlich änderte: „In der Vergangenheit war dies eine eingeschränkte Sponsoring-Kategorie, und Riot hat keine Zusammenarbeit mit Wettanbietern gepflegt.“

Das änderte sich am 26. Juni 2025, als Needham das Verbot für Tier-1-Teams von „League of Legends“ und „VALORANT“ in Nord- und Südamerika sowie in der EMEA-Region aufhob. „Die Teams haben uns gebeten, unsere Haltung zu überdenken, und nach jahrelanger Analyse, um sicherzustellen, dass wir die richtige Entscheidung treffen, kamen wir überein, dass es an der Zeit ist, diese Kategorie zu öffnen“, schrieb er in einem offenen Brief. Seine Begründung war unverblümt: „Die Realität ist, dass Wettaktivitäten rund um unsere Sportarten bereits existieren und weiterbestehen werden, unabhängig davon, ob wir uns darauf einlassen oder nicht.“ Ob finanzielle Überlegungen der eigentliche Grund für diese Änderung waren, bleibt offen, da er erklärte, dass Wettaktivitäten im Zusammenhang mit diesen Spielen keine neue Entwicklung seien.

Needham räumte im vergangenen Jahr ein, dass dies Unbehagen hervorruft – „Wir wissen, dass Sportwetten nicht jedermanns Sache sind und dass manche Fans dazu eine klare Meinung haben, und das respektieren wir“ –, stellte jedoch den aktiven Umgang damit als den sichereren Weg dar: „Wir glauben, es ist besser, Wettsponsoring zuzulassen – wohlüberlegt, umsichtig und mit den richtigen Schutzmaßnahmen –, als tatenlos zuzusehen, während Risiken für Fans und die Integrität unkontrolliert bleiben.“ Hintergrund war das Geld: Needham zitierte Daten von Sportradar, wonach im Jahr 2024 10,7 Milliarden Dollar auf die beiden Titel gesetzt wurden, davon rund 70 % über unregulierte Wettanbieter. Die Spiele von Riot gehören zu den E-Sport-Titel mit den höchsten Wettumsätzen weltweit – „League of Legends“ machte im Jahr 2024 rund 26 % des globalen E-Sport-Wettumsatzes aus und lag damit nur hinter „Counter-Strike“, während „VALORANT“ laut Daten von Abios weitere 5 % ausmachte.

Doch in einem Punkt zog er eine klare Grenze: „Die eigenen Übertragungs- und Social-Media-Kanäle von Riot bleiben werbefrei.“ Wettlogos waren während offizieller Übertragungen auf den Trikots verboten – eine Regel, die bis heute gilt, da das von Stake gesponserte Team Vitality den französischen Einzelhändler „E.Leclerc“ auf seinen League-Trikots trägt, weil die Marke Stake in den offiziellen Livestreams nicht erscheinen darf.

Ein Jahr später ist diese Grenze bei weitem nicht mehr so klar wie früher. Die Plattform, die nun Riots „wettenfreie“ Übertragungen ausstrahlt, gehört selbst einem Krypto-Casino – genau dem, dessen Logo Riot den Teams nicht anzeigen lassen will. Die von Glücksspiel geprägte Kultur von Kick ist seit dem Start untrennbar mit Stake verbunden, und konkurrierende Krypto-Casinos haben kürzlich offizielle Werbeplätze auf der Plattform gekauft.

Riot ging auf den Ruf der Plattform nur indirekt ein. In seiner Ankündigung erklärte das Unternehmen, es werde „die gleichen Moderationspraktiken und -standards anwenden, an die sich Creator auf anderen Plattformen halten müssen, um ein sicheres und positives Erlebnis für alle zu gewährleisten“. Der Vertrag schließt China und Korea aus, und es wurden weder finanzielle Details noch Exklusivitätsklauseln bekannt gegeben.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

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