Zunehmende Inflationsängste treiben US-Krypto-Händler in digitale Vermögenswerte, da 90 % befürchten, dass der Dollar an Kaufkraft verlieren wird. Eine Umfrage von OKX ergab, dass 49 % ihre Krypto-Bestände seit Januar aufgestockt haben, was den zunehmenden Druck auf die Portfoliostrategien widerspiegelt. Wichtige Erkenntnisse:
OKX: 90 % der befragten US-Krypto-Händler befürchten einen Rückgang der Kaufkraft des Dollars

- 90 % der befragten Händler befürchten, dass der Dollar an Kaufkraft verlieren wird.
- 49 % haben ihre Krypto-Bestände seit Januar angesichts wachsender Inflationssorgen aufgestockt.
- 73 % erwarten, dass Kryptowährungen eine größere Rolle im globalen Finanzsystem spielen werden.
Inflationssorgen treiben Veränderungen bei der Krypto-Allokation voran
Zunehmende Inflationssorgen führen zu einer messbaren Verschiebung in der Kapitalallokation von US-Krypto-Händlern, so eine am 1. Mai 2026 veröffentlichte Umfrage von OKX, einer globalen Kryptowährungsbörse und einem Web3-Technologieunternehmen. Die Umfrage ergab, dass 49 % der Befragten seit Januar verstärkt in Kryptowährungen investiert haben, da die Sorge um die künftige Kaufkraft des Dollars unter aktiven amerikanischen Krypto-Händlern immer weiter verbreitet ist.
Die Umfrage unter 1.000 Amerikanern, die mit Kryptowährungen handeln, verdeutlicht das Ausmaß dieser Sorge. OKX erklärte:
„Neunzig Prozent der Befragten gaben an, dass sie befürchten, der US-Dollar werde in den nächsten fünf Jahren erheblich an Kaufkraft verlieren. Die noch aussagekräftigere Zahl: 45 % wählten ‚äußerst besorgt‘, womit die Sorge um den Dollar die häufigste Antwort in der Umfrage war.“
Millennials zeigten mit 49 % das höchste Maß an extremer Besorgnis, verglichen mit 44 % der Generation Z, 39 % der Generation X und 32 % der Babyboomer. Diese Besorgnis hat zu Umschichtungen geführt. Fast die Hälfte der Befragten gab an, ihre Krypto-Bestände in den letzten sechs Monaten als Reaktion auf Inflationssorgen aufgestockt zu haben. Mehr als ein Viertel gab an, dies innerhalb des letzten Monats getan zu haben. Vierzig Prozent gaben an, mehr als 10 % ihres Portfolios in Kryptowährungen umgeschichtet zu haben, während 15 % angaben, mehr als 20 % umgeschichtet zu haben.
Bitcoin gewinnt bei Händlern an Beliebtheit als Mittel zur Vermögenssicherung
Bitcoin stach auch bei den Ergebnissen der Umfrage zum Thema Vermögenssicherung hervor. 47 % der Befragten gaben an, Bitcoin in erster Linie als Wertanlage zu betrachten, während 16 % das Gegenteil sagten. Unter denjenigen, die Bitcoin so sehen, gaben 33 % an, dass sich ihre Überzeugung seit Anfang 2026 verstärkt hat. Gold blieb insgesamt die vertrauenswürdigste Anlageform zur Vermögenssicherung und wurde von 32 % der Befragten genannt. Bitcoin belegte mit 26 % den zweiten Platz. In der Generation Z lag Bitcoin jedoch mit 28 % vor Gold (21 %). Dieses Ergebnis zeigt eine unterschiedliche Präferenz bei jüngeren Krypto-Händlern, wenn digitale Vermögenswerte mit traditionellen Vermögenssicherungsinstrumenten verglichen werden. Die längerfristigen Erwartungen weisen in dieselbe Richtung. OKX erklärte:
„Was die längerfristigen Aussichten angeht, gaben 73 % an, dass sie erwarten, dass Kryptowährungen in zehn Jahren eine größere Rolle im globalen Finanzsystem spielen werden.“
Nur 3 % betrachteten Kryptowährungen als vorübergehenden Trend. Die Umfrageergebnisse sind richtungsweisend und spiegeln die Meinung aktiver Krypto-Teilnehmer wider, nicht die der breiteren erwachsenen Bevölkerung in den USA. Dennoch zeigen die Ergebnisse, dass Inflationssorgen die Krypto-Allokationen, die Einstellung zu Bitcoin und die Präferenzen hinsichtlich der Vermögenssicherung unter amerikanischen Krypto-Händlern beeinflussen.

US-Dollar als sicherer Hafen direkt bedroht
Steigende Spannungen an den globalen Schuldenmärkten untergraben das Vertrauen in den US-Dollar, da die zunehmenden Turbulenzen an den Anleihemärkten und der Kapitalabfluss auf einen gefährlichen Wendepunkt für Währungen und sichere Häfen hinweisen, so der Ökonom Robin J. Brooks. read more.
Jetzt lesen
US-Dollar als sicherer Hafen direkt bedroht
Steigende Spannungen an den globalen Schuldenmärkten untergraben das Vertrauen in den US-Dollar, da die zunehmenden Turbulenzen an den Anleihemärkten und der Kapitalabfluss auf einen gefährlichen Wendepunkt für Währungen und sichere Häfen hinweisen, so der Ökonom Robin J. Brooks. read more.
Jetzt lesen
US-Dollar als sicherer Hafen direkt bedroht
Jetzt lesenSteigende Spannungen an den globalen Schuldenmärkten untergraben das Vertrauen in den US-Dollar, da die zunehmenden Turbulenzen an den Anleihemärkten und der Kapitalabfluss auf einen gefährlichen Wendepunkt für Währungen und sichere Häfen hinweisen, so der Ökonom Robin J. Brooks. read more.










