SBI Holdings plant die Übernahme von Bitbank – ein Schritt, der den japanischen Kryptowährungsmarkt grundlegend verändern könnte. Die geplante Übernahme, die noch einer behördlichen Prüfung unterliegt, würde Bitbank mit SBI VC Trade zusammenführen und möglicherweise die nach verwahrten Vermögenswerten größte Kryptoplattform-Gruppe des Landes schaffen.
Ein neuer Krypto-Riese? Die Übernahme von Bitbank durch SBI könnte Japans größte Krypto-Börse hervorbringen

Das Wichtigste auf einen Blick
- SBI geht mit einer Investition von 46,7 Milliarden JPY ein gewagtes Wagnis ein, um Bitbank zu übernehmen und seine Präsenz im Kryptomarkt auszubauen.
- Die Transaktion bedarf noch der behördlichen Genehmigung, bevor sie offiziell abgeschlossen werden kann.
- Sollte die Übernahme vollzogen werden, könnte die fusionierte Plattform die verwahrten Vermögenswerte, die Nutzerbasis und den Einfluss von SBI auf dem japanischen Kryptomarkt erheblich steigern.
SBI investiert 300 Mio. US-Dollar in die Übernahme von Bitbank
Der japanische Finanzriese SBI Holdings baut sein Krypto-Geschäft in Japan mit einer Transaktion im Wert von 46,7 Milliarden JPY (rund 300 Millionen US-Dollar) zum Kauf von Bitbank, einer der bekannteren Börsen des Landes, aus. Die Vereinbarung wurde am 25. Juni 2026 unterzeichnet, und der Kauf wird über die SBI Crypto Asset Holdings GK (SBICAH), eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von SBI, abgewickelt.
Die Transaktion ist noch nicht abgeschlossen. Sie bedarf noch der Genehmigung durch die japanische Kartellbehörde, die Unternehmenszusammenschlüsse prüft. Solange diese Genehmigung nicht vorliegt, kann die Transaktion nicht abgeschlossen werden. Nach Abschluss der Transaktion wird die fusionierte Gruppe voraussichtlich Krypto-Vermögenswerte im Wert von etwa 1,1 Billionen Yen (rund 7 Milliarden US-Dollar) verwahren.
SBI betreibt bereits eine eigene Börse, SBI VC Trade. Nach der Integration von Bitbank könnte die fusionierte Plattform zu einer bedeutenden Kraft auf dem japanischen Kryptomarkt werden. SBI hat das erwartete Ausmaß wie folgt dargelegt:
„Nach Abschluss der Transaktion wird die Unternehmensgruppe – basierend auf einer einfachen Zusammenfassung der Zahlen von SBI VC Trade und Bitbank zum 30. April 2026 – voraussichtlich über verwahrte Vermögenswerte in Höhe von etwa 1,1 Billionen Yen und etwa 2,92 Millionen Krypto-Vermögenskonten verfügen.“
Hinter den Kulissen besteht die Transaktionsstruktur aus einer Kombination aus Aktienkäufen und der Ausgabe neuer Aktien. Bitbank wird die Mittel aus der Kapitalerhöhung nutzen, um eigene Aktien von MIXI und CERES zu erwerben. Sobald diese Schritte abgeschlossen sind, wird SBI voraussichtlich über seine Tochtergesellschaft indirekt 100 % der Stimmrechte an Bitbank halten.
Bitbank bringt Nutzer, Handelsinfrastruktur und eine makellose Sicherheitsbilanz mit
Bitbank besteht seit 2014 und hat ihren Sitz in Tokio. Ein herausragendes Detail: Laut der Meldung von SBI gab es seit der Gründung keinen einzigen Hackerangriff.
Die Geschäftsentwicklung verlief im Einklang mit dem Markt. Der Nettoumsatz stieg von 3,86 Milliarden Yen im Jahr 2023 auf 7,95 Milliarden Yen im Jahr 2024, sank dann aber im Jahr 2025 auf 5,82 Milliarden Yen. Das Betriebsergebnis folgte dem gleichen Muster und schwankte zwischen einem Gewinn von 2,80 Milliarden Yen im Jahr 2024 und einem Verlust von 970 Millionen Yen im Jahr 2025.
SBI setzt darauf, dass durch die Zusammenführung der Nutzerbasis und der Handelsaktivitäten von Bitbank mit der eigenen Plattform eine größere inländische Krypto-Gruppe entsteht, wobei sich der Begriff „Unternehmensgruppe“ auf die gemeinsamen Aktivitäten von SBI VC Trade und Bitbank nach Abschluss der Transaktion bezieht. Der japanische Finanzriese merkte an:
„Unter den inländischen Anbietern von Krypto-Vermögensbörsendiensten wird die Unternehmensgruppe voraussichtlich den ersten Platz hinsichtlich der verwahrten Vermögenswerte einnehmen und hinsichtlich der Anzahl der Konten zur Spitzenklasse gehören.“
Über die reine Größe hinaus hat SBI auch die zukünftige Krypto-Infrastruktur im Blick. Das Unternehmen hob Stablecoins und On-Chain-Finanzdienstleistungen als Schlüsselbereiche hervor, die es mithilfe der kombinierten Plattform ausbauen möchte.
Wenn alles nach Plan verläuft, soll die erste Phase der Transaktion etwa im August 2026 stattfinden, wobei der vollständige Abschluss nach Erhalt der Genehmigungen und Erfüllung weiterer Abschlussbedingungen für Oktober 2026 angestrebt wird.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












