Der Bloomberg Galaxy Crypto Index könnte stark fallen, bevor sich eine klarere Kaufgelegenheit für Kryptowährungen ergibt. Anhaltende Volatilität und eine schwache Kursstabilität verdeutlichen den wachsenden Druck auf digitale Vermögenswerte trotz früherer Kursgewinne. Wichtige Erkenntnisse:
Nach einem Indexrückgang um 50 % könnte sich ein günstiger Zeitpunkt für den Kauf von Kryptowährungen ergeben, so ein Bloomberg-Stratege

- Der Bloomberg Galaxy Crypto Index könnte in Richtung einer niedrigeren Unterstützungsmarke fallen, was auf eine verzögerte, aber klarere Einstiegsmöglichkeit in Kryptowährungen hindeutet.
- Mike McGlone weist darauf hin, dass der Druck auf den Kryptomarkt anhält, da Volatilität und ein wachsendes Angebot weiterhin eine nachhaltige Dynamik einschränken.
- Der vorherige Anstieg von Bitcoin über 100.000 US-Dollar könnte einen dauerhaften Höchststand markieren, sollte die Schwäche des Bloomberg Galaxy Crypto Index anhalten.
Bloomberg Galaxy Crypto Index steht vor einem Test der tieferen Unterstützungsmarke
Nach weiteren Rückgängen könnte sich laut Mike McGlone, Senior Commodity Strategist bei Bloomberg Intelligence, eine potenzielle Kaufgelegenheit auf den Kryptowährungsmärkten ergeben. Er wies darauf hin, dass der Bloomberg Galaxy Crypto Index (BGCI) von seinem Höchststand im Jahr 2025 nahe 4.000 um weitere 50 % fallen könnte, und deutete damit auf weitere Abwärtsbewegungen hin, bevor eine Erholung der Performance eintreten könnte. McGlone sagte am 26. April auf der Social-Media-Plattform X:
„Es wird eine hervorragende Gelegenheit geben, Kryptowährungen zu kaufen – möglicherweise erst nach einem weiteren Rückgang des Bloomberg Galaxy Crypto Index um 50 %.“
Der Stratege erklärte, dass der Bloomberg Galaxy Crypto Index in den letzten rund fünf Jahren seitwärts tendierte, während sich der S&P 500 in diesem Zeitraum fast verdoppelte. Der Index wies im Vergleich zum S&P 500 eine etwa viermal so hohe Volatilität auf, konnte jedoch keinen beständigen Aufwärtstrend aufrechterhalten.

Die von ihm geteilte Grafik zeigt, dass der BGCI am 23. April knapp über 2.000 schwankte, ein Niveau, das erstmals im Jahr 2021 erreicht wurde. Sie markiert zudem das Hoch des Index im Jahr 2025 bei fast 4.000 und einen niedrigeren Referenzpunkt bei etwa 1.000. McGlone beschrieb das Muster als „Same-Chart-Syndrom“ im Vergleich des S&P 500 zu seinem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt und merkte an, dass Kryptowährungen weiterhin stark mit dem Beta korrelieren, aber nicht in der Lage waren, ihre Gewinne zu halten.
„Überangebot, Überbewertung und überhöhte Preise – so sehen wir den Kryptomarkt“, beschrieb er. „Möglicherweise ist eine Kur durch niedrige Preise erforderlich, um die Performance zu verbessern.“
Angebotsdruck bei Kryptowährungen stellt die Marktdynamik auf die Probe
Der Kryptomarkt hat sich seit der Einführung von Bitcoin im Jahr 2009 erheblich ausgeweitet, wobei mittlerweile Millionen weiterer Kryptowährungen gelistet sind. Dieses Wachstum hat zu dem beigetragen, was McGlone als praktisch unbegrenztes Angebot innerhalb des Marktes ansieht. Krypto-Assets hatten Mühe, höhere Preise zu halten, wobei wiederholte Rückgänge die anhaltende Volatilität und den Angebotsdruck widerspiegeln.
Der Anstieg von Bitcoin über 100.000 US-Dollar im Jahr 2025 könnte unter den aktuellen Bedingungen einen dauerhaften Höchststand darstellen. Die 1.000er-Marke wurde als potenzielles BGCI-Unterstützungsniveau genannt. Der Stratege führte aus:
„Der Anstieg über 100.000 US-Dollar im Jahr 2025 könnte einen dauerhaften Höchststand markiert haben. Eine BGCI-Unterstützung bei niedrigen Kursen könnte bei 1.000 liegen.“
Diese Einschätzung folgte auf McGlones frühere Warnung, dass Bitcoin unter Bärenmarktdruck geraten könnte, wenn man die Entwicklung seit Beginn des Handels mit Spot-Bitcoin-ETFs als Maßstab nimmt. Er wies auf erhöhte Volatilität, eine engere Korrelation mit Aktien und ein Überangebot an Kryptowährungen als Risiken hin. Der Stratege von Bloomberg Intelligence erklärte zuvor: „Ich gehe davon aus, dass der Krypto-Crash gerade erst beginnt. Es gab einen im Jahr 2009 – Bitcoin – und jetzt gibt es Millionen, von denen die meisten kaum Substanz aufweisen, aber dennoch mit Milliarden bewertet werden. Bitcoin könnte wieder auf 10.000 $ fallen, insbesondere wenn der Beta-Wert sinkt.“

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