Anleger, die die neu eingeführte Robinhood Chain nutzen, sehen sich mit einer Flut betrügerischer „Honeypot“-Token konfrontiert, die zum vollständigen Verlust der für diese spezifischen Vermögenswerte gehandelten Gelder führen. Relay Protocol, eine bedeutende Plattform für kettenübergreifende Interoperabilität, bestätigte, dass ihr Berichte von Nutzern bekannt sind, wonach Token unmittelbar nach dem Kauf aus den Wallets verschwinden.
Neuer Ketten-Hype trifft auf alte Betrugsmaschen: Relay Protocol warnt vor „Robinhood Chain“-Honeypot-Coins

Das Wichtigste auf einen Blick
- Relay Protocol gibt an, Betrugstoken aktiv zu blockieren, nachdem Berichte über leergeräumte Wallets auf der neuen Robinhood Chain eingegangen sind.
- Auf der Robinhood Chain, die seit dem 1. Juli 2026 in Betrieb ist, gibt es Berichten zufolge aufgrund ihres genehmigungsfreien Charakters eine hohe Aktivität bei betrügerischen Meme-Coins.
- Händler sollten nur verifizierte Token handeln und kleine Test-Swaps durchführen, um ihre Vermögenswerte vor einem 100-prozentigen Verlust zu schützen.
Relay Protocol warnt: Es gibt eine Zunahme von Betrugstoken, die so konzipiert sind, dass sie sich nach dem Kauf selbst entfernen
Die Plattform Relay Protocol hat auf X umgehend klargestellt, dass diese Vorfälle weder eine weitreichende Kompromittierung von Wallets noch eine Sicherheitslücke in der Infrastruktur von Relay darstellen. Ihre privaten Schlüssel und sonstigen Guthaben bleiben sicher, da die ausgeklügelte Betrugslogik streng auf den bösartigen Token-Vertrag selbst beschränkt ist.
Robinhood Chain, ein auf Arbitrum basierendes Ethereum-Layer-2-Netzwerk (L2), wurde am 1. Juli 2026 mit großem Tamtam gestartet, wobei der Schwerpunkt auf tokenisierten Aktien und dezentraler Finanzwirtschaft (DeFi) lag. Der genehmigungsfreie Charakter des Netzwerks hat es jedoch böswilligen Akteuren ermöglicht, betrügerische Token in großem Umfang zu verbreiten. Neben legitimen Aktien-Token-Projekten war die frühe On-Chain-Aktivität stark von gefälschten Token und Meme-Coins geprägt, was ein Umfeld schuf, in dem Betrüger unerfahrene Händler leicht ausnutzen können.
„Es gibt immer mehr Betrugstoken, die so konzipiert sind, dass sie sich nach dem Kauf selbst löschen“, erklärte Relay Protocol in einem Social-Media-Beitrag. „Wenn Sie einen solchen Token gekauft haben, sind die ausgegebenen Gelder leider verloren. Wir blockieren diese Token, sobald sie auftauchen, und überprüfen die sicheren Token.“
So funktioniert der Honeypot
Ein Honeypot funktioniert in der Regel so, dass er einem Nutzer den Kauf des Tokens ermöglicht, während fest programmierte Regeln verhindern, dass das Opfer den Token verkauft oder eine automatische Überweisung des Geldes an die Wallet des Angreifers auslöst. Ein Nutzer berichtete von einem speziellen Trick, bei dem ein verstecktes Speicher-Mapping in einem Token-Vertrag genutzt wird, um die üblichen ERC-20-Sicherheitsprüfungen zu umgehen und so Vermögenswerte ohne Zustimmung des Nutzers abzuzweigen.
„Ich wurde ebenfalls von einem Token namens ‚World‘ betrogen“, erklärte der X-Nutzer namens Milo in einem Social-Media-Thread von Relay Protocol. Einige hatten berichtet, dass die Betrugstoken „vor ein paar Tagen“ an Bedeutung gewonnen hätten. „Meine Güte, Leute, überprüft den verdammten Vertrag, bevor ihr euch auf einen Token stürzt“, warnte ein anderer Nutzer auf X in dem Thread.
Einfach ein alter Betrug auf einer neuen Blockchain
Zwar filtert Relay aktiv unseriöse Verträge heraus, doch das Protokoll rät den Nutzern, sich strikt an Token zu halten, die von vertrauenswürdigen Quellen verifiziert wurden. Das Problem ist eigentlich ganz einfach: Die L2 ist eine neue Blockchain, auf der viel los ist, und ein Teil davon ist ein Schwarm von Betrügern, die den Hype ausnutzen. Dieser Trend war bereits bei der Einführung anderer L1- und L2-Blockchains zu beobachten. Er ist nicht auf die Robinhood Chain beschränkt, wird jedoch durch den kürzlichen Start des Netzwerks und den damit verbundenen Hype besonders sichtbar.

Um das Risiko zu mindern, sollten Händler die Vertragsadresse auf ihre Legitimität überprüfen und einen Test-Swap mit einem vernachlässigbaren Kapitalbetrag durchführen, bevor sie größere Summen einsetzen. Wenn ein Token zudem ein ungewöhnliches Marktverhalten zeigt – wie beispielsweise starken Kaufdruck bei gleichzeitiger Abwesenheit von Verkaufsaktivitäten –, ist dies ein deutliches Warnsignal dafür, dass es sich bei dem Vermögenswert möglicherweise um einen Honeypot handelt.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.











