Während der Bitcoin-Kurs nach dem Hack bei Binance über 6,3 Milliarden Dollar (rund 5,6 Milliarden Euro) eingebrochen ist, haben die Miner den Oktober mit ihrem höchsten Monatsumsatz seit November 2025 abgeschlossen. Der jüngste Kursrückgang hat die Rentabilität des Minings jedoch deutlich gedrückt: Der Hashpreis liegt 17,54 Prozent unter dem Niveau von vor 30 Tagen.
Bitcoin-Miner: Höchster Umsatz seit November 2025, Hashpreis fällt 17,5 %

Das Wichtigste auf einen Blick
- Der Hashpreis, der den Tagesertrag je Rechenleistung misst, fiel im Oktober um 17,54 Prozent, die Gewinnmargen der Bitcoin-Miner schrumpfen.
- Trotz eines Kursrückgangs von Bitcoin um 7,3 Prozent erzielten die Miner im Oktober laut Newhedge ihren höchsten Monatsumsatz seit November 2025.
- Sinkt der Hashpreis weiter, könnte der November zeigen, wie viel finanziellen Druck die Betreiber aushalten, bevor ihre Geschäftsmodelle kippen.
Hashpreis sinkt um 17,54 %, die Gewinnmargen schrumpfen
Der Hashpreis ist eine Kennzahl für die Rentabilität des Minings. Er misst den geschätzten täglichen Ertrag je Einheit Rechenleistung und wird meist in Dollar oder in Satoshis, der kleinsten Bitcoin-Einheit, pro Terahash oder Petahash und Tag angegeben.
Am 1. Oktober erwirtschaftete jedes Petahash pro Sekunde (PH/s) an Mining-Leistung geschätzt 40,24 Dollar (rund 36,01 Euro) am Tag. Laut Daten von Hashrate Index sank dieser Wert bis zum 1. November auf 33,18 Dollar (rund 29,70 Euro). Zum Rückgang um 17,54 Prozent trugen der Hack bei Binance und die folgenden Turbulenzen bei, die den Bitcoin-Kurs stark belasteten. Hinzu kam, dass die Mining-Schwierigkeit im Oktober bei zwei Anpassungen um 5,9 und 5,5 Prozent stieg.
Trotz der sinkenden Erträge liegt die gesamte Rechenleistung des Netzwerks bei 1.082,24 Exahash pro Sekunde (EH/s), die durchschnittliche Blockzeit beträgt etwa 9 Minuten und 52 Sekunden. Der Abschwung am Kryptomarkt hat den Mining-Betrieb bislang nicht wesentlich beeinträchtigt, die schrumpfenden Gewinnmargen könnten die finanzielle Widerstandskraft der Miner aber auf die Probe stellen.
Mining-Einnahmen im Oktober so hoch wie seit November 2025 nicht mehr
Trotz dieser widrigen Umstände und eines Kursrückgangs von Bitcoin um 7,3 Prozent im Oktober erzielten die Miner ihren umsatzstärksten Monat seit November 2025. Laut den monatlichen Umsatzdaten von Newhedge für die vergangenen zwölf Monate nahmen sie vom 1. bis 31. Oktober insgesamt 1,215 Milliarden Dollar (rund 1,09 Milliarden Euro) ein.

Im November 2025 waren es insgesamt 1,26 Milliarden Dollar (rund 1,13 Milliarden Euro), im Dezember 2025 rund 1,20 Milliarden Dollar (rund 1,07 Milliarden Euro). Sicherheitsmängel bei Kryptobörsen verunsichern vor allem die Marktstimmung, belasten die Liquidität und schwächen das Vertrauen der Anleger. Den festgelegten Zeitplan, nach dem neue Bitcoin ausgegeben werden, berühren sie jedoch nicht.
Die Wirtschaftlichkeit des Minings folgt dabei einem vorhersehbaren Zyklus: Ein sinkender Hashpreis drängt ineffiziente Maschinen aus dem Betrieb, die folgenden Anpassungen der Schwierigkeit lindern den finanziellen Druck, und die verbleibenden Miner sichern sich einen größeren Anteil an den Blockbelohnungen.
Die größere Sorge im Bitcoin-Mining ist nicht, ob die Branche einen weiteren Marktschock übersteht, sondern wie viel finanziellen Schaden die Betreiber verkraften, bevor ihre Geschäftsmodelle nicht mehr tragfähig sind. Der Oktober war für Bitcoin-Miner finanziell lohnend, zwei Solo-Miner knackten sogar den Jackpot gegen die Mining-Giganten. Der November könnte jedoch ein ganz anderes Bild zeichnen.
Dieser Artikel beruht auf einem Bericht unserer englischsprachigen Redaktion. Er wurde mithilfe von KI übersetzt und von Konstantin Kaiser geprüft, bearbeitet und freigegeben.
Über den Autor
GESCHRIEBEN VONJamie RedmanNews Lead
Jamie Redman ist News Lead bei Bitcoin.com News und ein Finanztechnologie-Journalist mit Sitz in Massachusetts.
















