Ein neuer Bericht über den Stand des Bitcoin-Minings in Lateinamerika hat ergeben, dass die Region bei der Einführung des Bitcoin-Minings hinterherhinkt, obwohl sie über enorme Energieressourcen verfügt. Während Paraguay beim globalen Hashrate-Ranking den vierten Platz einnimmt, hat Hashrate Index Brasilien und Venezuela als die Länder identifiziert, auf die man achten sollte.
Hashrate-Index: Brasilien und Venezuela zeigen Potenzial, den Anteil Lateinamerikas am Bitcoin-Mining zu steigern

Wichtige Erkenntnisse:
- Ein Bericht des Hashrate Index aus dem Jahr 2026 hebt das Wachstum des Mining in Lateinamerika hervor und stellt fest, dass Paraguay 4,3 % der globalen Hashrate ausmacht.
- Brasilien steigerte seine Bitcoin-Hashrate im Jahresvergleich um 133 %, da Miner sich direkt bei Energieerzeugern günstigere Tarife sichern.
- Zukünftige Betriebe in Venezuela können ihr Potenzial nutzen, indem sie über OFAC-Lizenzen ungenutzte Energie abgreifen.
Der Lateinamerika-Bitcoin-Mining-Bericht von Hashrate Index hebt das Potenzial Brasiliens und Venezuelas hervor
Während der weltweite Anteil an der Bitcoin-Mining-Hashrate von Ländern wie den USA, China und Russland dominiert wird, könnte Lateinamerika kurz davor stehen, zu einem größeren Akteur auf diesem Markt zu werden.
Laut dem Bericht „The State of Bitcoin Mining in Latin America (2026)“ von Hashrate Index belegt Paraguay mit 43 EH/s und 4,3 % der globalen Hashrate zwar den vierten Platz unter den Ländern mit der höchsten Bitcoin-Hashrate, doch Brasilien und Venezuela haben das Potenzial zu wachsen und Lateinamerika zu einer Supermacht im Bitcoin-Mining zu machen.

Brasilien, das seinen Hashrate-Anteil im Jahresvergleich um 133 % gesteigert hat, hat Minern neue Möglichkeiten eröffnet, da sie nun direkt mit Unternehmen auf dem Stromerzeugungsmarkt verhandeln können, um Tarife festzuschreiben und so die Tarife der Stromversorger sowie andere Aufschläge zu umgehen.
Während der Bericht betont, dass die Stromerzeugung die Übertragung übertrifft, kann die Region Sul mit ihren niedrigen Industriestromtarifen zu einem Bitcoin-Mining-Paradies für Unternehmen werden, die in die Bitcoin-Mining-Branche einsteigen wollen.
Venezuela hingegen weist ein ungenutztes Potenzial auf, da es selbst unter den aktuellen Bedingungen 5 EH/s verzeichnet. In dem Bericht heißt es:
„Was Venezuela hat und was kein anderes Land in Lateinamerika in gleichem Maße besitzt, ist eine Kombination aus ungenutzter Energie und einem OFAC-Lizenzierungsrahmen, der die Energie des Landes bereits erschließt.“
Aufgrund von Mängeln im Stromnetz kann ein großer Teil des erzeugten Stroms nicht zum Endverbraucher übertragen werden. Bitcoin-Mining-Betriebe, die in der Nähe von Erzeugungsquellen eingerichtet werden, könnten diesen Strom auffangen, bevor er bei der Übertragung verloren geht.
„Das Modell für den Einstieg von Privatkapital in den venezolanischen Energiesektor mit OFAC-Genehmigung existiert bereits. Bitcoin-Miner können dieselbe Rechtsstruktur nutzen“, so das Fazit des Berichts.

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