Das Blockchain-Analyseunternehmen Nansen prognostiziert, dass die meisten Menschen bis 2028 nicht mehr selbst Token auswählen oder Charts lesen werden, um zu investieren, sondern dass dies durch autonome KI-Agenten geschieht, die in ihrem Namen handeln. Die wichtigsten Erkenntnisse:
Nansen prognostiziert die Vorherrschaft von KI-Agenten bis 2028

- Nansen prognostiziert, dass bis 2028 Milliarden von KI-Agenten zum Standardinstrument für Krypto-Investitionen werden.
- Die Prognose vergleicht diesen Wandel mit der Entwicklung, wie Softwareentwickler die manuelle Programmierung zugunsten automatisierter Pipelines aufgegeben haben.
- Nansen sagt voraus, dass diese Veränderung die Art und Weise, wie Liquidität über dezentrale Finanzmärkte (DeFi) fließt, grundlegend verändern wird.
Von manuell zu agentengesteuert
Die von Nansen auf X geteilte Prognose zieht eine direkte Parallele zu einem der folgenreichsten Wandeln in der Softwareentwicklung, nämlich dem Übergang vom manuellen Schreiben von Code, Zeile für Zeile, hin zum Aufbau automatisierter Schleifen, Qualitätskontrollen und Bereitstellungs-Pipelines. Nansen argumentiert, dass das Investieren kurz vor derselben strukturellen Transformation steht.
Auf Krypto-Investitionen angewendet bedeutet dies, dass ein Agent rund um die Uhr Marktbedingungen überwachen, Risikoparameter verwalten, Trades ausführen, Portfolios neu ausbalancieren und mit DeFi-Protokollen interagieren könnte, ohne dass manuelle Eingriffe erforderlich wären.

Nansen geht davon aus, dass bis 2028 Milliarden solcher Agenten aktiv sein werden, von denen jeder einen einzelnen Investor, eine Institution oder ein Protokoll repräsentiert und die alle innerhalb automatisierter Entscheidungsrahmen arbeiten, die sie selbst festlegen und im Laufe der Zeit anpassen.
Der Vergleich mit der Softwareentwicklung ist aufschlussreich, denn noch vor einem Jahrzehnt schrieben und implementierten die meisten Entwicklungsteams Code über weitgehend manuelle Prozesse. Heute übernehmen kontinuierliche Integration, automatisierte Tests und Deployment-Pipelines den Großteil dieser Arbeit autonom. Nansen argumentiert, dass das Portfoliomanagement vor einer vergleichbaren Transformation steht, und zwar in einem verkürzten Zeitrahmen (angetrieben durch den raschen Fortschritt großer Sprachmodelle und On-Chain-Automatisierungstools).
Was agentengesteuertes Investieren für Kryptomärkte bedeutet
Sollte sich Nansens Zeitplan als zutreffend erweisen, sind die Auswirkungen auf bestehende Kryptomarktstrukturen erheblich, da agentengesteuertes Investieren in großem Maßstab nicht nur die Liquiditätsdynamik neu gestalten, sondern auch die Handelsmikrostruktur sowohl an zentralisierten als auch an dezentralisierten Handelsplätzen verändern könnte. Es könnte zudem Druck auf Börsen und DeFi-Protokolle ausüben, eine Infrastruktur aufzubauen, die in der Lage ist, hochfrequente autonome Aktivitäten zu bewältigen.
Automatisierte Marktteilnehmer sind im Kryptobereich nichts Neues, da Handelsbots bereits seit Jahren an Börsen im Einsatz sind. Doch das von Nansen beschriebene Agenten-Paradigma unterscheidet sich qualitativ davon. Es handelt sich nicht um einfache regelbasierte Programme, die Kauf- und Verkaufsaufträge auf der Grundlage von Preisschwellenwerten ausführen, sondern um zielgerichtete Systeme, die in der Lage sind, mehrere Dateneingaben zu analysieren und komplexe mehrstufige Strategien gleichzeitig über DeFi-Protokolle, zentralisierte Börsen und On-Chain-Positionen hinweg auszuführen.
Nansen ist nicht die einzige Stimme, die eine Dominanz von KI-Agenten im Investmentbereich prognostiziert, doch als eine der meistzitierten Analyseplattformen im Kryptobereich verleiht seine öffentliche Befürwortung eines Zeitplans bis 2028 dieser Prognose eine ungewöhnliche Glaubwürdigkeit. Ob dieses konkrete Datum nun zutrifft oder nicht – der Trend hin zu einer vollständig agentenbasierten Welt scheint klar zu sein.

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