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Kiyosaki kauft Bitcoin während Marktpanik, warnt vor größerer Gefahr

Robert Kiyosaki hat nach eigenen Angaben Bitcoin, Gold und Silber gekauft, während andere Anleger angesichts fallender Kurse in Panik gerieten. Der Autor von „Rich Dad Poor Dad“ begründete seine Käufe mit der wachsenden Verschuldung und damit, dass staatlich ausgegebenes Geld arbeitende Menschen um ihre Ersparnisse bringe.

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Kiyosaki kauft Bitcoin während Marktpanik, warnt vor größerer Gefahr

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Robert Kiyosaki hat nach eigenen Angaben mehr Bitcoin, Gold und Silber gekauft, als die Kurse einbrachen, und freut sich bereits auf den nächsten Crash.
  • Der IWF erwartet, dass die weltweite Staatsverschuldung bis zum Ende des Jahrzehnts auf 100 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung steigt.
  • Im März hatte Kiyosaki vorhergesagt, dass Bitcoin ein Jahr nach einem globalen Finanzcrash bei 750.000 Dollar (rund 666.000 Euro) stehen werde.

Kiyosaki berichtet von Käufen im Kursrutsch

Robert Kiyosaki, Autor von „Rich Dad Poor Dad“, schrieb am 4. November auf X, er habe mehr Bitcoin, Gold und Silber gekauft, während andere Anleger in Panik gerieten. In seiner Reaktion auf die fallenden Kurse ging es vor allem um Risiken, die er mit Schulden und staatlich ausgegebenem Geld verbindet. Er schrieb:

„Die Leute gerieten in Panik, als Gold, Silber und Bitcoin einbrachen. Ich habe mehr gekauft.“

Das eigentliche Problem sei die wachsende globale Verschuldung, vor allem die der USA. Der politischen Führung warf er Unfähigkeit vor, das zu tun, was wirklich getan werden müsse. Zudem sei der ursprüngliche Zweck jedes Fiatgelds, das er „Falschgeld“ nennt, Menschen ihren Wohlstand zu stehlen, die für Geld arbeiten und dieses Geld sparen.

Auch das Bildungssystem kritisierte er, weil es „nichts, null, nada“ über Geld vermittle. Seine Forderung nach mehr Finanzbildung verband er mit seiner Kritik an der politischen Führung und am Währungssystem. Zusammen begründen diese Bedenken, warum er trotz der Kursverluste, die andere Anleger verunsicherten, weiter kauft.

Für Anleger in Deutschland lohnt sich langes Halten solcher Werte bislang auch steuerlich. Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoin, Gold oder Silber im Privatvermögen sind nach § 23 des Einkommensteuergesetzes steuerfrei, wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr als ein Jahr liegt. Für Kryptowährungen könnte sich das ändern. Nach einem Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums soll die Frist für Coins entfallen, die ab 2027 gekauft werden, in Österreich gilt sie für Kryptowährungen bereits seit 2022 nicht mehr.

Die globale Verschuldung als Hintergrund seiner Kritik

Der Internationale Währungsfonds (IWF) wies unabhängig davon bei der Vorstellung seines Fiscal Monitor am 16. Oktober auf steigende Haushaltsrisiken hin. Nach seiner Prognose zur globalen Staatsverschuldung wird die Schuldenquote bis zum Ende des Jahrzehnts auf 100 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. Länder mit hoher Verschuldung oder hohem Risiko forderte der Fonds auf, jetzt mit der Haushaltskonsolidierung zu beginnen und diese auf glaubwürdige Pläne und realistische Annahmen zu stützen.

Ein Beitrag vom 3. Oktober zeigte, wie Kiyosaki Bitcoin und Edelmetalle als finanzielle Vorsorge betrachtet. Einer Frau, die fragte, ob es pessimistisch sei, mit schweren Zeiten zu rechnen, antwortete er mit einem Vergleich: Finanzielle Vorsorge sei wie eine Kfz-Versicherung. Er fragte sie, ob sie Gold, Silber oder Bitcoin besitze, und sprach sich für Geld aus, das Regierungen nicht drucken können.

Beim Vergleich mit einer Versicherung ging es um den Schutz vor wirtschaftlichen Turbulenzen, im Februar standen dagegen Einstiegspreise im Mittelpunkt. Am 1. Februar verglich er Marktcrashs mit dem Ausverkauf im Einzelhandel und stellte Käufer, die bei Rabatten zugreifen, Anlegern gegenüber, die fallende Werte verkaufen. Damals schrieb er, er halte Bargeld bereit, um mehr Gold, Silber und Bitcoin zu kaufen.

Frühere Käufe und Kursziele nach dem Crash

Wenig später lieferte Kiyosaki ein konkretes Beispiel für diesen Ansatz. Am 20. Februar gab er bekannt, einen weiteren ganzen Bitcoin für 67.000 Dollar (rund 59.500 Euro) gekauft zu haben, obwohl der Kurs fiel. Er verband den Kauf mit der Erwartung, dass die US-Schulden den Dollar zum Einsturz bringen und die von ihm als „marxistisch“ bezeichnete US-Notenbank Fed dann Billionen „falscher Dollar“ drucken werde.

Am 16. März sagte er in einer Prognose für die Zeit nach einem Crash voraus, dass Bitcoin ein Jahr nach einem globalen Finanzcrash bei 750.000 Dollar (rund 666.000 Euro) und Ether bei 95.000 Dollar (rund 84.400 Euro) stehen werde. Für Gold nannte er im selben Szenario 35.000 Dollar (rund 31.100 Euro) je Unze, für Silber 200 Dollar (rund 178 Euro). Mit Blick auf einen weiteren Kursrückgang schrieb er am 4. November:

„Ich kann den nächsten Crash bei Gold, Silber und Bitcoin kaum erwarten.“

Robert Kiyosaki stellt sich vor, sein gesamtes Vermögen zu verlieren und mit nur 10.000 Dollar neu anzufangen. Der Autor von „Rich Dad Poor Dad“ erklärt, wie er dieses Geld einsetzen würde

Jetzt lesen: Robert Kiyosaki verrät, was er mit 10.000 Dollar machen würde, wenn er alles verlieren würde

Dieser Artikel beruht auf einem Bericht unserer englischsprachigen Redaktion. Er wurde mithilfe von KI übersetzt und von Konstantin Kaiser geprüft, bearbeitet und freigegeben.

Über den Autor

GESCHRIEBEN VONKevin Helms

Kevin Helms ist ein Kryptowährungsjournalist, der sich auf Bitcoin, Blockchain-Regulierung und globale Märkte für digitale Vermögenswerte spezialisiert hat.