Nach Angaben des FBI nutzen Kriminelle falsche Ermittler, KI-generierte Videos und gefälschte Regierungswebsites, um frühere Betrugsopfer ins Visier zu nehmen. Die Behörden warnen, dass Betrugsversuche im Zusammenhang mit der Rückforderung von Geldern immer schwerer zu erkennen sind, da die Betrüger immer überzeugendere Technologien einsetzen.
Das FBI warnt: Falsche Agenten nutzen KI, um Betrugsopfer erneut zu täuschen

Das Wichtigste auf einen Blick
- Betrüger geben sich als FBI-Mitarbeiter aus, um Personen anzusprechen, die bereits Geld verloren haben.
- Kriminelle nutzen KI-generierte Videos, gefälschte Websites und Messaging-Apps, um den Anschein von Seriosität zu erwecken.
- Das FBI betont, dass das IC3 niemals Rückerstattungsgebühren verlangt oder Opfer über soziale Medien kontaktiert.
Gefälschte Ermittler nehmen Opfer ein zweites Mal ins Visier
Das FBI warnt davor, dass Betrüger sich als Bundesbeamte ausgeben und künstliche Intelligenz einsetzen, um Menschen zu täuschen, die bereits Geld durch Betrug verloren haben. In einer öffentlichen Bekanntmachung vom 20. Juli erklärte das FBI, dass Kriminelle sich als Mitarbeiter des Internet Crime Complaint Center (IC3) ausgeben. Die Betrüger behaupten fälschlicherweise, sie hätten gestohlenes Geld wiederbeschafft oder könnten den Opfern helfen, ihre Verluste zurückzuerhalten. Bei diesem Angebot handelt es sich um einen weiteren Rückforderungsbetrug, der darauf abzielt, persönliche Daten, Finanzdaten oder weitere Zahlungen von Menschen zu ergaunern, die ohnehin schon in einer prekären Lage sind. Das FBI erklärte:
„Fast alle Beschwerdeführer gaben an, dass die Betrüger behaupteten, das verlorene Geld des Opfers wiederbeschafft zu haben, oder anboten, bei der Rückgewinnung der Gelder zu helfen. Diese Behauptung ist jedoch ein Trick, um diejenigen erneut zu schädigen, die bereits Geld durch Betrug verloren haben.“
Betrüger können Opfer per Telefonanruf, E-Mail, Facebook Messenger, Telegram, über Anzeigen in sozialen Medien oder in Online-Foren kontaktieren. Sie versenden möglicherweise auch Links, die den Opfern angeblich ermöglichen, eine IC3-Beschwerde zu aktualisieren, die jedoch stattdessen Finanzdaten erfassen oder Nutzer bösartigem Code aussetzen.
Die Leitlinien der Federal Trade Commission (FTC) zu Rückerstattungs- und Rückgewinnungsbetrug besagen, dass Kriminelle gezielt Personen ins Visier nehmen, die bereits an einen anderen Betrüger gezahlt haben. Betrüger verschaffen sich möglicherweise Listen mit den Namen der Opfer, deren Kontaktdaten, früheren Verlusten und Details zum ursprünglichen Betrug, bevor sie gefälschte Rückgewinnungsdienste anbieten.
Auch die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) warnt vor Rückforderungsbetrug, insbesondere nach Betrugsfällen im Zusammenhang mit Kryptowährungen, Devisen und Investitionen. Die Aufsichtsbehörde weist darauf hin, dass ein Angebot zur Rückgewinnung verlorener Ersparnisse ein weiterer Trick sein kann, der den finanziellen Schaden des Opfers noch vergrößert.
KI-Videos und gefälschte Websites schaffen Vertrauen
Die aktualisierte Warnung des FBI hebt hervor, wie Kriminelle KI-generierte Videos, darunter auch Deepfakes, einsetzen, um ihre Identitätsbetrugsmaschen glaubwürdiger zu machen. Das FBI teilte mit, dass Betrüger Videos erstellt hätten, die vorgeblich einen hochrangigen FBI-Beamten zeigen, der Nutzer anweist, Beschwerden über eine gefälschte IC3-Website einzureichen.
Die gefälschte Seite ähnelte dem offiziellen Regierungsportal, forderte die Nutzer jedoch auf, ihren Namen, ihre Telefonnummer, ihre E-Mail-Adresse, die Art des Betrugs und den geschätzten finanziellen Verlust anzugeben. Anschließend wurde eine Referenznummer generiert und versprochen, dass sich jemand mit ihnen in Verbindung setzen würde.
Kriminelle können zudem KI-generierte Stimmen, gefälschte Videoanrufe und die Manipulation der Anrufer-ID nutzen, um sich als Führungskräfte, Strafverfolgungsbeamte oder andere Autoritätspersonen auszugeben.
FBI: IC3 erhebt niemals Rückforderungsgebühren
Das FBI betonte, dass das IC3 keine Social-Media-Konten unterhält und keine Gelder über Facebook, Telegram oder ähnliche Plattformen zurückholt. Das FBI wies darauf hin:
„Das IC3 ist nicht in sozialen Medien präsent. Das IC3 wird niemals Zahlungen verlangen, um verlorene Gelder zurückzuerhalten.“
Verbraucher sollten keine Kryptowährung, Geschenkkarten, Überweisungen oder andere Vermögenswerte an Personen senden, die behaupten, gestohlene Gelder zurückholen zu können, so das FBI. Verdächtige Betrugsfälle sollten über die offizielle IC3-Website gemeldet werden, zusammen mit Transaktionsbelegen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Adressen von Kryptowährungs-Wallets, sofern verfügbar.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












