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Die Zentralbank von Hongkong warnt vor gefälschten HSBC-Token, die bereits vor der Einführung im Umlauf sind

Die Zentralbank von Hongkong warnte davor, dass betrügerische Token im Umlauf sind, die eine Verbindung zu HSBC und lizenzierten Emittenten vortäuschen, obwohl auf dem Markt noch keine regulierten Stablecoins ausgegeben wurden. Wichtige Erkenntnisse:

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Die Zentralbank von Hongkong warnt vor gefälschten HSBC-Token, die bereits vor der Einführung im Umlauf sind
  • Hongkong warnte davor, dass nicht autorisierte Token die Namen lizenzierter Stablecoin-Emittenten missbrauchen.
  • HSBC und Anchorpoint bestritten jegliche Verbindung zu Token mit den Bezeichnungen HKDAP und HSBC.
  • Nutzer sollten sich auf offizielle Ankündigungen verlassen, da die Ausgabe regulierter Stablecoins noch nicht begonnen hat.

Hongkong warnt vor Missbrauch der Namen von Stablecoin-Emittenten

Die Zentralbank von Hongkong warnte am 28. April 2026, dass im Umfeld lizenzierter Emittenten unautorisierte Stablecoin-Behauptungen auftauchen, wobei unter anderem der Name der HSBC missbraucht wird. Die Hong Kong Monetary Authority erklärte, die Token stünden in keiner Verbindung zu lizenzierten Stablecoin-Emittenten. Die Warnung erfolgte, bevor regulierte Stablecoins auf dem Markt ausgegeben wurden.

Die Warnung stützte sich auf Erklärungen der Hongkong and Shanghai Banking Corporation (HSBC) Limited und der Anchorpoint Financial Limited. Die Hong Kong Monetary Authority erklärte, dass die eingeführten Token nicht von lizenzierten Unternehmen unterstützt werden. Die Zentralbank betonte:

„Token mit den Tickersymbolen ‚HKDAP‘ oder ‚HSBC‘ wurden auf den Markt gebracht, sie werden jedoch nicht von lizenzierten Stablecoin-Emittenten ausgegeben und stehen auch in keiner sonstigen Verbindung zu diesen.“

Die Währungsbehörde bestätigte zudem, dass die regulierte Ausgabe noch nicht begonnen hat, und erklärte: „Zum jetzigen Zeitpunkt haben beide lizenzierten Stablecoin-Emittenten bestätigt, dass sie keine regulierten Stablecoins auf dem Markt ausgegeben haben.“

Der Zeitplan von HSBC verdeutlicht die Lücke vor der regulierten Ausgabe

Die HSBC veröffentlichte am 28. April ebenfalls eine Erklärung, die einen klaren Zeitplan für Nutzer zur Bewertung von Token-Ansprüchen enthält. „Die HSBC hat in Hongkong noch keine Stablecoins ausgegeben. Wir planen, in der zweiten Jahreshälfte unter einer neuen, im April 2026 erteilten Lizenz einen auf Hongkong-Dollar lautenden Stablecoin einzuführen“, teilte der Bankriese mit. „Zum Start wird der von der HSBC ausgegebene Stablecoin ausschließlich über PayMe und die HSBC HK Mobile App angeboten. Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit bekannt gegeben.“ Die Bank wies zudem jegliche aktuelle Verbindung zu Token auf dem Markt zurück, die ihren Namen verwenden, und erklärte:

„HSBC hat keinerlei Verbindung zu betrügerischen Stablecoins, die angeblich mit HSBC in Verbindung stehen.“

Sie warnte Kunden, wachsam gegenüber Investitionsbetrug zu bleiben, sich bei Bedenken an die persönliche Kundendienst-Hotline zu wenden und mutmaßlichen Betrug der Polizei zu melden.

Anchorpoint erklärte separat, dass es keine regulierten Stablecoins, andere Token oder Produkte unter dem Namen HKDAP ausgegeben habe. Das Unternehmen erklärte: „Anchorpoint stellt hiermit klar, dass wir seit Erhalt der Stablecoin-Emittentenlizenz von der Hong Kong Monetary Authority am 10. April 2026 keine regulierten Stablecoins, andere Token und Produkte unter dem Namen HKDAP offiziell ausgegeben haben.“

Der Fall unterstreicht ein wesentliches Marktrisiko, da sich Hongkongs Stablecoin-Rahmenwerk von der Lizenzierung hin zur Ausgabe verlagert. Die Bekanntheit eines Banknamens oder Tickers begründet weder einen regulatorischen Status noch eine Emittentenzulassung oder die Echtheit eines Produkts. Die Hong Kong Monetary Authority forderte Nutzer nachdrücklich auf, sich auf offizielle Ankündigungen und regulierte Kanäle zu verlassen. Für Stablecoin-Nutzer bleibt die verifizierte Ausgabe der entscheidende Maßstab.

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