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Ripple-Chef Garlinghouse: XRP wird Goldstandard für Krypto-Zahlungswege

Ripple-Chef Brad Garlinghouse erwartet, dass sich XRP in den nächsten fünf Jahren weiter als institutioneller Goldstandard für Krypto-Zahlungswege etabliert. David Schwartz sieht eine breite Akzeptanz bei Privatkunden voraus: Die Blockchain werde bestimmen, wie Menschen ihr Geld verwalten, bezahlt werden, investieren sowie Kredite vergeben und aufnehmen.

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Ripple-Chef Garlinghouse: XRP wird Goldstandard für Krypto-Zahlungswege

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ripple werde XRP überall dort priorisieren, wo es für Transaktionen seiner Kunden sinnvoll sei, sagte Ripple-Chef Brad Garlinghouse auf der Swell-Konferenz.
  • David Schwartz erwartet, dass die Blockchain für Privatkunden so zugänglich wird wie das Internet und ihren Alltag mit Geld prägt.
  • Garlinghouse hofft, im kommenden Jahr 1 bis 3 Prozent des Transaktionsvolumens über Ripples Produkte auf die Blockchain zu verlagern.

Garlinghouse und Schwartz skizzieren die Fünfjahresperspektive für XRP

Ripple-Chef Brad Garlinghouse und David Schwartz, Vorstandsmitglied und emeritierter Technikchef (CTO Emeritus) von Ripple, skizzierten in einem am 28. Oktober veröffentlichten Video von der Swell-Konferenz ihre Fünfjahresprognosen für XRP. Auf die Frage, wo er XRP und Ripple in fünf Jahren sehe, antwortete Garlinghouse: „Ich denke, XRP … wird sich weiterhin als institutioneller Goldstandard für Krypto-Zahlungswege durchsetzen.“

Zuvor hatte er erläutert, wie Ripple vom Zahlungsverkehr in die Bereiche Unternehmensfinanzen (Corporate Treasury) und Prime Brokerage expandiert, mit XRP als grundlegender Technologie. Ripple werde XRP überall dort priorisieren, wo es sinnvoll sei, sagte Garlinghouse. Manche Transaktionen eigneten sich aber besser für Fiatwährungen oder Ripples Stablecoin RLUSD. Ihm sei es lieber, dass XRP einen kleinen Teil der Transaktionen eines Kunden abwickle als gar keinen.

Schwartz antwortete auf dieselbe Frage mit der Prognose einer massiven Akzeptanz bei Privatkunden und verglich die künftige Zugänglichkeit der Blockchain mit dem Internet. So würden die Menschen ihr Geld verwalten und bezahlt werden, so würden sie investieren sowie Kredite vergeben und aufnehmen, beschrieb Schwartz ihre mögliche Rolle im alltäglichen Finanzgeschäft.

In der Diskussion verbanden die beiden zudem tokenisierte reale Vermögenswerte (Real World Assets, RWA) mit dem Weg zu einer breiteren Akzeptanz bei Privatkunden. Das Thema knüpfte an Äußerungen an, die Schwartz bereits im Juni gemacht hatte. Damals stellte er Anwendungen von XRP in verschiedenen Bereichen der Finanzdienstleistungen vor, darunter Zahlungsverkehr, Tokenisierung, dezentrales Finanzwesen (Defi) und Interoperabilität.

XRP bleibt zentral für die Expansion von Ripple

In einem separaten Interview mit Bloomberg vom 28. Oktober ging Garlinghouse näher auf das Verhältnis zwischen XRP und Ripple USD (RLUSD) ein. XRP sei das Herzstück aller Aktivitäten von Ripple, sagte er. RLUSD ergänze XRP, etwa die Hälfte des Stablecoins werde auf dem XRP Ledger ausgegeben. Diese Aktivität bringe Liquidität und Transaktionsvolumen in das Netzwerk.

Die beiden Kryptowerte bedienten in dieser Strategie unterschiedliche Bedürfnisse. Auf die Frage, was XRP leisten könne, was RLUSD nicht kann, beschrieb er XRP als Brückenwährung zwischen verschiedenen Währungspaaren. Auf den Dollar lautende Stablecoins deckten nicht jeden Währungskorridor auf die gleiche Weise ab. Neben den Stablecoin-Diensten erweiterte Ripple den Zugang auch über die institutionelle Verwahrung von XRP und Zahlungen mit XRP.

Auf der Swell bekräftigte Garlinghouse am 28. Oktober diese sich ergänzende Beziehung und zugleich sein Bekenntnis zum XRP-Ökosystem. Ripple werde XRP niemals aufgeben, betonte er.

Transaktionswachstum erweitert die Chancen auf der Blockchain

In dem Video vom 28. Oktober beschrieb Garlinghouse das Wachstum der Transaktionen als wachsende Chance für XRP, auch wenn er sich stärkere Kryptomärkte wünsche. Die Produkte von Ripple ermöglichten 2025 Transaktionen im Wert von mehr als 16 Billionen Dollar (rund 14,3 Billionen Euro), wie das Unternehmen am 28. Oktober mitteilte. Zudem rechnet Ripple damit, das Jahr 2026 mit einem annualisierten Produktumsatz von 900 Millionen Dollar (rund 806 Millionen Euro) abzuschließen.

Der Bereich Corporate Treasury zeigte, wie Ripple digitale Vermögenswerte in etablierte Finanzabläufe einbindet. Die Erweiterung des Cash-Managements mit RLUSD für Unternehmen umfasste das Angebot 24/7 Returns, mit dem berechtigte Kunden Renditen auf qualifizierte digitale Vermögenswerte erzielen können, darunter auch RLUSD in einer Ripple-Wallet. Die Teilnahme ist an die Programmvoraussetzungen gebunden.

Garlinghouse erklärte, dass 99,9 Prozent der Transaktionen im Wert von 16 Billionen Dollar (rund 14,3 Billionen Euro) nach wie vor über herkömmliche Kanäle liefen. Er hoffe, im kommenden Jahr berichten zu können, dass 1, 2 oder 3 Prozent davon auf die Blockchain gewandert seien. Das seien enorme Beträge, die auf die Blockchain verlagert werden müssten, betonte er.

Ripple hat die endgültige Genehmigung der Bundesbehörden für seine nationale Treuhandbank erhalten und treibt damit seine Pläne für die Verwaltung der RLUSD-Reserven und die Krypto-Verwahrung für Unternehmen voran. Die

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Dieser Artikel beruht auf einem Bericht unserer englischsprachigen Redaktion. Er wurde mithilfe von KI übersetzt und von Konstantin Kaiser geprüft, bearbeitet und freigegeben.

Über den Autor

GESCHRIEBEN VONKevin Helms

Kevin Helms ist ein Kryptowährungsjournalist, der sich auf Bitcoin, Blockchain-Regulierung und globale Märkte für digitale Vermögenswerte spezialisiert hat.