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Ghana führt das Kryptogesetz 2025 ein, während die Aufsichtsbehörden gegen Betrug und Geldwäscherisiken vorgehen

Ghana hat mit dem „Virtual Asset Service Providers Act“ von 2025 einen neuen Rechtsrahmen geschaffen, um seinen rasant wachsenden Kryptowährungsmarkt zu regulieren.

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Ghana führt das Kryptogesetz 2025 ein, während die Aufsichtsbehörden gegen Betrug und Geldwäscherisiken vorgehen

Wichtige Erkenntnisse

  • Ghana hat das VASP-Gesetz von 2025 verabschiedet, um seinen schnell wachsenden Sektor für virtuelle Vermögenswerte und Kryptowährungen zu regulieren.
  • Über 3 Millionen Ghanaer nutzen mittlerweile Kryptowährungen, was den Fintech-Sektor ankurbelt, aber Betrugsrisiken für das Finanzsystem mit sich bringt.
  • Die Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde und die Bank of Ghana arbeiten derzeit an der Ausarbeitung von Lizenzierungsvorschriften.

Zunehmende Verbreitung von Kryptowährungen und systemische Risiken

Ghana hat laut dem „Financial Stability Review 2025“ des Landes einen Rechtsrahmen zur Regulierung virtueller Vermögenswerte eingeführt, da sich die Akzeptanz von Kryptowährungen in der gesamten Wirtschaft beschleunigt. Diese Entwicklung ist eine direkte Folge der Verabschiedung des „Virtual Asset Service Providers Act“ von 2025, eines Rechtsrahmens, der Lizenzierungsvorschriften und Aufsichtsmandate für alle Akteure im Bereich digitaler Vermögenswerte festlegt. Laut den Aufsichtsbehörden dient das Gesetz einem doppelten Zweck: der Stärkung der staatlichen Aufsichtskapazitäten über einen volatilen, schnell wachsenden Markt und der Sicherstellung, dass Ghana den globalen Standards für Finanzinformationen und Geldwäschebekämpfung entspricht. Der vom Rat für Finanzstabilität herausgegebene Bericht besagt, dass mittlerweile mehr als 3 Millionen Ghanaer Kryptowährungen nutzen, angetrieben durch die Nachfrage nach alternativen Anlagen, grenzüberschreitenden Zahlungen und digitalen Finanzdienstleistungen.

„Die rasante Zunahme der Nutzung von Kryptowährungen birgt sowohl Chancen als auch Risiken, darunter potenzielle Herausforderungen für die Einhaltung der Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung“, heißt es in dem Bericht. Der Bericht warnt davor, dass zunehmende Kryptoaktivitäten das Finanzsystem Betrug, illegalen Finanzströmen und Wechselkursdruck aussetzen könnten, wenn sie unreguliert bleiben.

Zur Umsetzung des neuen Gesetzes entwickeln die Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde sowie die Bank of Ghana Lizenzierungsregeln, Governance-Standards und Risikomanagementanforderungen für Anbieter von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte. Der Rahmen wird aufsichtsrechtliche und überwachungsbezogene Maßnahmen einführen, um Anleger zu schützen und die Marktstabilität zu unterstützen. Der Bericht besagt, dass derzeit Konsultationen mit Interessengruppen und Programme zum Kapazitätsaufbau laufen, um die regulatorische Koordination im Zuge der Expansion des Sektors zu stärken.

Ghanas Regulierungsvorstoß erfolgt vor dem Hintergrund eines anhaltenden Wachstums der Fintech-Branche des Landes, das durch die zunehmende Digitalisierung und Innovation im Zahlungsverkehr und bei Finanzdienstleistungen unterstützt wird. Die Überprüfung wies jedoch auch auf Bedenken hinsichtlich der Zunahme unregulierter digitaler Kreditplattformen hin und stellte fest, dass die Bank of Ghana Anweisungen erlassen hat, um illegale Kredit-Apps, die außerhalb des formellen Rahmens operieren, einzudämmen.

Der Bericht stellte fest, dass Innovationen im Bereich der digitalen Finanzen die finanzielle Inklusion und das Wirtschaftswachstum fördern könnten, betonte jedoch die Notwendigkeit einer kontinuierlichen regulatorischen Wachsamkeit, um aufkommende Risiken einzudämmen.

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