Hacker haben am 18. Juli die offizielle Website des kenianischen Präsidenten William Ruto kurzzeitig lahmgelegt, ein Lösegeld in Höhe von fünf Bitcoins gefordert und damit gedroht, nicht näher bezeichnete Daten zu veröffentlichen, sollte die Zahlung ausbleiben.
Kenia untersucht Hackerangriff auf die Website von Präsident William Ruto – Hacker fordern 5 Bitcoin

Das Wichtigste im Überblick
- Hacker haben am Samstag die Website von Präsident Ruto verunstaltet und 5 Bitcoins gefordert, um eine Datenveröffentlichung zu verhindern.
- Die Drohung verdeutlicht, warum das NC4 Anfang dieses Jahres Milliarden digitaler Angriffe auf Kenias Systemen verzeichnet hat.
- Teams von NC4 und dem State House führen derzeit eine forensische Untersuchung durch, um festzustellen, wo die Sicherheitsvorkehrungen versagt haben.
Reaktion der Regierung ausgelöst
Die kenianische Regierung untersucht einen Cybersicherheitsvorfall, der am 18. Juli kurzzeitig die offizielle Website von Präsident William Ruto lahmlegte, wobei Angreifer die Startseite verunstalteten und ein Lösegeld in Bitcoin forderten.
Einem Bericht zufolge wurde die Website president.go.ke offline genommen, nachdem Hacker deren Standardinhalte durch abfällige Botschaften an Ruto ersetzt hatten. Die Angreifer forderten fünf Bitcoins und drohten damit, nicht näher bezeichnete Informationen zu veröffentlichen, sollte das Lösegeld nicht bis Samstagabend gezahlt werden.
William Kabogo, Kabinettssekretär im Ministerium für Information, Kommunikation und digitale Wirtschaft, bestätigte, dass die IKT-Behörde der Regierung umgehend die Reaktionsprotokolle zur Cybersicherheit aktiviert habe. Die Behörden schränkten den öffentlichen Zugriff auf das Portal vorübergehend ein, um das Problem einzudämmen und eine forensische Untersuchung zu ermöglichen.
„Derzeit gibt es keine Hinweise auf einen unbefugten Zugriff auf sensible Daten, einen Datenabfluss oder einen Informationsverlust“, erklärte Kabogo in einer auf der Social-Media-Plattform X veröffentlichten Stellungnahme. „Die Regierungssysteme und digitalen Dienste sind weiterhin sicher und betriebsbereit.“
Vertreter des State House bestätigten, dass ihre technischen Teams gemeinsam mit dem Nationalen Koordinierungsausschuss für Computer- und Cyberkriminalität (NC4) sowie externen technischen Partnern daran arbeiteten, die Seite wiederherzustellen und zu ermitteln, wie die Sicherheitsbarriere durchbrochen wurde.
Dieser Vorfall ist bereits der zweite hochkarätige Cyberangriff auf die kenianische staatliche Infrastruktur innerhalb eines Jahres. Im November 2025 wurden durch einen koordinierten Angriff mehrere Websites von Ministerien kurzzeitig lahmgelegt, was zu einer verstärkten Überprüfung der Widerstandsfähigkeit der expandierenden digitalen öffentlichen Dienste des ostafrikanischen Landes führte.
Ein aktueller Bericht des NC4 stellte fest, dass Kenias kritische Infrastruktur und Regierungssysteme Anfang dieses Jahres über einen Zeitraum von drei Monaten hinweg mit Cyberbedrohungen in Milliardenhöhe konfrontiert waren, was zu laufenden Bemühungen um eine landesweite Standardisierung der Ermittlungen im Bereich der Cyberkriminalität führte. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels (18. Juli, 13:51 Uhr EST) war die Website weiterhin nicht erreichbar.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












