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8.000 Geräte infiziert, 80 Krypto-Wallets durch Videospiel-Malware ausgeleert

Ermittler der Bundesbehörden gehen davon aus, dass acht manipulierte Videospiele rund 8.000 Geräte gefährdet und es Angreifern ermöglicht haben, mindestens 220.000 US-Dollar aus 80 Kryptowährungs-Wallets zu entwenden. Das FBI sucht im Zuge der laufenden Ermittlungen nach potenziellen Opfern.

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8.000 Geräte infiziert, 80 Krypto-Wallets durch Videospiel-Malware ausgeleert

Das Wichtigste im Überblick

  • Acht mit Malware versetzte Spiele sollen rund 8.000 Geräte kompromittiert haben.
  • Berichten zufolge verschafften sich die Angreifer Zugriff auf etwa 80 Kryptowährungs-Wallets und entwendeten mindestens 220.000 US-Dollar.
  • Ein 21-jähriger Mann aus Florida muss sich wegen Verschwörung zum Erlangen von Computerinformationen zum privaten finanziellen Vorteil im Zusammenhang mit diesem Betrug vor einem Bundesgericht verantworten.

Malware-Kampagne richtete sich auf Kryptowährungs-Wallets

In herunterladbaren Spielen versteckte Malware soll Zugangsdaten abgegriffen haben, mit denen die Angreifer auf Kryptowährungskonten zugreifen und die digitalen Vermögenswerte der Opfer entwenden konnten. Local 10 News berichtete erstmals am 15. Juli über den Fall und berief sich dabei auf eine 15-seitige Strafanzeige des Bundes, in der der mutmaßliche Malware-Betrug beschrieben wurde.

Der Anklageschrift zufolge lief die Operation von Mai 2024 bis Februar 2026 und kompromittierte über acht infizierte Spiele hinweg rund 8.000 Geräte. Ermittler des Bundes werfen dem 21-jährigen Zyaire Dontaevious Zamarion Wilkins aus North Lauderdale, Florida, vor, die Malware-Operation finanziell unterstützt und zur Verbreitung der Kampagne beigetragen zu haben.

Versteckte Malware verbreitete sich über Videospiele

Gerichtsunterlagen beschreiben Software, die in acht Spiele eingebettet war und angeblich Passwörter, Wallet-Zugangsdaten, Browserdaten und andere sensible Informationen sammelte, nachdem die Opfer die Titel installiert hatten. Die Behörden schätzen, dass die gestohlenen Informationen letztendlich den unbefugten Zugriff auf etwa 80 Kryptowährungs-Wallets ermöglichten. Obwohl die Ermittler die Vertriebsplattform nicht namentlich nannten, deuten Details in der Anklageschrift auf Steam hin. Das FBI sammelt Informationen von potenziellen Opfern im Rahmen seiner Ermittlungen zur Steam-Malware, darunter Personen, die „BlockBlasters“, „Chemia“, „Dashverse/DashFPS“, „Lampy“, „Lunara“, „PirateFi“, „Tokenova“ oder andere mit dem Fall in Verbindung stehende Spiele heruntergeladen haben.

Sicherheitsforscher hatten zuvor Malware zum Diebstahl von Wallets in „PirateFi“ identifiziert, bevor Steam den Titel entfernte. Dies verdeutlicht, wie Cyberkriminelle legitime Spielemarktplätze missbrauchen können, um Schadsoftware in großem Umfang zu verbreiten. Die Entfernung von „PirateFi“ aus Steam unterstrich die wachsende Bedrohung durch Malware, die in Spiel-Downloads versteckt ist.

Automatisierte Bots halfen bei der Identifizierung von Krypto-Besitzern

Discord, Telegram, X und LinkedIn dienten angeblich als Marketingkanäle für die infizierten Spiele, während automatisierte Bots Berichten zufolge Online-Communities nach Personen mit bedeutenden Kryptowährungsbeständen durchsuchten. Die ins Visier genommenen Kontoinhaber erhielten daraufhin maßgeschneiderte Nachrichten, in denen sie dazu aufgefordert wurden, die Software zu installieren.

Nach der Infizierung eines Geräts suchte die Malware angeblich nach Anmeldedaten, Informationen zu Kryptowährungs-Wallets und Authentifizierungsdaten. Die Ermittler gehen davon aus, dass Mitglieder der kriminellen Vereinigung die gestohlenen Dateien untersuchten und Wallets identifizierten, auf die sie zugreifen und die sie leerräumen konnten.

Bitcoin und Geschenkkarten hinterließen digitale Spuren

Verschlüsselte Signal-Unterhaltungen zeigten angeblich, dass Wilkins den Nutzernamen „Sibel.eth“ verwendete, während er mit dem mutmaßlichen Hauptentwickler der Malware kommunizierte. Der Anklageschrift zufolge umfassten diese Unterhaltungen Diskussionen über den Kauf eines Fernzugriffstrojaners im Wert von 10.000 US-Dollar sowie über die Durchführung von Kampagnen, die darauf abzielten, die Kryptowährungs-Wallets der Opfer zu leeren.

Bitcoin-Transaktionen im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Operation führten die Ermittler schließlich zu Bitrefill, wo angeblich mehr als 150 digitale Geschenkkarten mit Kryptowährung gekauft wurden, die mit dem Betrug in Verbindung stand. Die meisten wurden für Bestellungen bei Uber Eats eingelöst, und aus den vorgelegten Unterlagen ging hervor, dass die Lieferungen an Wilkins’ Universitätsadressen und seinen Wohnsitz in Südflorida gingen.

Beamte, die einen Durchsuchungsbefehl vollstreckten, beschlagnahmten elektronische Geräte und drei Seed-Phrasen für Kryptowährungs-Wallets, darunter eine, die angeblich mit einer Monero-Wallet in Verbindung stand.

Von den Behörden überprüfte Transaktionsaufzeichnungen zeigten angeblich, dass Wilkins Kryptowährung im Wert von etwa 382.000 US-Dollar gesendet oder empfangen hatte. Ihm wird nun ein Fall von Verschwörung zum Erlangen von Computerinformationen zum privaten finanziellen Vorteil zur Last gelegt, eine Straftat, die mit einer Höchststrafe von 10 Jahren Freiheitsentzug geahndet wird.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

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